Sascha Müller-Kraenner
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18. August 2020
 

Illegale Feuer in Brasilien wüten schlimmer denn je. Kämpfen Sie heute mit uns dagegen!

Die Brandrodungen in Brasiliens Wäldern nehmen immer weiter zu. Wie 2019 droht auch in diesem Jahr ein neuer Rekord. Allein am 30. Juli hat es laut der brasilianischen Weltraumagentur mehr als 1.000 Waldbrände an einem Tag gegeben. Ein Ende ist nicht in Sicht! 
 
In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam mit Ihnen und Fußball-Legende Giovane Elber auf dieses Drama aufmerksam gemacht und konnten schon weit über 80.000 Stimmen bei unserer Petition sammeln. Vielen Dank an alle, die uns hierbei unterstützt haben. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Aber Sie können jetzt noch mehr tun: Was in Zeiten von Corona in Vergessenheit zu geraten droht, müssen wir in den kommenden Wochen und Monaten wieder an die Öffentlichkeit bringen: Brasiliens Natur wird unter Präsident Bolsonaro in erschreckendem Tempo zerstört! 
 
Ich möchte Sie heute bitten: Bleiben Sie mit uns dran und helfen Sie uns den Druck weiter aufrechtzuerhalten. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende oder als Jaguar-Pate – für den Schutz von Brasiliens einzigartiger Natur!
 

Bolsonaros Verbot bleibt ohne Wirkung.

Eigentlich hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro Mitte Juli Brandrodungen im Amazonasgebiet für 120 Tage verboten. Jetzt stellt sich erneut heraus, dass diese Ankündigung nichts als heiße Luft war! Die aktuellen Zahlen der brasilianischen Weltraumagentur Inpe zeigen, dass allein im Juli über 6.800 Brände wüteten. Das sind noch mehr als im Rekordjahr 2019! Doch anstatt endlich zu handeln, stellt Bolsonaro diese Zahlen als Lügen dar und seine Anhänger in der Agrarindustrie zerstören weiter ungebremst Brasiliens Natur. Gleichzeitig beschneidet der ultrarechte Präsident den Umweltschutz im Land und macht wirksame Kontrollen so unmöglich.
 
Marcel Gomes, unser Kontakt vor Ort hat uns die Katastrophe schon im Juni in einer Videobotschaft bestätigt. Er ist Umweltaktivist und Investigativ-Reporter und berichtet uns, dass die Waldbrände in diesem Jahr schon um 55 Prozent zugenommen haben. Das angekündigte Verbot ist eine Farce!
 

Kein EU-Mercosur ohne den Schutz von Brasiliens Wäldern!

Anstatt Bolsonaro und Co. zu stoppen, planen Deutschland und die EU mit Brasiliens Machthaber sogar Geschäfte zu machen: Deutschland will seine EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen durchzudrücken. Das Abkommen ist das Öl im Feuer der Brandrodungen, die Platz machen für noch mehr Soja, welches bei uns als Futtermittel in die Massentierhaltung gepumpt wird. Wir müssen Deutschland JETZT dazu bewegen, das Handelsabkommen zu stoppen.
 
In den kommenden Wochen und Monaten werden wir mit Ihrer Hilfe folgende Dinge angehen:
 
  • Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an einem handelsrechtlichen Gutachten, um herauszufinden, wie wir den Import von Soja aus Entwaldung und Raubbau stoppen können.
  • Mit Ihrer Hilfe und zusammen mit Giovane Elber werden wir unseren politischen und öffentlichen Druck verstärken, damit in Deutschland und in der EU endlich ein gesetzlicher Rahmen für Lieferketten geschaffen wird, der Naturzerstörung und Menschenrechtsverletzungen ein für allemal stoppt.
  • Gemeinsam mit Investigativ-Journalist Marcel Gomes und den Umweltverbänden vor Ort, werden wir weiter Transparenz in die Verstrickungen der Fleischindustrie mit dem internationalen Sojahandel bringen und Skandale aufdecken – auch gegen den Widerstand der politischen Brandstifter und starken Fleischlobby wie Tönnies und Co. in Deutschland.
© zemkooo2/stock.adobe.com

Helfen Sie dem Jaguar:

Unsere tierquälerische Massentierhaltung, der massive Sojaanbau in Brasilien und der gefährliche Deal zwischen der EU und den Mercosur-Staaten bedeuten das Todesurteil für den Regenwald am Amazonas, den artenreichen Trockenwald Cerrado und den darin lebenden Jaguar. Sie können heute helfen, diese Katastrophe aufzuhalten – mit Ihrer Spende oder als Jaguar-Pate!
 
Ich danke Ihnen ganz herzlich.
 
Sascha Müller-Kraenner
Bundesgeschäftsführer

                                          
 
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