Pressemitteilung

Hand in Hand-Fonds hilft mit Rekordsumme

Über 160.000 Euro sind an soziale und ökologische Projekte rund um den Globus gegangen – Rapunzel Naturkost und Deutsche Umwelthilfe stärken mit dem Fonds die Hilfe zur Selbsthilfe

Radolfzell/Berlin, Mittwoch, 14.12.2016 Dateien: 1
© David Lamparter - Hand in Hand-Fonds

Mit einer Rekordsumme von über 160.000 Euro hilft der Hand in Hand-Fonds im Jahr 2016 Selbsthilfe-Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das gaben die Initiatoren des Fonds, der Naturkosthersteller Rapunzel und die Deutsche Umwelthilfe (DUH), heute gemeinsam bekannt. Mit dem Fonds leisten sie einen Beitrag zu sozialen und ökologischen Verbesserungen. Auf dem Feld der Entwicklungszusammenarbeit ist diese Form der Partnerschaft zwischen einem Unternehmen und einem Umweltschutzverein in Deutschland einmalig.

In zahlreichen Förderprojekten ermöglicht der Fonds Trainingsangebote im ökologischen Landbau. „Auf den Philippinen ist einer unserer Partner ZIDOFA. Diese NGO zeigt den Reisbauern, wie sie auf Bio-Anbau umstellen und den Reis zu besseren Preisen vermarkten können. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern die Bauern werden auch unabhängig von der Agrarindustrie“, erklärt Michael Hadamczik, Leiter Marketing und Finanzen bei der DUH. Im laufenden Jahr unterstützte der Fonds auch in Indien, Togo und Sri Lanka Ökolandbau-Projekte, die Kleinbauern helfen.

Bildung, Artenschutz oder Wiederaufforstung von Regenwaldgebieten sind weitere Ziele diesjähriger Förderprojekte. Ein häufiges Anliegen ist der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, aber auch zu elektrischer Energie. Indem der Fonds beispielsweise einem Dorf in Uganda ein Solarstromprojekt ermöglicht, wird sich für die Menschen viel ändern. Die Tage sind kurz in diesen Breiten und bisher nutzte man für die Beleuchtung teure Kerosinlampen. Deren Dämpfe rufen jedoch Atemwegs-, Augen- und Hauterkrankungen hervor. „Nun können Kinder abends mit LED-Licht für die Schule lernen, man kann sich in den Abendstunden zusammensetzen und über Anliegen der Dorfgemeinschaft beraten. Außerdem können Handybesitzer ihre Geräte mit Strom laden“, sagt Heike Kirsten, Marketingleiterin bei Rapunzel Naturkost.

Die Gelder des Hand in Hand-Fonds gehen vor allem an Graswurzelinitiativen. 2016 luden Rapunzel und die DUH ihre Projektpartner erstmals zu einem Netzwerktreffen ein. Auch zukünftig wollen die Partner einen intensiveren Austausch pflegen und voneinander lernen.

Hintergrund:

Der Hand in Hand-Fonds besteht seit 1998 als Gemeinschaftsinitiative von Rapunzel Naturkost und der Deutschen Umwelthilfe. Sein Ziel ist eine gerechtere Welt und lebenswerte Umwelt. Seit Bestehen flossen 1,2 Millionen Euro in rund 270 Projekte in 52 Ländern. Den Löwenanteil der Gelder im Fonds spendet das Unternehmen Rapunzel. Jeder Spendeneuro kommt direkt bei den Hilfsprojekten an. In zwei Konferenzen pro Jahr beraten Rapunzel und DUH über die Vergabe von Zuschüssen. Für eine Projektförderung im Jahr 2017 können sich gemeinnützige Organisationen ab sofort bewerben.

Links:

Mehr über Rapunzel: http://www.rapunzel.de/hand-in-hand-fonds.html

Mehr über den Hand in Hand-Fonds http://www.duh.de/hand_in_hand_fonds.html 

Ein Pressebild finden Sie am Ende dieser Seite.

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe
+ 49 160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
 
Jutta Kochendörfer, Projektmanagerin Hand in Hand-Fonds, Deutsche Umwelthilfe
+49 7732 9995-91, kochendoerfer@duh.de 

Gila Kriegisch, Teamleiterin Marketing, Rapunzel Naturkost
+49 8330 529-1133, gila.kriegisch@rapunzel.de

DUH-Pressestelle:

Daniel Hufeisen, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de 

Teilen auf: