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Wiederverwertung von Alt-Handys: Friedrich-Hecker-Gymnasium erster Partner – Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Pressemitteilung

Wiederverwertung von Alt-Handys: Friedrich-Hecker-Gymnasium erster Partner

Dienstag, 16.09.2003

Deutsche Umwelthilfe sucht weitere Schulen

Erste Partnerschule im Rahmen der bundesweiten Kampagne der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und des Mobilfunkanbieters T-Mobile zur Sammlung, Verwertung und Wiederverwendung von Alt-Handys ist das Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell. Gemeinsam mit der Lokalredaktion des Südkuriers und der DUH will die Schule in Radolfzell und Umgebung 2.000 Handys sammeln. T-Mobile fördert in dieser Kampagne Natur- und Umweltschutzprojekte in Höhe von 5 Euro pro gesammeltem Handy. Dir Radolfzeller Schule will das Geld den Initiativen „Schulhofumgestaltung am Friedrich-Hecker-Gymnasium“ und dem „Bodensee-Umweltschutzprojekt“ der DUH zur Verfügung stellen.

 

„Mit der Aktion wollen wir die Kreislaufwirtschaft in Deutschland ein Stück voranbringen“ so Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.

“T-Mobile, seit vielen Jahren Wirtschaftspartner der Deutschen Umwelthilfe, stellt sich seiner Verantwortung für die von ihren Kunden genutzten Handys. Diese landen heute meistens im Restmüll und damit in Verbrennungsöfen oder auf Deponien. Das wollen wir durch Recycling der Alt-Handys und Zerlegung in wesentliche Wertstoffe ablösen“. Dadurch werden Ressourcen geschont und das Restmüllaufkommen vermindert. T-Mobile bekennt sich zur Verantwortung für die von ihren Kunden genutzten Handys von der Herstellung der Rohstoffe bis zur möglichst umweltverträglichen Entsorgung.

 

Dr. Ingrid Kandler, Leiterin der Umwelt-AG des Friedrich-Hecker-Gymnasiums: „Durch unsere gemeinsame Aktion wollen wir den Schülerinnen und Schülern aufzeigen, dass mit einem der von ihnen am meisten genutzten Gebrauchsgegenstände auch ein Stück Verantwortung einhergeht. Aus dem zusätzlichen Nutzen, dass mit der Initiative 5.000 Euro für die Neugestaltung des Schulhofes „erarbeitet“ werden, schöpfen die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Motivation.“

Ab 2005 wird eine EU-Richtlinie diese Kreisläufe vorschreiben. T-Mobile und die Deutsche Umwelthilfe demonstrieren mit ihrer bundesweiten Aktion, dass die Industrie in der Lage ist, auch vor dem Erlass von Richtlinien und Gesetzen auf freiwilliger Basis für den Schutz der Umwelt einzutreten.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Jörg Dürr-Pucher

Deutsche Umwelthilfe e.V., Fritz-Reichle-Ring 4 ,78315 Radolfzell

Tel.: 07732/9995-0, Fax: 07732/9995-77,

E-Mail: duerr-pucher@duh.de

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