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Pressemitteilung

Europäische Union überarbeitet Energieeffizienz-Richtlinie - Chance für den Klimaschutz ergreifen

Berlin, Donnerstag, 17.03.2016

2016 wird die EU-Kommission die Europäische-Energieeffizienzrichtlinie überarbeiten. Die Richtlinie bildet für die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten den rechtlich übergeordneten Rahmen im Bereich Energieeffizienz, der sich auf die nationale Gesetzgebung auswirkt. Dazu ein Kommentar von Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe:

© artjazz/fotolia

„Die Staatengemeinschaft hat sich in Paris darauf verständigt, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Mit den Klimaschutzabkommen geht ein klarer Handlungsauftrag für Deutschland und die Europäische Union einher. Um das vereinbarte Ziel zu erreichen, sind die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend. Im Bereich Energieeffizienz gibt eine Menge vorhandenes Potential, um CO2 und Energie einzusparen. Dieses wird bisher aber nicht ausgeschöpft. Die Staaten müssen jetzt an dieser wichtigen Stellschrauben drehen,  um langfristig Treibhausgase einzusparen.  Wir fordern daher eine ambitionierte Revision der Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie. Wesentlich ist, dass verbindliche Einsparziele für die Jahre 2020, 2030 und darüber hinaus festgelegt werden. Auch das Ziel, bis ins Jahr 2030 mindestens 40 Prozent an Energie einzusparen, muss verbindlich festgeschrieben werden. Die derzeitigen 27 Prozent sind nicht ausreichend. Nur so kann ein wesentlicher Beitrag für Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad gelegt werden.“


Weitere Informationen zur Revision der Europäischen-Energieeffizienzrichtlinie finden Sie im Verbände-Positionspapier. Hier geht es zum Downloadlink.

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