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Danke für Ihr Interesse. Unsere aktuellen Themen:
Mitmachaktion 'Tempolimit jetzt!' - 100 Mio. Tonnen CO2 bis 2034 einsparen
Stopp der Silvesterböllerei auf der Zielgeraden
Politiker-Dienstwagen mit mehr CO2 als im Vorjahr
Kerzencheck: Mehr Licht ins Palmöl-Dunkel
Klimaschädliche Heizung? Vermieter in die Pflicht!
Wir kämpfen weiter für die Lebensmittelrettung!
 
 

Mitmachaktion 'Tempolimit jetzt!' - 100 Mio. Tonnen CO2 bis 2034 einsparen

Über drei Millionen Zuschauer verfolgten am Mittwoch in der ARD das Umweltdrama ÖKOZID - ein fiktives Gerichtsverfahren im Jahr 2034 gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen unterlassener Klimaschutzmaßnahmen. Darsteller des Dokudramas wie Nina Kunzendorf, Edgar Selge und Friederike Becht rufen auf, für ein Tempolimit zu stimmen.

Das Gerichtsdrama "Ökozid" spielt im Jahr 2034 und zeigt uns ein Schreckensbild der Dürre und ausufernden Waldbrände in Deutschland - ein realistisches Katastrophenszenario, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. Mit unseren realen Klagen des Jahres 2020 vor den höchsten deutschen Gerichten wollen wir die Bundesregierung zwingen, kurzfristig mögliche Maßnahmen wie ein Tempolimit zu ergreifen. Die gestrige Entscheidung des Verfassungsgerichts in Frankreich in einem Parallelverfahren, dass die Regierung weitere Maßnahmen ergreifen muss, macht uns zuversichtlich, dass wir auch in Deutschland obsiegen können.

Wir bitten Sie daher: Setzen Sie sich persönlich mit Ihrer Stimme für ein Tempolimit ein und setzen Sie damit ein klares Signal gegen die "Tempolimit nein danke"-Kampagne  von CSU und AfD. Und, ganz wichtig, bitten Sie Freunde und Bekannte, auch ihre Stimme für ein "Tempolimit jetzt!" abzugeben!
Hier abstimmen für ein Tempolimit
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Stopp der Silvesterböllerei auf der Zielgeraden

Gute sechs Wochen vor Silvester kommt endlich Bewegung in die Debatte um die Silvesterböllerei: Mit Regensburg hat diese Woche eine weitere Stadt ein Böllerverbot ausgesprochen! Außerdem folgte nun auch die Baumarktkette OBI unserem Aufruf und erklärte, keine Pyrotechnik mehr zu verkaufen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, NRW-Innenminister Herbert Reul und die Deutsche Polizeigewerkschaft schließen sich der DUH-Forderung an. Das entlastet nicht nur Intensivstationen und Notaufnahmen in der Silvesternacht, sondern auch Menschen mit Atemwegserkrankungen: Die WHO warnt ausdrücklich vor der schlimmen Luftverschmutzung während der ersten drei Januartage - und wissenschaftliche Studien zeigen bekanntlich einen Zusammenhang zwischen hoher Luftbelastung und schwerem Verlauf bei Covid-19 Erkrankungen.

Umso unverständlicher ist es, dass Innenminister Seehofer es den Städten nach wie vor schwer macht, Silvester-Feuerwerke zu verbieten: Mit einer winzigen Anpassung im Sprengstoffgesetz könnte er ganz einfach ein Böllerverbot aussprechen. Viele weitere Städte, darunter Aachen, Berlin, Stuttgart und München, haben bereits Böllerverbote verhängt bzw. bestehende Verbotszonen erheblich ausgedehnt. Wir wollen, dass sich noch mehr Städte anschließen. Machen Sie deshalb mit bei unserer Aktion #böllerfrei für rauschende Feste zum Jahreswechsel ohne verletzte Kinder, verängstigte Tiere und vergiftete Luft!

Aktion #böllerfrei
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Politiker-Dienstwagen mit mehr CO2 als im Vorjahr

Die Dienstwagenflotte unserer Spitzenpolitiker*innen ist ein trauriges, aber treffendes Sinnbild für die verfehlte deutsche Klimapolitik: 90 Prozent der abgefragten 235 Dienstwagen sind Diesel oder besonders klimaschädliche Plug-in-Hybride und gerade einmal 7 Fahrzeuge halten überhaupt den EU-Flottengrenzwert von 95 Gramm CO2 pro Kilometer ein. Bei so viel klimapolitischer Ignoranz überrascht es dann auch nicht, dass die Bundesregierung den Transportsektor mit einer Lkw-Abwrackprämie zukunftsfähig machen will, anstatt Güter wieder verstärkt auf die Schiene zu bringen.

Gerade im Verkehrssektor lassen sich viele Millionen Tonnen CO2 einsparen. Doch statt einfache, kostengünstige Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit durchzusetzen, zementiert die Bundesregierung mit unsinnigen Förderprogrammen für übermotorisierte Dienstwagen und Verbrenner-Lkw eine Verkehrspolitik aus den 1980er Jahren. Wir brauchen einen zukunftsorientierten wirtschaftlichen Neustart mit Investitionen in eine echte Verkehrswende. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende oder Fördermitgliedschaft dabei, das durchzusetzen – für die Saubere Luft, für den Schutz unseres Klimas, für mehr Verkehrssicherheit und für lebenswerte Städte.
Bitte helfen Sie uns durch eine Spende
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Kerzencheck: Mehr Licht ins Palmöl-Dunkel

Die Bundesregierung ist mit ihrer Strategie der freiwilligen Maßnahmen für die Industrie ein weiteres Mal kläglich gescheitert. Für Verbraucher*innen ist es nach wie vor fast unmöglich zu erkennen, ob in Kerzen Palmöl aus Regenwaldzerstörung enthalten ist: Möbelhäuser wie Roller, Deko-Anbieter wie Nanu Nana und Baumärkte wie Hornbach sind gegenüber den Kund*innen extrem intransparent. Der Palmöl-Anbau ist verantwortlich für Brandrodung und Raubbau in den Regenwäldern Südostasiens. Dort wurden für die immer weiter wuchernden Plantagen über Jahrzehnte hinweg große Teile des tropischen Regenwaldes zerstört und viele seltene Arten, wie der Orang-Utan, bis an den Rand des Aussterbens gebracht.

Dabei gibt es eine Möglichkeit, um gegen neue Abholzungen und Menschenrechtsverletzungen vorzugehen: Wir fordern, dass nur noch nachhaltig zertifiziertes Palmöl für die Produktion von Kerzen genutzt werden darf, da dieses Waldrodungen für neue Plantagen ausschließt. Welche Kerzenanbieter darauf achten, dass das genutzte Palmöl nicht in direktem Zusammenhang mit neuen Rodungen steht, erfahren Sie natürlich bei uns.
Mehr Infos zu Kerzen & Palmöl
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Klimaschädliche Heizung? Vermieter in die Pflicht!

Ab Januar gilt der CO2-Preis für klimaschädliche Heizungen – wenn es nach Bundeswirtschaftsminister Altmaier, geht sollen die Zeche die Mieter*innen zahlen. Aber von vorne: Künftig kostet der CO2-Ausstoß von Heizungen Geld – fossil betriebene, klimaschädliche Heizungen kosten mehr. Diese Maßnahme ist grundsätzlich sinnvoll, weil sie große Anreize zur energetischen Modernisierung und hin zu klimafreundlichen Heizungen bietet. Die Anreize müssen also bei denjenigen gesetzt werden, die über eine Erneuerung der Heizung entscheiden können: Das sind die Vermieter*innen und nicht die Mieter*innen. Wenn Mieter*innen für die klimaschädliche Heizung bezahlen müssen, bleibt das Instrument der CO2-Bepreisung an dieser Stelle wirkungslos. Obendrein werden einkommensschwache Haushalte noch weiter belastet. Soziale Härten sind vorprogrammiert und für den Klimaschutz ist nichts gewonnen.

Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf: Legen Sie in der Heizkosten- und der Betriebskostenverordnung fest, dass der CO2-Preis vollständig von den Vermieter*innen zu tragen ist. Diese winzige Änderung ist ohne großen Aufwand umsetzbar, entlastet einkommensschwache Mieter*innen und bietet wichtige Anreize für Investitionen in die energetische Sanierung und CO2-arme Heizsysteme.
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Wir kämpfen weiter für die Lebensmittelrettung!

Nach Wochen hat das Bundesernährungsministerium endlich auf unser Paket und Ihre 95.000 Unterschriften geantwortet. Leider sehr ernüchternd: Keine inhaltlichen Aussagen darüber, wie das Lebensmittelretten künftig einfacher werden kann, stattdessen Allgemeinplätze und Eigenlob. Das Ministerium räumt zwar ein, dass die rechtlichen Hürden problematisch sind; konkrete Maßnahmen scheinen Frau Klöckner und ihr Ministerium jedoch nicht im Blick zu haben.

Das macht uns wütend, denn die Lebensmittelverschwendung nimmt eher zu als ab und das bedeutet: Noch mehr Agrarflächen, noch intensivere Bewirtschaftung und noch mehr klimaschädliche Emissionen. Wir fordern Ministerin Klöckner deshalb erneut auf: Fördern Sie die Lebensmittelrettung! Die vielen Tausend Ehrenamtlichen brauchen endlich Rechtssicherheit. Bitte machen Sie deshalb weiter gemeinsam mit uns Druck, leiten Sie unsere Petition an Ihre Freund*innen weiter und sammeln Sie mit uns noch mehr Unterschriften. Vielen Dank!
Jetzt mitmachen und weitersagen
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Herausgeber:
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
D-78315 Radolfzell
info@duh.de - www.duh.de
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
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DZI
 
Unterstützen Sie uns:
Spenden Sie online unter www.duh.de/spenden/
Oder direkt auf unser Spendenkonto:
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