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Unser Test zeigt: Versprechen zu „kompostierbarem“ Bioplastik sind dreiste Lüge – lasst uns das Greenwashing stoppen!
Machtwechsel in Brasilien: Wahlerfolg für den Regenwald?
Wissings Arbeitsverweigerung beim Klimaschutz: Unterstützen Sie jetzt erst recht unsere Klage gegen das Bundesverkehrsministerium!
Flüssigerdgas um jeden Preis? Der große LNG-Irrtum
DUH fordert bereits für 2025 Verschärfung der Grenzwerte für Feinstaub und NO2
Wir und die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fordern: Böllerfreies Silvester JETZT und für immer!
 
 

Unser Test zeigt: Versprechen zu „kompostierbarem“ Bioplastik sind dreiste Lüge – lasst uns das Greenwashing stoppen!

Es war einmal… eine Verpackung aus „kompostierbarem“ Bioplastik, die nach der Verwendung über die Biotonne entsorgt wird. Daraufhin landet sie in einer Kompostierungsanlage und siehe da: Wenige Wochen später ist wie von Zauberhand nichts mehr davon übrig. So kann man es zusammenfassen, das Märchen von „kompostierbarem“ Bioplastik mit dem immer mehr Hersteller ihre Produkte als umweltfreundlich bewerben. Happy end? Unser aktuelles Experiment zeigt: Leider nein!

Wir haben handelsübliche Produkte und Verpackungen aus Bioplastik mit Aufdrucken wie „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“ in eine Kompostierungsanlage gegeben, darunter Kaffeekapseln, To-Go-Geschirr, Lebensmittelverpackungen und sogar einen Schuh. Das erschreckende Ergebnis: Die meisten Produkte waren nach drei Wochen – also der üblichen Rottezeit für Frischkompost –  noch in ihrer Ursprungsform erkennbar, teilweise war sogar noch die Schrift zu sehen. Einige wenige Produkte, wie Bioabfallsammelbeutel oder der To-go-Getränkebecher, waren in kleine Stückchen zerfallen. Immerhin, sollte man meinen. Aber: Diese Überreste können den wertvollen Kompost verunreinigen und sind deswegen erst recht problematisch. 

Kompostierbare" Bioplastikprodukte lösen keine Probleme, sondern schaffen welche. Umweltbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher werden an der Nase herumgeführt, weshalb  wir von Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke ein Werbeverbot zur Kompostierbarkeit von Bioplastik fordern und ECHTE Lösungen für die Plastikmüllkrise. Das heißt: Abfallvermeidung, Mehrwegsysteme und Recycling von Verpackungen. Machen Sie jetzt mit uns Druck und schreiben Sie eine Protestmail an Ministerin Lemke!
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Machtwechsel in Brasilien: Wahlerfolg für den Regenwald?

Die Menschen in Brasilien haben der Regentschaft ihres rechtsextremen Machthabers Jair Bolsonaro am letzten Wochenende eine Absage erteilt. Auf Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva ruhen nun alle Hoffnungen - auf ein Brasilien, das für den Schutz von Artenvielfalt und Natur eintritt. Bereits während seiner ersten Amtszeit von 2003 bis 2011 hatte Lula die Abholzungsrate in Brasilien massiv reduziert. Nun ist die Staatengemeinschaft gefordert, den neuen Präsidenten dabei zu unterstützen, den größten Regenwald der Erde zu retten. Wir kämpfen bereits seit Jahren gemeinsam mit Repórter Brasil vor Ort gegen die fortschreitende Naturzerstörung in Brasilien und für den Schutz von Klima, Menschen und gefährdeten Tierarten. Mit einer Jaguar-Patenschaft unterstützen Sie ganz direkt unsere Arbeit für den Schutz des Regenwaldes.

Nicht nur im weit entfernten Brasilien können wir der Zerstörung der Natur einen Riegel vorschieben. Schon die Wahl unserer Schuhe hier zuhause kann den Unterschied machen. Denn für das Leder in unseren Sportschuhen und Sneakern brennt am anderen Ende der Welt womöglich der Regenwald. Über lange und komplexe Lieferketten spielen auch deutsche und internationale Unternehmen wie Adidas und Nike eine Rolle. Sie können nicht ausschließen, dass in ihren Sportschuhen Leder aus Entwaldungsgebieten enthalten ist. Wir fordern: Macht eure Lieferketten transparent und beendet sofort die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die mit illegaler Brandrodung in Verbindung stehen! Machen Sie mit und schreiben Sie eine Protestmail an Adidas und Co.! 
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Wissings Arbeitsverweigerung beim Klimaschutz: Unterstützen Sie jetzt erst recht unsere Klage gegen das Bundesverkehrsministerium!

Was für ein Armutszeugnis in der Verkehrspolitik: Trotz unserer Klimaklage und obwohl seit Monaten feststeht, dass Bundesverkehrsminister Wissing gegen das Klimaschutzgesetz verstößt, legt der Bundesverkehrsminister weiterhin kein wirksames Klimaschutzsofortprogramm für den Verkehr vor. Im Eckpunkte-Papier für ein Klimaschutzsofortprogramm der Bundesregierung klafft für den Verkehrssektor weiterhin eine gewaltige Lücke von bis zu 175 Millionen Tonnen CO2 – so viel wie die jährlichen Emissionen der Niederlande.

Damit gibt es keine substanziell neuen Maßnahmen zur CO2-Reduzierung: Kein Tempolimit, kein Ende des klimaschädlichen und extrem ungerechten Dienstwagenprivilegs, keine konsequente Verlagerung von Verkehr auf Schiene und ÖPNV. Und selbst das 49-Euro-ÖPNV-Ticket wird nicht vollständig vom Bundesministerium finanziert.

Herr Wissing versucht damit die Verabschiedung des seit Sommer 2022 fälligen Klimaschutz-Sofortprogramms bis zum Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Mit diesem Geschenk an die Autokonzerne führt er unbeirrt die gesetzeswidrige Verkehrspolitik seines CSU-Vorgängers fort. SPD und Grüne tolerieren dies. Wir setzen deshalb auf eine klare Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bei unserer Klage auf Einhaltung des Klimaschutzgesetzes im Verkehrssektor.

Der Verkehrsminister und sein Ministerium müssen radikal umdenken. Dafür werden wir mit unserer Klage sorgen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Klimaklagen-Patenschaft und helfen Sie uns, endlich Klimaschutz im Verkehr durchzusetzen! 
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Flüssigerdgas um jeden Preis? Der große LNG-Irrtum

Seit Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind LNG-Terminals in aller Munde. In kürzester Zeit wurde etwa in Wilhelmshaven der Bau von Teilen des Terminals und der Pipeline genehmigt – aber zu welchem Preis? Umwelt- und Klimaschutz geraten derzeit völlig unter die Räder, wenn es um neue Gasquellen geht.

Erst in der letzten Woche wurde bekannt, dass der Energiekonzern Uniper mit dem LNG-Terminalschiff „Höegh Esperanza“ für einen unbefristeten Zeitraum umweltschädliches Chlor in die Jade leiten will. Im Antrag ist die Rede von 35,6 Tonnen Chlor pro Jahr – eine Katastrophe für den Nationalpark Wattenmeer in unmittelbarer Nähe des Terminals. Nun zeigt außerdem eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts, dass die Anlagen für den angekündigten Import von Wasserstoff ungeeignet sind. Entgegen der Versprechungen müssten dafür erhebliche Umrüstungen an den stationären Terminals vorgenommen werden, schwimmende Terminals lassen sich gar nicht umbauen. Die Öffentlichkeit wird durch dieses Greenwashing klar in die Irre geführt. Bau und Inbetriebnahme der LNG-Terminals fördern also vor allem eines: neue fossile Infrastrukturen!

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie fahrlässig hier in Eile gehandelt wird. Die Klimafolgen der geplanten LNG-Terminals sind völlig offen, sie wurden noch nicht einmal überschlägig geprüft. Wichtige Umweltverträglichkeitsprüfungen wurden schlichtweg umgangen. Dabei helfen die Terminals nicht mal in der aktuellen Energiekrise. Wir werden Sie weiter über die fossilen Gas-Pläne auf dem Laufenden halten! 
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DUH fordert bereits für 2025 Verschärfung der Grenzwerte für Feinstaub und NO2

Wir begrüßen den Vorschlag der EU-Kommission auf Verschärfung der Grenzwerte für Feinstaub und das Dieselabgasgift NO2 in dem vorgelegten Entwurf zur Überarbeitung der Europäischen Luftqualitätsrichtlinie. Ein wichtiges Ergebnis, denn zukünftig können alle betroffenen Menschen rechtlich Schadensersatz verlangen, wenn die Luftgrenzwerte nicht eingehalten werden. Angesichts von jährlich knapp 300.000 vorzeitigen Todesfällen in der EU aufgrund von Luftverschmutzung, sind die neuen Werte und die geplante Umsetzung erst für 2030 jedoch nicht ambitioniert genug. Wir müssen jetzt tätig werden und Maßnahmen für Saubere Luft in Deutschland auf den Weg bringen! Wir fordern die für Luftreinhaltung zuständige Bundesumweltministerin Steffi Lemke sowie die Mitglieder des Europaparlaments dazu auf, sicherzustellen, dass die Grenzwerte für die Konzentration aller problematischen Luftschadstoffe vollständig und bereits ab 2025, nicht erst ab 2030, an die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angepasst werden.

Nur so lassen sich die jährlich rund 53.800 vorzeitigen Todesfälle aufgrund der Luftverschmutzung mit Feinstaub, 6.000 durch das Dieselabgasgift NO2 und 3.350 durch Ozon allein in Deutschland deutlich verringern. Derzeit schlägt die Kommission für Feinstaub (PM2,5) einen Grenzwert im Jahresmittel von 10 µg/m3 (WHO Empfehlung: 5µg/m3) und für Stickstoffdioxid (NO2) ein Jahresmittelwert von 20 µg/m3 (WHO Empfehlung: 10 mg/m3) vor.

Mit unserer neuen und bislang größten Luftreinhalteaktion CLEAN AIR 2.0 setzen wir uns nicht nur für eine weitere Verschärfung und zeitliches Vorziehen der neuen Luftschadstoff-Grenzwerte ein. Doch selbst wenn es bei den vorgeschlagenen Werten der EU bleibt, sind diese nur erreichbar, wenn bereits jetzt die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden. Dazu zählt eine konsequente Verkehrswende und die Halbierung der Zahl der Pkws in unseren Städten. Außerdem die Aussperrung aller Dieselstinker, wie wir dies in der vergangenen Woche auch für München - nach zehn Jahren rechtlicher Auseinandersetzung - durchgesetzt haben. Auf das Jahr 2030 dürfen wir nicht warten. Steffi Lemke muss sich für ein Vorziehen der Richtlinie auf 2025 bei gleichzeitiger Verschärfung der Grenzwerte auf die WHO-Luftqualitätsstandards einsetzen. Auch Sie haben ein Recht auf Saubere Luft – helfen Sie uns jetzt dabei, Druck zu machen!
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Wir und die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fordern: Böllerfreies Silvester JETZT und für immer!

An zwei Tagen im Jahr ist die Luftverschmutzung in Deutschland besonders hoch – und zwar an Silvester und Neujahr. Schwarzpulver-Raketen und Böller sorgen jedes Mal zum Jahrwechsel für eine große Feinstaub-Belastung. Doch nicht nur das: Millionen schutzlos ausgelieferte Tiere wie Hunde oder Katzen, aber auch Nutztiere leiden unter dem alljährlichen Böllerwahnsinn. Hinzu kommen zahlreiche Häuserbrände sowie tausende verletzte Kinder und Erwachsene, die zur Überlastung von Einsatzkräften und Krankenhäusern führen.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat genug von diesem archaischem Ritual: Eine neue repräsentative Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg zeigt, dass 53 Prozent der Befragten für ein Verbot von Feuerwerk stimmen. Nur 39 Prozent waren dagegen. Die Umfrage zeigt: Selbst unter den Wählerinnen und Wählern der FDP ist angekommen, dass Böllern kein Freiheitsritual ist – der Schutz von Umwelt und Gesundheit aber sehr wohl. Auch dieses Jahr setzen wir uns wieder für den endgültigen Verkaufs- und Gebrauchsstopp privater Pyrotechnik sowie eine grundsätzliche Überarbeitung der Ersten Sprengstoffverordnung ein. Im vergangenen Jahr haben wir über eine halbe Million Unterschriften an Bundesinnenministerin Faeser übergeben mit der Forderung, der sinnlosen Knallerei dauerhaft ein Ende zu bereiten. Nun hat Frau Faeser dem Böllerverbot bereits eine Absage erteilt. Sie übernimmt damit nahtlos die Position ihres CSU-Vorgängers und ignoriert alle Gesundheits-, Umwelt- und Luftreinhalteargumente für ein Böllerverbot.

Wir werden nicht nachlassen, um das archaische Ritual der Schwarzpulver-Böllerei endgültig zu beenden. Damit stehen wir nicht alleine da, denn bereits seit Jahren ist eine Mehrheit der Menschen in Deutschland dafür. Sie wollen uns in diesem Jahr bei unserer Arbeit für ein Verbot von Silvesterfeuerwerk unterstützen? Dann werden Sie jetzt Fördermitglied!
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