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Pressemitteilung

Startschuss in eine grüne IT-Zukunft – Schenefeld spart Energie und Ressourcen durch GreenITown

Schenefeld, Mittwoch, 04.11.2015

Stadt Schenefeld ist eine von acht Modellkommunen – Verwaltung und IT-Berater entwickeln gemeinsam Strategien für eine umweltfreundlichere Zukunft

vl.: Simon Mößinger, Reiner Folgmann, Christiane Küchendorf (BM), Steffen Holzmann, Alexander Stech © DUH

Die Verwaltung der Stadt Schenefeld soll umweltfreundlicher werden. Dies gilt auch für die Computersysteme im Rathaus und der kommunalen Administration. Heute fiel der offizielle Startschuss für das GreenITown Projekt der Deutschen Umwelthilfe (DUH). „Wir freuen uns, eine von nur acht Modellkommunen in ganz Deutschland zu sein“, sagt Bürgermeisterin Christiane Küchenhof bei der Auftaktveranstaltung. „Für Schenefeld bietet GreenITown eine große Chance, unser Know How zu erweitern. Außerdem ist es eine sehr schöne Ergänzung zu unserem Projekt „Energieeffiziente Musterkommune“.“

„Schenefeld ist ein wichtiger Baustein für GreenITown“, erläutert Projektleiter Steffen Holzmann von der DUH. „Die Ergebnisse aus dem Projekt sollen möglichst gut übertragbar sein. Die Voraussetzungen und Herausforderungen vor Ort sind typisch für kleine Städte mit einer gewachsenen, heterogenen IT-Landschaft.“ Die Erfahrungen aus Schenefeld können als Vorbild für viele andere Gemeinden im Bundesgebiet dienen.

Im Vorfeld erfassten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus mit einem von der DUH entwickelten Starterkit, welche Geräte vorhanden sind, wieviel Energie sie verbrauchen und welchen Anforderungen diese genügen müssen. „Ein genaues Bild des Bestands ist wichtig, um möglichst zielgerichtet beraten zu können“, erklärt Projektmanager Simon Mößinger, der das Instrument maßgeblich entwickelt hat. Die gesammelten Informationen erlauben einen detaillierten Einblick in die IT-Struktur der Verwaltung. Sie ermöglichen es den Experten, eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch tragbare IT-Strategie zu erarbeiten.

Für insgesamt acht Modellkommunen in Deutschland erarbeitet die DUH gemeinsam mit externen Fachleuten von Perfect GreenIT maßgeschneiderte Wege zur Weiterentwicklung der kommunalen IT. „Das Projekt geht weit über eine einmalige Beratung hinaus“, erläutert Robert Spreter, Leiter Kommunaler Umweltschutz bei der DUH. „Es zielt darauf ab, Nachhaltigkeit und Ökologie als zentrales Element der kommunalen IT zu etablieren.“
Im Mittelpunkt der Strategien steht die Verringerung des Energieverbrauchs im Betrieb sowie ein geringerer Wartungs- und Verwaltungsaufwand für die Geräte. Eine „grüne“ IT  hat einen ökologischen Vorteil, da CO2 eingespart wird. Und sie zahlt sich mittel- und langfristig auch finanziell aus, da sich die Kosten für die Administration verringern.

Über GreenITown

Einsparung von Energie und Ressourcen in der kommunalen IT – darum geht es im Klimaschutzprojekt GreenITown der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Mit GreenITown hat es sich die DUH zum Ziel gemacht, zwischen Kommunen und IT-Experten zu vermitteln, und so ökologisch wie ökonomisch optimale Lösungen zu entwickeln.

Gerade kleinen und mittelgroßen Städten und Gemeinden bis 30.000 Einwohnern fehlt es an Strategien zur Optimierung von Energie- und Ressourcenverbrauch in der kommunalen IT-Landschaft. Genau in diese Lücke stößt das Projekt GreenITown. In Zusammenarbeit mit externen IT-Beratern entwickelt die DUH maßgeschneiderte Strategien für die Modellkommunen Dierdorf, Emmendingen, Friedrichsdorf, Hohen Neuendorf, Rainau, Schenefeld Unterföhring und den Flecken Steyerberg. Ziel ist es, das Know-How aus diesen Best-Practice Beispielen anschließend in möglichst viele Kommunen zu tragen.

Die jahrzehntelange Erfahrung der DUH in der Zusammenarbeit mit Kommunen jeglicher Größe hilft dabei, auf deren besondere Bedürfnisse einzugehen. Die Erkenntnisse aus den acht Modellprojekten werden im Anschluss sowohl an IT-Berater als auch an alle Kommunen, die sich für den Klimaschutz engagieren möchten, weitergegeben.

So können in Zukunft alle kleinen und mittelgroßen Kommunen von den in den Modellkommunen entwickelten Lösungen profitieren.

Kontakt:

Steffen Holzmann, Projektleiter GreenITown
Tel.: 0170 4120449, E-Mail: holzmann@duh.de

Daniel Hufeisen
, Pressesprecher
Tel.: 030 24008Duh67-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de  

GreenITown im Internet: www.greenitown.de / www.twitter.com/eco_it

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