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Pressemitteilung

„Gärten der Zukunft“ bereichern Hannover-Badenstedt und Kleefeld

Donnerstag, 08.06.2017

Deutsche Umwelthilfe weiht zum Projektabschluss zwei „Gärten der Zukunft“ ein

© Doris Oberfrank/Fotolia

Hannover/Berlin, 8.6.2017: Gärten sind ein idealer Ort, um Natur zu erfahren und ökologische Kreisläufe zu verstehen. Im Rahmen des dreieinhalbjährigen Projekts „Gärten für die Zukunft“ hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in Zusammenarbeit mit 25 Bildungseinrichtungen gemeinsam vier Modellgärten in Hannover-Badenstedt, Hannover-Kleefeld, Hessisch-Oldendorf und Köthen naturnah angelegt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben so praxisnah etwas über den Erhalt der biologischen Vielfalt gelernt und gleichzeitig ihren Beitrag zum Klima- und Artenschutz geleistet. Nach erfolgreichem Projektabschluss werden die beiden „Gärten der Zukunft“ in Hannover nun ganz in die Hände aktiver Gärtner übergeben und am 8. Juni (Badenstedt) und 9. Juni (Kleefeld) 2017 offiziell eingeweiht.

„Gärten sind keine abgeschlossenen Projekte. Sie dürfen immer weiter wachsen. Ich freue mich darüber, dass sich vor Ort aktive Netzwerke um die Gärten für die Zukunft kümmern und den Gedanken von Klimaschutz im Garten und die Frage „wie kommen wir ins Handeln“ an viele kleine und große Menschen weiter tragen werden. Beim Thema Nachhaltigkeit geht es auch darum, Zusammenhänge zu erkennen und Werte zu vermitteln“, sagt Astrid Hölzer, Projektleitung Gärten für die Zukunft, bei der DUH.

Naturnahes Gärtnern leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und bietet Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum – vor allem innerhalb der Stadt. In dem man auf Herbizide, Pestizide und Insektenschutzmittel verzichtet, wassersparend bewässert und Pflanzen richtig anpflanzt, kann man der Natur einen großen Gefallen tun.

Im Garten in Badenstedt wird es mit der Zeit immer attraktiver. Die Kinder streichen die Sitzecken aus Paletten in bunten Farben. Das Hügelbeet, die Kräuterschnecke sowie das Färber-und Kartoffelbeet wachsen prächtig. Jugendliche, Kitakinder oder Nachbarn unterstützen den Gartenmit ihrer Pflege und dem Anbau von Tomatenpflanzen und Gemüsesamen.

Im Garten in Kleefeld bauen Jugendliche aus Förderschulen eine Wildbienenwand. Ihr Wissen geben sie gleich weiter an Kinder aus der benachbarten Kindertagesstätte. Inzwischen ist hier ein Garten mit verschiedenen Nisthilfen und Beetformen entstanden. Auch eine Außenwerkbank und eine Hollywoodschaukel aus Paletten wurden von verschiedenen Gruppen gebaut.

„Unser Planet stößt an seine Belastungsgrenzen. Das Sterben vieler Arten und die Klimakrise sind zwei deutliche Alarmsignale dafür, dass wir unsere Art zu leben überdenken müssen. Der Garten ist ein kleiner aber wichtiger Teil in unserem gesamten Ökosystem. Auf lokaler Ebene ist er ein wichtiger Anknüpfungspunkt für nachhaltige Lebensstile. Es ist schön, dass es nun weitere „Gärten für die Zukunft“ gibt, in denen Menschen zusammenkommen und sich engagieren“, sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. 

Das Projekt konnte dank der großzügigen fachlichen und finanziellen Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), sowie der Förderung durch die Niedersächsische Bingo Umweltstiftung und die Arconic Foundation stattfinden.

Weitere Informationen zum klimafreundlichen Gärten können Sie dem Handbuch „Gärten für die Zukunft“ entnehmen.

Mehr Informationen zum Projekt Gärten für die Zukunft

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. Weitere Informationen unter www.bingo-umweltstiftung.de.

Kontakt:

Astrid Hölzer, Projektmanagerin Naturschutz DUH
0511 39080514, hoelzer@duh.de 

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer DUH
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de 

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de 

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