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Pressemitteilung

DUH: Rückenwind für Lausitzer Seenland

Dienstag, 12.08.2003

Trittin betont Wichtigkeit von Bergbaufolgelandschaften

Deutlichen Rückenwind für das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland spürt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Ein Besuch des Bundesumweltministers Jürgen Trittin zusammen mit dem sächsischen Umweltminister Steffen Flath und dem Präsidenten des Bundesamtes für Naturschutz, Professor Dr. Hardy Vogtmann, hat die Bedeutung der Bergbaufolgelandschaften für den Naturschutz in den fünf neuen Ländern, aber auch bundesweit betont. Mehr als zehn Millionen Euro sollen in den nächsten zehn Jahren in die Bergbaufolgelandschaften bei Hoyerswerda fließen. Die Deutsche Umwelthilfe wird damit ca. 3.000 Hektar Flächen erwerben und diese Kernzonen sowie weitere Randgebiete ökologisch entwickeln.

Mit dieser ökologischen Sanierung, die in enger Abstimmung mit der Lausitzer und Mitteldeutschen BergbauVerwaltungsgesellschaft (LMBV) stattfindet, sollen nicht nur Naturschutzziele erreicht werden, sondern auch festgestellt werden, ob und wie es möglich ist, die Kosten der Sanierung deutlich zu senken, indem der bislang wenig erfolgreiche Versuch, land- und forstwirtschaftliche Flächen zu schaffen, aufgegeben wird. Sollte die Entlastung des Steuerzahlers mit einer höheren ökologischen Qualität zu verbinden sein, sollen weitere Flächen in Bergbaufolgelandschaften ähnlich entwickelt werden.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Jörg Dürr-Pucher

Deutsche Umwelthilfe e.V., Fritz-Reichle-Ring 4 ,78315 Radolfzell

Tel.: 07732/9995-0, Fax: 07732/9995-77,

E-Mail: duerr-pucher@duh.de

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