Immer mehr Fisch von außerhalb

Je weiter die heimischen Bestände heruntergefischt sind, desto mehr ist die EU auf Fischimporte angewiesen. Die steigenden Einfuhren verschleiern den wahren Zustand der europäischen Fischressourcen: In den Kühltheken der Supermärkte ist Überfischung nicht sichtbar.
Die Abhängigkeit der Europäer von Fischprodukten aus externen Gewässern hat dazu geführt, dass heute jeder zweite in Europa konsumierte Fisch von außerhalb der EU stammt.

Der 20. April ist das errechnete Datum, ab dem Deutschland  für den Rest des Jahres auf den Import von Fisch und Meeresfrüchten angewiesen ist. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht der englischen New Economics Foundation und von OCEAN2012 hervor. Mit der Studie wurde für die Europäische Union und jeden einzelnen Mitgliedstaat das Maß an Selbstversorgung ermittelt. Der auf Kalendertage umgerechnete Eintritt der Abhängigkeit von Einfuhren wird als „Fish Dependence Day“ des jeweiligen Staates ausgedrückt.

Pressemitteilung: Fremder Fisch auf unserem Tisch – Deutschland immer abhängiger von Fischimporten, vom 18.04.2012

Immer größere Schiffe, immer kleinere Fische (Foto: OCEAN2012/Corey Arnold)© Corey Arnold

Fish Dependence – 2012 Update

Fish Dependence March2012.indd

2,02 M

New Economics Foundation (nef) & OCEAN2012: Bericht zur Fischabhängigkeit (engl.)

Fischabhängigkeit - Deutschland

FDD Deutschland2012 01.pdf

645 K

New Economics Foundation (nef) & OCEAN2012: Kurzbroschüre zur Fischabhängigkeit (deu.)

Kontakt

Copyright: Steffen Holzmann

Ulrich Stöcker
Leiter Naturschutz
E-Mail: stoecker@duh.de

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