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Danke für Ihr Interesse. Unsere aktuellen Themen:
Kein Fracking-Gas - nicht aus den USA und nicht von hier!
Ostsee-Fischerei: Erster Schritt zu nachhaltigeren Fangquoten
EU-Agrarminister opfern den Schutz unserer Insekten
Energieverbrauch senken und Heizkosten sparen
Corona verschärft unser Müllproblem: Wo ist es besonders schlimm?
 
 

Kein Fracking-Gas - nicht aus den USA und nicht von hier!

Unter dem Druck der US-Regierung und der Erdgas-Lobby will die Bundesregierung noch immer extrem klimaschädliches Fracking-Gas aus den USA importieren - mit eigens dafür gebauter Infrastruktur an der Nordsee. Klimapolitisch ist das eine Riesenkatastrophe, denn damit legt sie uns jahrzehntelang auf eine veraltete fossile Technologie fest. Immerhin konnten wir mit der Hilfe unserer treuen Spender*innen und Fördermitglieder den Bau der Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade auf unbestimmte Zeit verzögern: Seit wir unser Rechtsgutachten vorgelegt haben, hat keines der beteiligten Unternehmen genehmigungsfähige Pläne vorgelegt. Dieser Etappensieg wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen!

Dennoch will Schleswig-Holstein seine Bürger*innen dazu zwingen, Baugrunduntersuchungen auf ihren Privatgrundstücken zu dulden! Und auch direkt vor Ihrer Haustür soll Fracking künftig möglich sein: Der Bundestag lässt nächstes Jahr prüfen, ob das bisher zu Recht verbotene so genannte "unkonventionelle Fracking" in Deutschland künftig erlaubt sein soll. Das ist nicht nur klimapolitisch Unsinn, sondern auch gefährlich für die Bewohner*innen der betroffenen Regionen. Auch dagegen werden wir uns mit aller Macht wehren. Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für das Klima und Ihre Gesundheit mit Ihrer Spende oder Fördermitgliedschaft!
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Ostsee-Fischerei: Erster Schritt zu nachhaltigeren Fangquoten

Endlich einmal halbwegs erfreuliche Nachrichten vom Fischereirat in Luxemburg: Die europäischen Fischereiminister*innen folgen bei den Fangquoten erstmals größtenteils den wissenschaftlichen Empfehlungen. Das gilt immerhin für acht der zehn verhandelten Quoten. Dennoch kann dies nur der Anfang sein, denn zwei wichtige Fischbestände (westlicher Hering und östlicher Dorsch) dürfen weiterhin überfischt werden.

Nur ein sofortiger Fangstopp und ein besserer Schutz für Lebensräume, Nahrungsgrundlage und Laichplätze können deren Erholung in einigen Jahren ermöglichen. Auch die Überwachung und die Kontrolle der Fischerei müssen sich drastisch verbessern, denn noch immer werden viele Tonnen von Dorschen illegal über Bord geworfen. Machen Sie deshalb weiter Druck bei Fischereiministerin Julia Klöckner und fordern Sie mit uns: Schluss mit Überfischung und illegalen Rückwürfen! Und wie immer: Sagen Sie es weiter.
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EU-Agrarminister opfern den Schutz unserer Insekten

Weniger erfreulich als die Entscheidung des Fischereirates ist die beschlossene Agrarreform: Wieder einmal opfern die EU-Agrarminister*innen den Schutz unserer Bienen den Interessen der Agrarindustrie. Der Kompromiss geht auf Kosten des Klima-, Natur- und Tierschutzes. Über zwei Drittel der Finanzhilfen aus der wichtigen ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik fließen in flächengebundene Direktzahlungen an Großbetriebe und Agrarinvestoren. Ökologische oder soziale Leistungen spielen hier überhaupt keine Rolle! Der Anteil der sogenannten Öko-Regelungen, mit denen beispielsweise artenreiche Grünflächen und klimaschonende Feuchtwiesen angelegt werden können, wurde auf nur 20 Prozent begrenzt.

Julia Klöckner, die die Verhandlungen leitete, führt ihre gewohnte Strategie konsequent weiter und verkauft eine vollkommen rückwärtsgewandte Politik als ökologisch! Der Schutz unserer Insekten bleibt hier nach wie vor auf der Strecke. Wir setzen uns mit aller Kraft für eine bienenfreundliche Landwirtschaft ein. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Bienen-Patenschaft.
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Energieverbrauch senken und Heizkosten sparen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Heizkörper auf Stufe 1 nicht so recht warm wird? Das liegt daran, dass die Stufen auf dem Heizkörperthermostat nicht für die Heizintensität, sondern für die zu erreichende Raumtemperatur stehen. Bei Stufe 1 läuft die Heizung in der Regel nur bis 12°C und nicht weiter. Das Wohnzimmer wird mit der Stufe 5 auch nicht schneller warm, sondern es wird gleichmäßig geheizt, bis etwa 28°C erreicht sind. Für ein Wohlfühlklima im Wohnzimmer reicht es meist aus, wenn das Thermostat auf Stufe 3 steht, was ca. 21°C entspricht.

Alles, was Sie übers Heizen sowie das Stoß-, Quer- und Entlüften & Co. wissen müssen, haben wir zusammen mit einigen weiteren guten Tipps für Sie in einem übersichtlichen Infoblatt zusammengefasst. Schauen Sie doch mal rein:
Alle Infos auf einen Blick
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Corona verschärft unser Müllproblem: Wo ist es besonders schlimm?

Coffee-to-go-Becher, Burgerboxen oder Pizzakartons machen über 40 Prozent des Straßenmülls in unseren Städten aus und es wird immer mehr. Im März diesen Jahres hat dieser Müll sogar noch um 10% zugenommen, weil Essen durch die Corona Pandemie verstärkt abgeholt oder geliefert wurde. Das ist schlecht für den Ressourcenschutz und den Klimaschutz. Obendrein kostet der Müll uns Steuerzahler richtig viel Geld: Gut 720 Millionen Euro fallen bei Städten und Gemeinden jährlich für die Beseitigung an! Das ist ein Viertel der gesamten Kosten für die Stadtreinigung.

Dabei lassen diese Müllberge sich ganz einfach mit Mehrwegsystemen vermeiden. Über 60 Städte haben wir deshalb schon angeschrieben und einen formalen Antrag gestellt, Mehrweg zu fördern und gegen Einwegmüll vorzugehen. Das tun wir auch gerne in Ihrer Stadt - sagen Sie uns, wo es am dringendsten nötig ist.
Infos & Kontakt
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Herausgeber:
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
D-78315 Radolfzell
info@duh.de - www.duh.de
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
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DZI
 
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Oder direkt auf unser Spendenkonto:
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