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Danke für Ihr Interesse! Unsere aktuellen Themen:
Jetzt die Weichen stellen für ein zukunftsfähiges Europa!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung - wir kämpfen weiter!
Hand in Hand-Fonds: Neue Förderprojekte trotz Corona-Pandemie
Saubere Luft für Köln: Großes Maßnahmenpaket vereinbart
Meeresschutz ist Klimaschutz: Überfischung beenden!
Alles andere als grün: Plastikmüll im Pflanzenhandel
 
 

Jetzt die Weichen stellen für ein zukunftsfähiges Europa!

Ab dem 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Während das Hauptaugenmerk sicherlich auf der Bewältigung der Corona-Pandemie liegen wird, muss die Bundesregierung auch die langfristige Mammutaufgabe Klimaschutz im Blick behalten und den europäischen Green Deal gegen die aktuellen Angriffe aus verschiedenen Wirtschaftszweigen verteidigen. Denn gegen das Corona-Virus wird es hoffentlich bald wirksame Impfstoffe und Medikamente geben - nicht jedoch gegen den Klimawandel.

An dieser historischen Verantwortung muss sich die Bundesregierung messen lassen. In unserer Reihe zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft zeigen unsere Expert*innen auf, wie Europa gestärkt und zukunftsfähig aus der Corona-Krise hervorgehen kann.
Zur Artikelserie
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung - wir kämpfen weiter!

Angriffe auf Umwelt und Klima finden nicht nur in Brüssel statt: Auch zu Hause in Deutschland versuchen Lobbyisten aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen wichtige Regeln und Grenzwerte zum Schutz von Klima, Luft und Wasser zu kippen. Das jüngste Beispiel haben wir Ihnen ja letzte Woche hier vorgestellt: Auf 13 Seiten beschreibt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wie sie den Verkauf von SUV und anderen Klimakiller-Autos noch weiter ankurbeln will.

Wir werden mit aller Macht gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen kämpfen! Viele von Ihnen haben uns dabei schon spontan mit einer Spende unterstützt. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich! Denn wir brauchen nicht noch mehr Klimakiller in unseren Städten, sondern einen zukunftsorientierten wirtschaftlichen Neustart mit Investitionen in ÖPNV, Schienen-, Fuß- und Radverkehr. Bitte helfen auch Sie uns mit Ihrer Spende dabei, das durchzusetzen!
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Hand in Hand-Fonds: Neue Förderprojekte trotz Corona-Pandemie

Insgesamt 27 öko-soziale Projekte im globalen Süden unterstützt der Hand in Hand-Fonds im Frühjahr 2020. Die Fördersumme liegt bei mehr als 130.000 Euro. Spenden aus der diesjährigen Sonderaktion gehen an eine Öko-Farm auf den Philippinen, die behinderte Menschen aufgebaut haben.

Die Gründer des Fonds, Rapunzel Naturkost und Deutsche Umwelthilfe, sehen ihre Partner in Afrika, Lateinamerika und Asien vor besonderen Herausforderungen angesichts der Corona-Pandemie. Ein Lock Down, fehlendes Wasser, schwierige hygienische Verhältnisse und schlechte Aufklärung über COVID 19-Infektionswege bereiten vielerorts massive Sorgen. Erfreulicherweise schildern andere vor Ort Aktive aber, dass gerade in der Krisenzeit Hand in Hand-Fonds-Projekte aus früheren Jahren stabile Strukturen geschaffen haben, auf die sich die Menschen nun stützen können. Das betrifft landwirtschaftliche Kooperativen, die eine Selbstversorgung ermöglichen sowie Infrastrukturprojekte auf Modellfarmen, in Bildungseinrichtungen und Gesundheitsstationen
Infos zu unserer Sonderaktion
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Saubere Luft für Köln: Großes Maßnahmenpaket vereinbart

Gute Nachrichten für die Saubere Luft und die Verkehrswende in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens: Wir konnten uns mit dem Land sowie der Stadt Köln auf ein umfassendes Maßnahmenpaket verständigen, das die Belastung der Atemluft mit dem Diesel-Abgasgift Stickstoffdioxid reduzieren wird. Dazu zählen unter anderem die Hardware-Nachrüstung aller geeigneten Kommunalfahrzeuge mit funktionierenden Abgasreinigungen, die Reduzierung des motorisierten Verkehrs auf besonders belasteten Straßenabschnitten sowie die Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs.

Diese für alle Seiten transparente Vereinbarung wird dauerhaft überwacht und auf ihre Wirksamkeit geprüft. Für den Fall, dass die Luftbelastung nach der Umsetzung der Maßnahmen noch immer zu hoch sein sollte, sind weitere Stufen bis hin zu einem Schiedsverfahren vorgesehen, in dem kurzfristig weitere wirksame harte Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot beschlossen werden können. Neben dem Maßnahmenpaket werden auch die entsprechenden Prognosen im Luftreinhalteplan der Stadt Köln festgeschrieben: Somit ist eine unverzügliche Umsetzung garantiert.
Details zu Köln   Klage für Saubere Luft  
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Meeresschutz ist Klimaschutz: Überfischung beenden!

Gesunde Fischbestände sind unverzichtbar für gesunde Meeresökosysteme, denn sie tragen dazu bei, dass die Meere ihre wichtige Funktion im globalen Klimasystem wahrnehmen können. Die Meere und Ozeane haben bereits 90 Prozent der überschüssigen Wärme der vergangenen 50 Jahre aufgenommen und bis zu 30 Prozent aller Kohlenstoffemissionen gebunden, darunter auch viele Millionen Tonnen CO2. Durch die dauerhafte Überfischung wichtiger Bestände wird das empfindliche marine Ökosystem anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels - und kann seine lebenswichtigen Funktionen nicht mehr aufrechterhalten.

Gemeinsam mit 94 international renommierten Meeres-, Klima- und Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern fordern wir deshalb ein Ende der Überfischung zum Schutz von Artenvielfalt und Klima. Die EU-Kommission, das EU-Parlament und alle EU-Mitgliedstaaten müssen die illegale Überfischung in diesem Jahr beenden. Schreiben Sie noch heute Ihre Protestmail an Bundesfischereiministerin Julia Klöckner: Sie und ihre europäischen Kollegen müssen endlich anerkennen, dass nachhaltige Fischerei für die Gesundheit der Meere in Zeiten der Biodiversitäts- und Klimakrise von entscheidender Bedeutung ist. Und - wie immer - bitte sagen Sie es weiter!
Jetzt Protestmail schreiben
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Alles andere als grün: Plastikmüll im Pflanzenhandel

Der deutsche Pflanzenhandel verursacht zu viel Plastikmüll. Auf dem Weg vom Erzeuger zum Handel werden Garten- und Zimmerpflanzen in sogenannten „Pflanztrays“ transportiert. Pro Jahr fallen in Deutschland rund 150 Millionen dieser Einweg-Transportverpackungen als Abfall an und verursachen so rund 21 Millionen Kilogramm Plastikmüll. Mehrwegverpackungen vermeiden hingegen unnötige Abfälle, sparen Ressourcen ein und verursachen bis zu 30 Prozent weniger CO2.

Lebensmitteleinzelhändler und Baumärkte setzen jedoch als Hauptakteure des Pflanzenhandels fast vollständig auf Einweg: Allein bei Lidl fallen jährlich 7,5 Millionen Plastik-Einwegtrays an; beim Baumarkt toom sogar 8 Millionen. Wir fordern vom Handel einen schnellen Wechsel von Einweg zu Mehrweg und fordern Umweltministerin Schulze dazu auf, die Wiederverwendung von Verpackungen politisch zu unterstützen. Sprechen auch Sie Ihren Händler beim Pflanzenkauf auf die Plastikmüllberge an - denn nach eigenen Angaben spielt Umweltschutz für den Handel eine immer wichtigere Rolle.
Mehr Infos zum Thema
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Herausgeber:
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
D-78315 Radolfzell
info@duh.de - www.duh.de
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
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DZI
 
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