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Danke für Ihr Interesse! Unsere aktuellen Themen:
Unser Gerichtserfolg in letzter Minute: Fischotter in Bayern dürfen nicht abgeschossen werden
Riesen-Erfolg für den Gewässerschutz: Wir gewinnen Klage für sauberes Wasser in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen!
Friedliches Neujahr: Erhöhen Sie mit uns, der Bundesärztekammer und der Gewerkschaft der Polizei den Druck auf die Bundesinnenministerin
UN-Klimakonferenz in Dubai: Wir machen Druck vor Ort!
Wertstoffe im Rampenlicht: Hier gelingt die kommunale Erfassung, Wiederverwendung und das Recycling besonders gut
Hass-Gruppen bei Facebook: Unser Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch zieht vor das Kammergericht!
 
 
Fischotter im Schnee

Unser Gerichtserfolg in letzter Minute: Fischotter in Bayern dürfen nicht abgeschossen werden

Es waren gleich mehrere bahnbrechende Erfolge vor Gericht in wenigen Tagen: Haben wir zuletzt noch den Sieg unserer Klimaklage gegen die Bundesregierung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gefeiert, können wir Ihnen jetzt bereits die nächste gute Nachricht verkünden: Der Verwaltungsgerichtshof in München hat unserem Eilantrag gegen den Fischotter-Abschuss kurzfristig stattgegeben. Das heißt: 32 Fischotter-Familien können jetzt sicher und friedlich Weihnachten feiern. Damit hat das Gericht in letzter Minute den zum 1. Dezember 2023 drohenden Abschuss an Teichanlagen in Bayern verhindert. Ministerpräsident Söder wollte diesen im Zuge seiner Wahlkampfkampagne durchsetzen. Dazu sagen wir: Söder 0, Fischotter 1.

Denn: Nach der Bayerischen Ausnahmeverordnung hätten ab dem 1. Dezember 2023 Fischotter an Teichen geschossen werden dürfen – auch Welpen und tragende oder säugende Weibchen. Das Kontingent von maximal 32 Tieren wäre vermutlich zeitnah erreicht oder gar überschritten worden, die Gewehre waren schon angelegt. Dieser Verstoß gegen geltendes Recht wurde nun abgewehrt, ein Geschenk zum Advent für den Artenschutz und für den Rechtsstaat! Das zeigt: Unser Einsatz hat sich gelohnt – und wir kämpfen weiter für den Lebensraum des bedrohten Fischfängers. Helfen Sie uns dabei mit einer Fischotter-Patenschaft!
Zur Fischotter-Patenschaft
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Riesen-Erfolg für den Gewässerschutz: Wir gewinnen Klage für sauberes Wasser in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen!

Es war nicht nur eine gute Woche für den Fischotter und seine Unterstützerinnen und Unterstützer: Ende November bestätigte das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen auch unsere Klage für sauberes Wasser in Niedersachsen und Nordrhein-Westfahlen. Die Länder müssen jetzt endlich etwas gegen die massive Nitratbelastung im Grundwasser unternehmen. Denn: Zu viel Nitrat im Grundwasser ist eine Gefahr für die Gesundheit! Die geltende Trinkwasserverordnung in Deutschland schreibt einen Grenzwert für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter vor. In vielen Regionen wird dieser Grenzwert seit Jahren vielfach überschritten.

Deutschland tut seit Jahren zu wenig für den Schutz seiner Gewässer und des Grundwassers. Und das obwohl das EU-Recht schon seit über dreißig Jahren vorschreibt, die Nitratbelastung zu reduzieren. Bereits 2018 haben wir deshalb das Recht auf sauberes Wasser bei der Bundesregierung und 2019 bei den Ländern NRW und Niedersachsen eingeklagt. In der Zwischenzeit haben Bund und Länder zwar gehandelt und Düngungen reduziert, aber das reicht bei weitem nicht aus.

Mit dem aktuellen Urteil wird nun endlich eine Trendwende eingeleitet: Endlich hat der Trinkwasserschutz Vorrang vor den Profitinteressen der Fleischindustrie! Denn vor allem in Niedersachsen verursachen riesige Massentierhaltungsanlagen mit zu vielen Tieren auf zu wenig Fläche die massive Überdüngung im Boden. Das Urteil ist damit auch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Umbau der Tierhaltung. Wir fordern die beiden Landesregierungen auf, dieses Mal wirksame Maßnahmen zu ergreifen und ganz konkret Tierzahlen zu reduzieren – das hilft Umwelt, Klima und Tieren gleichermaßen. Wenn Sie unser Engagement für sauberes Wasser und den Naturschutz in Deutschland unterstützen wollen, helfen Sie uns mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft.
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Friedliches Neujahr: Erhöhen Sie mit uns, der Bundesärztekammer und der Gewerkschaft der Polizei den Druck auf die Bundesinnenministerin

Statt eines lauten und gefährlichen Böller-Silvesters träumt die Mehrheit der Deutschen von einer friedlichen Feier, ganz ohne Angriffe auf Rettungskräfte, ohne unzählige Verletzungen und tausende Tonnen an Müll. Deshalb haben wir uns um eine Alternative zu Feuerwerk gekümmert: Mit einer beeindruckenden Drohnenshow haben wir vergangene Woche Medienvertretern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Berlin gezeigt, wie ein friedliches und schönes Silvester aussehen kann. Die Resonanz war überwältigend – Kinder und Eltern waren begeistert, Journalistinnen und Journalisten erstaunt über die eindrucksvolle Show.

Der vergangene Jahreswechsel 2022/23 hat gezeigt, dass ein dauerhaftes Böllerverbot dringender denn je ist. In der Silvesternacht kam es zu den bisher schwersten Angriffen mit Pyrotechnik auf Rettungskräfte. Eine noch unveröffentlichte Studie von Augenärzten belegt außerdem, dass Kliniken beim letzten Jahreswechsel einen Höchststand an Augenverletzungen durch Feuerwerkskörper verzeichneten: 838 Patientinnen und Patienten benötigten medizinische Behandlung – ein Anstieg um rund 300 Fälle im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie. Besonders beunruhigend ist der hohe Anteil von an Kindern und Jugendlichen unter den Verletzten – er lag bei 40 Prozent. Trotz dieser alarmierenden Zahlen blieben politische Konsequenzen aus.

Das kann so nicht weitergehen! Gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei und der Bundesärztekammer, die ebenfalls ein neuer Partner in unserem Bündnis geworden ist, werden wir den Druck erhöhen. Das Böllerverbot muss endlich umgesetzt werden, die verantwortliche Bundesinnenministerin Faeser kann uns nicht länger ignorieren. Es ist an der Zeit zu handeln, um die Gesundheit von Menschen, die Sicherheit von Tieren und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Unsere Bitte: Unterschreiben Sie den Offenen Brief an Bundesinnenministerin Faeser und teilen Sie den Brief mit Verwandten, Freundinnen und Freunden. Auf der gleichen Seite finden Sie auch Videoeindrücke von der Drohnenshow. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam bald sagen können: Böllerciao!
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UN-Klimakonferenz in Dubai: Wir machen Druck vor Ort!

Letzte Woche startete die jährliche UN-Klimakonferenz (COP) in Dubai. Zwei Wochen lang beraten Vertreterinnen und Vertreter aus rund 200 Staaten über die Eindämmung der Klimakrise. Mit insgesamt rund 70.000 Teilnehmern ist die COP28 die größte Klimakonferenz, die es je gab. Und auch unser Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner wird vor Ort sein. Und das mit ganz konkreten Forderungen: Damit die COP28 zu einem Meilenstein für den Klimaschutz wird, muss Deutschland einen klaren Weg für die konsequente Emissionsminderung, für eine zügige Energiewende und die Anpassung an die Folgen der Klimakrise aufzeigen!

Dabei steht die COP unter keinem guten Stern: Denn die Klimakonferenz ähnelt mehr und mehr einer Messe der fossilen Industrie. Dass der diesjährige COP28-Präsident Chef eines Ölkonzerns ist, verstärkt unsere Befürchtung, dass der fossile Ausstieg weiter verschleppt wird durch Scheinlösungen wie Carbon Capture and Storage. Eine nur teilweise Reduzierung von Öl und Gas können wir uns aber nicht leisten!

Wir brauchen umgehend deutliche Emissionsminderungen, mehr Klimafinanzierung für den globalen Süden und sofortige, klare Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits. Denn die nationalen Emissionsminderungsziele der Länder sind derzeit in keiner Weise vereinbar mit den Pariser Klimazielen. Wir werden in den nächsten Tagen auf unseren Social-Media-Kanälen aus Berlin und Dubai berichten – bleiben Sie dran!
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Wertstoffe im Rampenlicht: Hier gelingt die kommunale Erfassung, Wiederverwendung und das Recycling besonders gut

Wohin mit dem alten Wandregal, der Stereoanlage oder Farbresten? Ab damit zum örtlichen Wertstoffhof! Kommunale Wertstoffhöfe spielen eine zentrale Rolle bei der Sammlung, Wiederverwendung und dem Recycling von Produkten oder Wertstoffen. Sie verhindern, dass Müll in der Umwelt landet, ermöglichen eine stoffliche Nutzung und manch einem totgeglaubten Gegenstand wird noch ein zweites Leben eingehaucht.

Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit Wertstoffhöfen und der kommunalen Sammelpraxis. Denn: Ein guter Wertstoffhof trägt entscheidend zum Klima- und Ressourcenschutz bei! Damit Menschen Wertstoffhöfe häufig und gern nutzen, sollten Betreiber auf arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten, eine gute Erreichbarkeit, kurze Wartezeiten und vielseitige Rückgabemöglichkeiten setzen. Besonders gut: Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort über Maßnahmen zur Abfallvermeidung oder zur richtigen Mülltrennung informieren. Bei unserem Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“ nehmen wir diese Kriterien unter die Lupe und zeichnen besonders gelungene Konzepte aus.

Eines dieser ausgezeichneten Praxisbeispiele ist beispielsweise der BSR Recyclinghof Plus in Berlin Neukölln. Bürgerinnen und Bürger können dort Möbel, Haushaltswaren oder Elektrogeräte schnell und bequem abgeben. Besonders gut erhaltene Teile werden dann zur „NochMall“ – einem Gebrauchtwarenkaufhaus – transportiert, geprüft, aufbereitet und zur Wiederverwendung verkauft. Auch das Entsorgungszentrum Leppe und den Wertstoffhof Werngau haben wir in diesem Jahr ausgezeichnet. Mehr zum Thema Wertstoffhöfe finden Sie auf unserer Website!


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Hass-Gruppen bei Facebook: Unser Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch zieht vor das Kammergericht!

Zahlreiche Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren, werden digital bedroht und mit Hass überschüttet. Auch unser Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch wird seit Jahren in Facebook-Gruppen mit teils zehntausenden Mitgliedern wiederholt mit Gewalt und sogar Mord bedroht. Unsere Versuche, mit dem Mutterkonzern Meta in einen Dialog über die Schließung der Gruppen zu treten, waren zuvor trotz aufwändiger Dokumentationen vieler Einzelbeispiele von Droh- und Gewaltaufrufen gescheitert. Deshalb fordert Jürgen Resch vor Gericht die Löschung dieser Hass-Räume – im Namen aller Betroffenen. 

Bei der Verhandlung in der vergangenen Woche verurteilte das Gericht die massiven Hass- und Gewaltkommentare, sah aber keinen rechtlichen Weg, solche Foren auf Facebook zu verbieten und so all die Opfer von Hetz-Gruppen zu schützen. Die Richterinnen und Richter machten in der Verhandlung aber klar: In den Gruppen kommt es immer wieder zu erschreckenden und strafbaren Hass- und Gewaltkommentaren – Meta muss endlich etwas dagegen unternehmen!

Wir werden die ständigen und systematischen Gewalt- und Todesdrohungen nicht hinnehmen. Deshalb gehen wir jetzt in die nächste Instanz vor das Berliner Kammergericht und fordern den Bundesjustizminister auf, endlich stärker gegen Hass-Gruppen vorzugehen und einen Gesetzesrahmen zu schaffen, der Opfer statt Täter schützt. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Helfen Sie uns jetzt mit einer Spende und setzen Sie sich zusammen mit uns gegen Hass-Räume im Netz ein!
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