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Neue Entscheidung bei unserem Kampf für mehr Klimaschutz: Jetzt MUSS ein wirksames Bundes-Klimaschutzgesetz her!
Erdgas und Atomkraft haben in der Taxonomie nichts zu suchen: Kämpfen Sie mit uns für ein echtes Nachhaltigkeitslabel!
Together4Forests: Stoppt die Waldvernichtung für den EU-Konsum!
Wir decken auf: Mehrwegboykott bei McDonald’s, Starbucks und Co.
 
 

Neue Entscheidung bei unserem Kampf für mehr Klimaschutz: Jetzt MUSS ein wirksames Bundes-Klimaschutzgesetz her!

Beim Klimaschutz kommt es vor allem auf die Bundesregierung an – das hat das Bundesverfassungsgericht am Dienstag klargestellt. In ihrer Paukenschlag-Entscheidung über die Klimaklagen von Kindern und jungen Erwachsenen gemeinsam mit uns gegen zehn Bundesländer bestätigen die Richterinnen und Richter: Der Bund ist für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens hauptverantwortlich. Der Bund macht die Vorgaben, die Länder müssen sie umsetzen. Denn das Grundgesetz verpflichtet auch die Länder insbesondere durch Artikel 20a GG zum Klimaschutz. Die Landesregierungen haben also einen klaren Auftrag: Sie müssen ambitionierte Ziele und Maßnahmen umsetzen – anders sind die Klimaschutzziele des Bundes gar nicht zu erreichen!

Was bedeutet der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts nun für unseren juristischen Kampf für mehr Klimaschutz? Unsere neue Verfassungsbeschwerde gegen das aktuelle Klimaschutzgesetz der Bundesregierung ist umso wichtiger! Diese neue Klimaklage mit neun Kindern und jungen Erwachsenen haben wir Mitte letzter Woche bekannt gemacht. Wie schon im Januar 2020 ziehen die mutigen Klimaklägerinnen und Klimakläger für ihr Grundrecht auf eine lebenswerte Zukunft vor das Bundesverfassungsgericht. Denn auch das daraufhin gefällte wegweisende Klima-Urteil im Frühjahr 2021 übersetzte die Bundesregierung bislang nicht in ein ausreichendes Klimaschutzgesetz. Weder bei den Zielen für weniger Treibhausgase noch bei den Maßnahmen zur Umsetzung passt das aktuelle Klimaschutzgesetz zum Pariser Klimaschutzabkommen.

Mit dem Rückenwind der aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Länder-Klimaklagen fordern wir: Die Bundesregierung MUSS jetzt ein ausreichendes Klimaschutzgesetz beschließen! Nur so können wir die Menschheitsaufgabe Klimaschutz erfolgreich bewältigen. Unser gemeinsamer Kampf für die Rechte von Kindern und jungen Erwachsenen ist diese Woche noch mal wichtiger geworden. Wir bitten Sie: Unterstützen Sie uns und die jungen Klimaklägerinnen und Klimakläger mit einer Klimaklagen-Patenschaft oder einer Spende.
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Erdgas und Atomkraft haben in der Taxonomie nichts zu suchen: Kämpfen Sie mit uns für ein echtes Nachhaltigkeitslabel!

Zahlreiche Mitgliedsstaaten und Expertengremien haben der EU-Kommission im Vorfeld klipp und klar geraten, Atomkraft und fossilem Gas kein Nachhaltigkeitsetikett zu verpassen. Am Mittwoch wurde bekannt: Sie tut es trotzdem. Atom- und Erdgas-Kraftwerke sollen in der sogenannten Taxonomie als nachhaltig eingestuft werden. Wenn das durchgeht, können sie mit dem Geld aus dem hunderte Milliarden Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds finanziert werden. Das ist eine klimapolitische Bankrotterklärung und ein enormer Rückschritt für die Energiewende. Aber wie hat sich die Bundesregierung verhalten? Die Ampel-Koalition hat zwar dafür gestimmt, Atomkraft als nicht-nachhaltig einzustufen – sie hat sich aber in besonders unrühmlicher Weise auch dafür eingesetzt, das Greenwashing von Gas-Kraftwerken noch zu erleichtern.

Ihre klimapolitische Glaubwürdigkeit kann die neue Bundesregierung nur retten, wenn sie jetzt im EU-Rat gegen den Kommissionsentwurf stimmt. Notfalls muss sie sich der Klage von Österreich und Luxemburg gegen die Taxonomie vor dem Europäischen Gerichtshof anschließen. Zusammen mit anderen Verbänden haben wir Druck gemacht und am Donnerstag über 330.000 Unterschriften an die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen übergeben. Die Botschaft der Menschen ist deutlich: Atomkraft und Erdgas dürfen kein Nachhaltigkeitsetikett bekommen!

Wir werden weiter mit aller Kraft dafür kämpfen, dass die Pläne der EU-Kommission nicht Realität werden. Der Fokus der EU für das Nachhaltigkeitslabel muss auf den Erneuerbaren liegen! Wir werden uns deshalb an das EU-Parlament wenden, damit es die EU-Kommission zur Neuauflage auffordert. Sie wollen uns unterstützen und einen grünen Stempel für Atomkraft und Erdgas verhindern? Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Fördermitgliedschaft oder Spende.

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Together4Forests: Stoppt die Waldvernichtung für den EU-Konsum!

Hätten Sie das gedacht? Alle 90 Sekunden verschwindet allein für EU-Importe eine Waldfläche der Größe eines Fußballfeldes – zum Beispiel für die Produktion vom Palmöl in unseren Kerzen, für das Soja in unserem Sprit, für den Kautschuk in unseren Autoreifen. Diese importierte Entwaldung steckt in den Supermarktregalen, an der Tankstelle und sogar in den Klamottenläden. Darauf haben wir diese Woche gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen mit einer großen Installation auf dem Spielfeld eines Berliner Stadions hingewiesen. Wir waren damit Teil einer europaweiten Aktion, an der Umweltschützerinnen und -schützer aus über 14 Ländern teilgenommen haben.

Bis heute macht die Europäische Union keine verbindlichen Vorgaben für Unternehmen, um die importierte Entwaldung zu stoppen. Die Produkte können weiter ungehindert auf dem EU-Markt angeboten werden. Doch jetzt ist der Moment, um dies zu ändern: Ein EU-Gesetz ist im Entstehungsprozess. Allerdings gibt es noch dringenden Verbesserungsbedarf, denn es enthält immer noch viel zu viele Schlupflöcher. So fehlt beispielsweise weiterhin Kautschuk auf der Liste der entwaldungskritisch eingestuften Rohstoffe.

Die europäisch verantwortete globale Naturzerstörung muss endlich ein Ende haben. Fordern Sie zusammen mit uns Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und Umweltministerin Steffi Lemke auf, sich jetzt auf EU-Ebene für ein wirklich starkes und wirksames Gesetz gegen importierte Entwaldung einzusetzen! Machen Sie jetzt mit bei unserer E-Mail-Protest-Aktion und leiten Sie diese an Freundinnen und Freunde weiter – für den Schutz der Wälder!
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Wir decken auf: Mehrwegboykott bei McDonald’s, Starbucks und Co.

Mehr als 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher und 2,7 Milliarden Einweg-Teller werden pro Jahr in Deutschland verbraucht. Große Kaffee- und Fast-Food-Ketten wie Starbucks, Tchibo, McDonald´s oder Burger King sind für einen großen Teil dieser riesigen Einweg-Müllberge verantwortlich – und doch tun sie fast nichts dagegen.

Das zeigt auch das traurige Ergebnis unseres Mehrweg-Checks bei 69 großen Gastronomie-, Bäckerei- und Tankstellenunternehmen: Kaum eine der großen Gastronomieketten in Deutschland beteiligt sich an einem Mehrwegsystem für Kaffee oder Speisen zum Mitnehmen. Auch bei großen Bäckereiketten spielen Mehrwegbecher oder -boxen bis auf eine Ausnahme keine Rolle. Stattdessen setzen viele Gastronomieketten auf Einweg-Alternativen aus Graspapier, Pappe, Papier oder Holz. Solche Ausweichprodukte sind keinesfalls umweltfreundlich, sondern dreistes Greenwashing! Wir benötigen bundesweite Mehrwegsysteme und keine Verbrauchertäuschung. Tankstellenketten wie Shell, Jet oder Aral machen bereits vor, wie Mehrweg in der Breite funktioniert und haben Mehrwegbecher im Programm. Jetzt müssen auch die anderen nachziehen! Ob Recup, Vytal, Faircup oder Recircle: Mittlerweile gibt es viele deutschlandweit tätige Mehrweganbieter für Kaffeebecher und Essensboxen.

Wir müssen jetzt etwas gegen die Müllberge und die Einweg-Flut tun! Große Ketten müssen ihren Mehrwegboykott endlich aufgeben. Deshalb fordern wir die neue Umweltministerin Steffi Lemke auf, Unternehmen mit einer Abgabe von mindestens 20 Cent auf Einweg-Becher und -Essensboxen zum Umstieg auf Mehrweg zu bewegen. Für uns gilt: Wir bleiben weiter hartnäckig, recherchieren Hintergründe und erhöhen damit den Druck für notwendige Veränderungen!
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