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Im aktuellen Newsletter:
IAA 2019: Kritische Stimmen beim SUV-Festival unerwünscht
Protestmail-Aktion: Stadtpanzer raus aus unseren Städten!
#aussteigen – Sternfahrt und Demo am Samstag
Autohersteller müssen das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen
Saubere Luft für Köln: NRW muss neuen Luftreinhalteplan schreiben
Flatrate fürs Klima: Das 365-Euro-Ticket
 
 

IAA 2019: Kritische Stimmen beim SUV-Festival unerwünscht

Die deutsche Autoindustrie steuert dem selben Schicksal entgegen wie der ehemalige Handy-Platzhirsch Nokia. Mit ihrem "größer, schneller, breiter"-Wettrüsten verlieren Daimler, BMW und VW mehr und mehr Boden gegenüber der internationalen Konkurrenz: Unter den Top 20 der meistverkaufte Elektro-Autos weltweit findet sich kein einziges deutsches Modell. Stattdessen setzen vor allem die deutschen Autobauer nach wie vor auf PS-starke und spritdurstige Statussymbole.

Kritische Stimmen stören dabei nur die Selbstbeweihräucherung der Verbrenner. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, gewissermaßen Gastgeber der IAA, wurde ausgeladen, weil er das Offensichtliche aussprechen wollte: "Beweisen wir, dass deutsche Innovationskraft nicht darin besteht, gesetzliche Vorgaben zu umgehen, sondern die umweltschonendsten und zukunftsfähigsten Produkte zu entwickeln. Ich möchte ehrlich sein: Frankfurt braucht mehr Busse und Bahnen, aber nicht mehr SUVs."

Am Mittwoch haben wir in Frankfurt gegen die rückständige Produktpolitik der Hersteller und die Untätigkeit der Bundesregierung im Dieselabgas-Skandal protestiert. Von der diesjährigen IAA muss ein deutliches Signal ausgehen: Die Autokonzerne müssen endlich Verantwortung für den Diesel-Abgasskandal übernehmen und sich endlich klar zu einer zukunftsfähigen Mobilität ohne Verbrennungsmotor bekennen. Denn pünktlich zur IAA hat das Umweltbundesamt die extremen Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw bestätigt und seine offiziellen Zahlen deutlich nach oben korrigiert: Diesel der Abgasstufe Euro 6(a-c) sind demnach auf der Strasse sogar über 7,5-mal schmutziger als erlaubt.

Auch im vierten Jahr nach Dieselgate kämpfen wir mit vollem Einsatz für die Rechte der betrogenen Verbraucher*innen und für Ihre Gesundheit. Mangels politischen Willens müssen wir Stadt für Stadt und in manchen Fällen geradezu Straße um Straße Ihr Recht auf Saubere Luft in langwierigen Verfahren vor Gericht durchsetzen. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder noch besser dauerhaft mit Ihrer Fördermitgliedschaft.
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Protestmail-Aktion: Stadtpanzer raus aus unseren Städten!

Zum Schutz des Klimas und der Menschen, insbesondere Kleinkindern, Fußgänger und Fahrradfahrern müssen wir die von den Autokonzernen geplante SUV-Flut stoppen. Schwere Unfälle mit Todesfolge nehmen aktuell wieder zu. Und auch die Klimagas-Emissionen der Neufahrzeuge steigen durch die Flut immer größerer und schwererer SUVs wieder an. Wir fordern deshalb von Autoindustrie und Bundesregierung:
  • Entwicklungsstopp für besonders große Klimakiller-SUVs und panzerartiger Stadtgeländewagen 
  • Keine Werbung mehr für SUVs als Lifestyle-Fahrzeuge für den “neuen urbanen Lebensstil” oder den “urban Jungle”
  • Zulassungssteuer und Größenbegrenzung für alle SUVs und andere Klimakiller-Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von über 130 g/km im Realbetrieb.
Schreiben Sie jetzt Ihre Protestmail an Bundeskanzlerin Merkel und VDA-Präsident Mattes und fordern Sie mit uns: Stadtpanzer raus! Leben und Gesundheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer sowie der Klimaschutz müssen endlich Vorfahrt vor Statusgeprotze und den Gewinnmargen der Konzerne bekommen!
Jetzt mitmachen!
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#aussteigen – Sternfahrt und Demo am Samstag

Keine Veranstaltung steht so sehr für eine rückständige Verkehrspolitik wie das Schaulaufen der PS-Protze und übergroßen SUVs bei der IAA in Frankfurt. Die Hauptakteure des Dieselabgas-Skandals nehmen huldvoll den Beifall der Bundesregierung entgegen, als hätten sie nicht über Jahre hinweg ihre Kunden und alle von der Luftverschmutzung Betroffenen belogen und betrogen.

Die Menschen bewusst mit Dieselabgasen zu töten ist unmoralisch! Die Menschen mit falschen Spritangaben zu betrügen ist unanständig! Wir fordern ein Ende des Betrugs durch die Autokonzerne und die Bundesregierung!

Zur Eröffnung der IAA für Besucher am 14. September ruft deshalb ein breites Bündnis zum #aussteigen auf, zum Auftakt um 11:30 Uhr spricht u.a. Barbara Metz auf der Hauptwache. Tausende Menschen werden im Rhein-Main-Gebiet das Ende einer verfehlten Verkehrspolitik fordern und sich für klimafreundliche Mobilität, sicheres Radfahren und mehr Lebensqualität in unseren Städten stark machen. Kommen Sie auch zur Sternfahrt und Demo in Frankfurt und fordern Sie mit uns eine schnelle und klimafreundliche Verkehrswende!
Alle Infos zu Sternfahrt und Demo
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Autohersteller müssen das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen

Mit ihrem betrügerischen Verhalten haben Daimler, BMW und VW die Marke "Made in Germany" zu Hause und international in Verruf gebracht. Für einen Neuanfang müssen die Hersteller sich diese leichtfertig verspielte Glaubwürdigkeit und das Vertrauen ihrer Kunden zurückverdienen. Dies wird ihnen jedoch nicht gelingen, wenn sie wie VW in seinem Euro 6 Motor EA 288 einfach ungeniert weiter Abschalteinrichtungen verbauen und ihre Kund*innen betrügen. Für unsere Gesundheit, im Interesse von Millionen betrogener Kund*innen und nicht zuletzt des Wirtschaftsstandortes Deutschland fordern wir alle Autohersteller auf: Legen Sie alle Abschalteinrichtungen offen und rüsten Sie alle 11 Millionen betroffenen Betrugsdiesel auf eigene Kosten mit einer funktionierenden Abgasanlage nach!

Dies können jedoch nur die ersten beiden kurzfristigen Maßnahmen sein: Alle unsere Forderungen an die Autokonzerne, die Bundesregierung und nicht zuletzt an Sie, die Kund*innen und Verkehrsteilnehmer*innen haben wir in unserem 12-Punkte-Plan für Klimaschutz und eine zukunftsfähige Automobilindustrie zusammengefasst.
Unser 12-Punkte-Plan
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Saubere Luft für Köln: NRW muss neuen Luftreinhalteplan schreiben

Ein guter Tag für die Saubere Luft in Köln: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat klargestellt, dass die bisherigen Maßnahmen der Stadt und des Landes NRW nicht ausreichen, um den NO2-Grenzwert schnellstmöglich einzuhalten. Das Land muss schnellstmöglich einen neuen Luftreinhalteplan erstellen, der für die vier am stärksten belasteten Straßen auch Fahrverbote vorsieht.

Die Stärkung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs in Köln können nur erste Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte sein. Ohne Fahrverbote für besonders schmutzige Diesel-Fahrzeuge wird es aller Voraussicht nach auch in Köln nicht gehen. Umso wichtiger ist es, dass die Autoindustrie endlich auf eigene Kosten alle Betrugsdiesel mit einer funktionierenden Abgasreinigung nachrüstet: Denn nur Fahrzeuge, die die Grenzwerte einhalten, dürfen dann noch in die Stadt einfahren. 

Auch im vierten Jahr nach Dieselgate kämpfen wir mit vollem Einsatz für die Rechte der betrogenen Verbraucher*innen und für Ihre Gesundheit. Mangels politischen Willens müssen wir Stadt für Stadt und in manchen Fällen geradezu Straße um Straße Ihr Recht auf Saubere Luft in langwierigen Verfahren vor Gericht durchsetzen. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende oder noch besser dauerhaft mit Ihrer Fördermitgliedschaft.
Unsere Klagen für Saubere Luft
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Flatrate fürs Klima: Das 365-Euro-Ticket

Dauerstau, Parkplatzsuche, Lärm, schlechte Luft und kaum Platz für Fußgänger und Radler: Deutsche Städte sind Autostädte. Wir haben die Auto-Förder-Politik satt! Deshalb fordern wir von Kanzlerin Merkel: Bus und Bahn für alle – für 1 Euro am Tag, mit mehr Angebot und mit dichterem Takt! Schluss mit der Vergiftung unserer Atemluft und der Zerstörung unseres Klimas! Wir brauchen Grünflächen, Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger, saubere Luft und einen starken, modernen und gut ausgebauten Öffentlichen Verkehr – und nicht noch mehr Blech, noch breitere Autos, Drohnen oder gar Flugtaxis.

Die Flatrate für 365 Euro macht die Nutzung von Bus und Bahn billiger, attraktiver und vor allem unkompliziert – einfach ein- und aussteigen wo und wann man möchte, ohne Tarifdschungel und Nachlösen. Und sie funktioniert: Wien hat das Konzept 2012 umgesetzt und inzwischen gibt es dort mehr Jahrestickets als Autos. Das wollen wir auch!
Alles zum 365-Euro-Ticket
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Herausgeber:
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
D-78315 Radolfzell
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Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
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