Wir fordern die Bundesregierung auf:

Die Rechte der Verbraucher gegenüber den Herstellern bei starken Abweichungen der Real- von den Normverbräuchen müssen gestärkt werden.

Deutschland muss von seinem Recht auf Überprüfung der Hersteller-Spritverbrauchsangaben Gebrauch machen. Wie in den USA müssen zukünftig sowohl Verdachtsfälle als auch nach dem Zufallsprinzip ausgewählte zugelassene Fahrzeuge nachgemessen werden.

Es muss eine offizielle Stelle benannt werden, an die sich Autokäufer bei von Ihnen festgestellten Abweichungen des Spritverbrauchs wenden können und die ihnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte hilft.

Eine von der Bundesregierung benannte amtliche Stelle muss den Realverbrauch von aus dem Bestand per Zufallsprinzip ausgewählten Pkw sowie bei vorliegenden Verdachtsmomenten überprüfen und bei Abweichungen von mehr als 3 Prozent eine Korrektur der amtlichen Normverbräuche vornehmen.

Die amtliche Überprüfung der Spritverbrauchsangaben muss im Straßenverkehr erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Angaben zum Kraftstoffverbrauch nicht durch die vielfach vorhandene  Erkennung des Prüfzyklus und diverse Lücken des offiziellen Testverfahrens verfälscht werden. Hierzu werden die Fahrzeuge mit mobiler Messtechnik (PEMS) auf der Straße im normalen Betrieb gemessen.

© Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Kontakt

Copyright: DUH / Heidi Scherm

Dorothee Saar
Leiterin Verkehr & Luftreinhaltung
E-Mail: Mail schreiben

Teilen auf: