Erfahrungen: Geglückte Integration

Integration in den Garten und in die Gesellschaft

Querbeet in Osnabrück: Ziel des Projekts ist die „Verwurzelung“ der Flüchtlingsfamilien in die Gemeinschaft der Kleingärtner*innen und somit in die Gesellschaft in Osnabrück. Im aktuell zweiten Projektjahr sind die Flüchtlingsfamilien bereits fester Bestandteil der Kleingartenvereine. Sie nehmen an allen Aktionen und Festen in den Vereinen teil, so zum Beispiel dem Kinderfest, dem traditionellen Osterfeuer oder dem Erntedankfest. Bauprojekte, wie der Aufbau einer neuen Gartenlaube, wurden mit tatkräftiger Unterstützung alteingesessener Kleingärtner gemeistert. Das Projekt bietet außerdem Workshops zu verschiedenen Themen der Umweltbildung sowie kreative Angebote an, um weitere Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.

Gärten der Integration© Outlaw gGmbH Osnabrück
Gärten der Integration© Outlaw gGmbH Osnabrück
Gärten der Integration© Outlaw gGmbH Osnabrück
Gärten der Integration© Outlaw gGmbH Osnabrück
Gärten der Integration© Outlaw gGmbH Osnabrück

Querbeet in Osnabrück: Durch das Projekt ist ein "Gartensharing" entstanden, bei dem zwei Frauen ihren Kleingarten mit einer Flüchtlingsfamilie teilen, da sie die Arbeit dort nicht mehr alleine schaffen. Somit hat die Familie die Möglichkeit, einen eigenen Garten zu genießen und mit Unterstützung der Frauen den Garten zu bewirtschaften. Das Modell "Gartensharing" soll noch weiter ausgebaut werden. Auch eine Vermittlung in den Arbeitsmarkt konnte bisher für einen der Flüchtlinge erreicht werden. Er konnte durch das Projekt Kontakt zu einem Garten-Landschaftsbaubetrieb knüpfen und unter Beweis stellen, dass dieser Bereich sehr gut zu ihm passt. Ein weiter Flüchtling konnte aktuell in eine Praktikumsstelle im gleichen Bereich vermittelt werden.

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