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Keine schmutzigen Deals auf Kosten des Regenwaldes!

Über 2.200 Brände haben alleine im Juni im Amazonasgebiet gewütet und damit so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr. Im Juli war die Lage noch dramatischer mit mehr als 6.800 Bränden. Mehr und mehr Waldflächen in Brasilien müssen Rinderweiden und Soja-Plantagen weichen. Tiere wie der Jaguar und indigene Völker verlieren ihre Heimat. Und Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro lässt diese Umweltzerstörung ungestraft zu! Nun droht sich die Situation noch weiter zuzuspitzen: Die Bundesregierung will ihre EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, das EU-Mercosur-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Staaten durchzudrücken. Dieser Deal würde dem Agrarhandel, vor allem mit Soja, Tür und Tor öffnen und Bolsonaros Anhängern in der Agrarindustrie weiter freie Hand lassen, illegale Brandrodungen durchzuführen. Eine Katastrophe für die Wälder am Amazonas!

Darum haben wir gemeinsam mit Fußball-Legende Giovane Elber eine Petition gestartet. Wir fordern die Bundesregierung dringend auf: "Sagen Sie NEIN zu schmutzigen Geschäften mit skrupellosen Machthabern wie Bolsonaro! Nutzen Sie die Gelegenheit während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und lehnen Sie das Abkommen ab!" Bitte unterstützen auch Sie unsere Forderung heute mit Ihrer Stimme.
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Investigativ-Reporter Marcel Gomes berichtet uns aus Brasilien.

Wir stehen in engem Austausch mit Investigativ-Reporter und Umweltaktivist Marcel Gomes in Brasilien. Er hat uns eine dringende Videobotschaft zukommen lassen, in der er von der dramatischen Situation in Brasilien berichtet:

"In den ersten vier Monaten des Jahres 2020 hat die Abholzungsrate im Amazonasgebiet Brasiliens durch Holzfäller und die Agrarindustrie um 55% zugenommen. Es ist überdeutlich, dass Präsident Jair Bolsonaro diese illegalen Aktivitäten unterstützt und durch seine Äußerungen dazu ermutigt."

Auch wenn Jair Bolsonaro Mitte Juli Brandrodungen im Amazonasgebiet für 120 Tage verboten hat, setzen seine Anhänger in der Agrarindustrie die illegale Naturzerstörung einfach fort, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Denn Bolsonaro hat das Budget für Kontrollen im Regenwald massiv gekürzt. Was soll ein Verbot ohne Kontrollen bewirken? Die Bundesregierung darf dieses Vorgehen nicht länger ignorieren und muss das sogenannte EU-Mercosur-Abkommen ablehnen.
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Unsere Massentierhaltung ist mitverantwortlich.

Die skrupellose Naturzerstörung in Südamerika geht uns alle an. Denn es ist unser Hunger nach Fleisch, der die unzähligen Brandrodungen in Brasilien regelrecht anfacht. Die von Bolsonaro vorangetriebene Waldzerstörung dient vor allem einem Zweck: Platz zu schaffen für den Anbau von Soja, welches auch in Deutschland und in der EU als Futtermittel in die Massentierhaltung gepumpt wird.

In aktuellen Untersuchungen haben wir herausgefunden, dass für die Produktion von 150 g Hähnchenbrust durchschnittlich 163 g Soja gefüttert werden müssen. Das südamerikanische Soja landet also schlussendlich auch auf unseren Tellern. Für unser Schnitzel und für diese Lieferkette des Schreckens – von Bolsonaro bis Tönnies – zahlen Brasiliens Natur, die dort lebenden Arten wie der Jaguar und indigene Völker den Preis.
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Helfen Sie der Natur Südamerikas!
Es kann nicht sein, dass die EU mit einem Präsidenten Geschäfte macht, der mehr und mehr Waldflächen zur Abholzung freigibt, die Rechte indigener Völker mit Füßen tritt und die Corona-Pandemie mit über 90.000 Toten in Brasilien ignoriert. Darum bitten wir Sie heute: Unterschreiben Sie unsere Petition gegen das EU-Mercosur-Abkommen und für die Natur Brasiliens und ihre Bewohner! Vielen Dank.
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