Neue Wege für Fischotter

Freie Bahn für Fischotter!

Auf ihren Streifzügen folgen Fischotter Flüssen und Bächen. Wo diese Naturpfade die Wege der Menschen kreuzen, lauert eine tödliche Gefahr: Straßenbrücken.

Berga macht den Anfang: Hier hat das Projektteam um Ercan Ayboga die erste von zwanzig Brücken mit Bermen versehen. So müssen Fischotter und andere tierische Wanderer künftig nicht mehr das sichere Flussbett verlassen, um die Kreisstraße 209 zu überwinden.

Tödliche Gefahr an der Brahme-Brücke

An der Brahme bei Gera besteht dagegen noch dringend Verbesserungsbedarf. Strömungsverhältnisse, Dunkelheit und mangelnde Vegetation treiben die Tiere dazu, sich einen scheinbar sichereren Weg an Land zu suchen. Beim Versuch die Straße zu überqueren werden sie überfahren oder schwer verletzt.

So eine Todesfalle steht bei Gera. Grafik: DUH

Hier kreuzt die Brahme die vielbefahrene B7 und hindert Otter daran, das nächste Gewässer zu erreichen.

Ihre Spende rettet Leben

Die DUH wird gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung an diesem Gefahrenpunkt Verbesserungen auf den Weg bringen. Dafür sind außerplanmäßig 7.500 Euro nötig.

Ihre Spende hilft Fischottern in Deutschland zu überleben.

© Naturfoto-Online / Stefan Ernst© Naturfoto-Online / Stefan Ernst

Kontakt

Copyright: Steffen Holzmann

Ulrich Stöcker
Leiter Naturschutz
E-Mail: stoecker@duh.de

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