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Pressemitteilung

Mit dem Erbe Gutes für die Umwelt tun

Radolfzell/Berlin, Freitag, 11.09.2015

Am 13.9.2015 ist der Internationale Tag des Testaments – Legate für die Deutsche Umwelthilfe sichern die Lebensgrundlagen künftiger Generationen

© Flitner/Initiative "Mein Erbe tut Gutes"
© bettinaflitner.de/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“

Die zahlreichen Umweltprobleme dieser Zeit lassen viele Menschen die Frage stellen: Wie kann es gelingen, künftigen Generationen eine lebenswerte und gesunde Welt hinterlassen? Eine Antwort darauf versucht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zu geben. Sie ist Mitglied der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, deren Ziel es ist, das gemeinnützige Vererben stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und deutlich zu machen, wie Organisationen und Stiftungen sich für eine bessere Welt einsetzen.

„Nach wie vor existieren große Hemmschwellen bei der Testamentsgestaltung zugunsten von Vereinen und Verbänden. Wir widmen uns den Fragen interessierter Spender ganz persönlich, erklären wie wir als Umweltschutzorganisation arbeiten, welche Ziele wir verfolgen und wie wir sie erreichen wollen. Denn unsere Förderer und Unterstützer machen unser Wirken erst möglich“, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Zur Frage, wen man nach dem eigenen Tod begünstigen möchte, kommt seit kurzem die Frage hinzu, wie dies sichergestellt werden kann. Seit 17. August 2015 ist das Erbrecht innerhalb der Europäischen Union neu geregelt. Nach diesem gilt: Wer als Deutscher überwiegend im Ausland lebt und dort stirbt, hinterlässt sein Erbe entsprechend dem Recht des jeweiligen Landes. Umgehen lässt sich diese Regel nur, wenn ausdrücklich im Testament festgelegt ist, dass deutsches Erbrecht angewandt werden soll.

Um Stiftern bei Erbschaftsfragen mit fachlichem Rat zur Seite stehen zu können, arbeitet die DUH mit dem Institut für Erbrecht zusammen, einem Netzwerk von Fachanwälten, Steuerberatern und internationalen Erbrechtsspezialisten. „Wir möchten Unsicherheiten aus dem Weg räumen und Menschen ermutigen, dauerhafte Spuren mit ihren Werten zu hinterlassen, die weit über das eigene Leben hinauswirken“, sagt die Ansprechpartnerin für Legate bei der DUH, Annette Bernauer.

Informationsmaterial zur Arbeit der DUH und den Möglichkeiten sie zu unterstützen, ist unter www.duh.de/legat.html erhältlich. Interessierte können außerdem eine persönliche Einladung zur Ausstellung „Prinzip Apfelbaum“ anfordern. Sie zeigt Portraits von elf Persönlichkeiten, die sich mit Offenheit auf die Frage einlassen „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“. Die großformatigen Fotoarbeiten sind von 2.Oktober bis 1. November 2015 im NRW-Forum in Düsseldorf zu sehen. Weitere Informationen: http://www.mein-erbe-tut-gutes.de/die-ausstellung/.

Hintergrund:

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) macht sich seit 40 Jahren für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen stark: Sie schützt bedrohte Arten wie den Fischotter und Gebiete wie das Okavango-Delta in Botswana und engagiert sich für mehr Wildnis wie am Stettiner Haff an der Ostsee. Als klageberechtigter Umwelt- und Verbraucherschutzverband streitet sie für saubere Luft, kämpft gegen die Plastiktütenflut und gegen die Irreführung der Verbraucher. Die DUH hat früh erkannt, dass Natur- und Umweltschutz ohne Mitwirken von Politik und Wirtschaft schnell an seine Grenzen stoßen würde. Im konstruktiven Dialog stellt sie die Weichen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Seit 2015 ist sie Mitglied der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“.

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
Tel.: 030 2400867-15, Mobil: 0160 90354509, E-Mail: mueller-kraenner@duh.de 

Annette Bernauer, Teamleiterin Spenden und Erbschaften
Tel.: 07732 9995-60, E-Mail: bernauer@duh.de 

Daniel Hufeisen, Pressesprecher
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de 

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