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Grünes Etikett für Atom- und Gaskraftwerke? Das müssen wir mit aller Kraft verhindern!
Dauerhaftes Böllerverbot jetzt!
Die Plastiktüte ist verboten – warum das nicht reicht und was wir brauchen
Danke für Ihre unglaubliche Unterstützung zum Jahreswechsel!
 
 

Grünes Etikett für Atom- und Gaskraftwerke? Das müssen wir mit aller Kraft verhindern!

Wie dreist kann man eigentlich sein? Seit Jahren rühmt sich die EU als Umwelt- und Klimaschutzvorreiter in der Welt. Und dann das: Die EU-Kommission will in der sogenannten Taxonomie-Verordnung Atom- und Gaskraftwerken ein grünes Klimaschutz-Etikett verpassen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der gesamten Anti-Atom und Umweltbewegung und eine Katastrophe für die Energiewende und den Kampf gegen die Klimakrise! Es ist der Kniefall vor allen Lobbyisten atomarer und fossiler Konzerne. Und es ist ein schmutziger Deal zwischen deren beiden obersten Verbündeten in Europa, Frankreichs Präsident Macron und dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz: Du bekommst Atom und ich dafür Gas.

Gewaltige Summen, die im hunderte Milliarden Euro schweren EU-Corona-Wiederaufbaupaket eigentlich für nachhaltige Energien wie Windkraft und Solar vorgesehen waren, können damit in fossile und atomare Anlagen gesteckt werden.
Auch Geld privater Anleger soll so zu den umweltfeindlichen Technologien umgelenkt werden. Und das entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse. Atomstrom ist, wenn man ehrlich rechnet, nicht nur schädlich und gefährlich, sondern auch noch viel teurer als Erneuerbare. Fossiles Gas sorgt nicht nur etwa durch Fracking für dramatische Schäden, sondern sein Hauptbestandteil Methan ist auf 20 Jahre gesehen 83-mal klimaschädlicher als CO2. Auch wenn wir Gas als notwendiges Übel noch ein paar Jahre brauchen (weil die Erneuerbaren Energien in den vergangenen 10 Jahren mehr behindert als gefördert wurden), müssen wir heute bereits den Ausstieg planen, um die Klimakrise zu bewältigen – und nicht Geld von wirklich nachhaltigen Investitionen weglenken.

Dieser Brüsseler Atom-und-Gas-Deal muss gestoppt werden.
Deshalb prüfen wir alle juristischen Schritte – denn möglicherweise verstößt die Verordnung sogar gegen geltendes Recht. Vor allem aber erzeugen wir jetzt öffentlichen und politischen Druck: Eine Bundesregierung mit grüner Beteiligung muss gegen diese Taxonomie-Verordnung stimmen, wenn sie sich nicht schon nach wenigen Wochen vollkommen blamieren will. Helfen Sie uns dabei. Machen Sie mit wenigen Klicks mit bei unserer Aktion und leiten Sie den Link weiter an Freunde, Familie und Bekannte. Sorgen Sie dafür, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme erheben gegen den schmutzigen Atom-und-Gas-Deal. Unterstützen Sie zudem unsere Arbeit mit einer Fördermitgliedschaft oder Spende. Damit wir gemeinsam Druck machen können für ein Europa, das nicht das Klima den Gas- und Atomstromgiganten opfert.
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Dauerhaftes Böllerverbot jetzt!

Was für ein Erfolg: Das nach unseren massiven Protesten erlassene bundesweite Verkaufsverbot für Feuerwerk hat deutlich gewirkt. Der Jahreswechsel war viel ruhiger und gesünder als sonst. Stark gesundheitsschädlicher Feinstaub wurde vielerorts um bis zu 90 Prozent reduziert im Vergleich zum letzten Silvester ohne Verkaufsverbot 2019/20! In Bremen, wo zusätzlich zum Verkauf auch das Zünden von Böllern und Raketen in der ganzen Stadt verboten war, sank der maximale Stundenwert für Feinstaub (PM 10) sogar um 96 Prozent. Verschiedenen Kommunen haben wie von uns vorgeschlagen auf alternative und ökologischere Silvesterbräuche umgestellt. Pforzheim etwa hat zum zweiten Mal eine beeindruckende Drohnenshow steigen lassen. Auch die Notdienste vermeldeten deutlich weniger Einsätze als früher. Und die Berliner Stadtreinigung konnte sogar auf den Sondereinsatz am Neujahrsmorgen verzichten, so stark hat sich das Müllaufkommen reduziert.

Allerdings haben sich allen Appellen zum Trotz manche Menschen massenhaft mit Pyrotechnik eingedeckt und dem Böllerwahnsinn freien Lauf gelassen. Auch dieses Jahr gab es traumatisierte Tiere, Verletzte und sogar Tote durch Feuerwerk. In Stuttgart wurden Polizisten mit Böllern angegriffen und erlitten Knalltraumata. In München versetzte verbotene Knallerei einen Hund so in Panik, dass er ausriss und von einem Auto überfahren wurde. Im Berliner Ortsteil Friedrichshagen wurden elf Menschen teilweise schwer verletzt, darunter ein elfjähriges Kind.

Das zeigt ganz deutlich: Wir brauchen dauerhaft nicht nur das Verkaufsverbot, sondern ein vollständiges Böllerverbot in ganz Deutschland! Wir fordern die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser dazu auf, die 1. Sprengstoffverordnung zu überarbeiten und den privaten Gebrauch von Pyrotechnik zu Silvester zu beenden. Dazu werden wir ihr in den kommenden Wochen die sagenhafte Zahl von 500.000 Unterschriften übergeben, die wir mit einer Petitionsbewegung gesammelt haben. Und wir benötigen weiterhin Ihre Unterstützung, um das Böllerverbot jetzt endlich durchzusetzen: Unterschreiben auch Sie, wenn Sie es noch nicht getan haben, motivieren Sie Freunde und Bekannte und starten Sie in Ihrer Stadt ganz simpel eine eigene lokale Petition! Wir zeigen Ihnen gerne, wie es geht. Melden Sie sich dafür einfach über unser Kontaktformular.
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Die Plastiktüte ist verboten – warum das nicht reicht und was wir brauchen

Adieu Plastiktüte! Wir haben es lang ersehnt und hart erkämpft: Seit dem 1. Januar tritt nun endlich das Plastiktütenverbot in Kraft. Darunter fallen umweltschädliche „Einkaufs-Plastiktüten“, also Einweg-Plastiktüten mit 15 bis 50 Mikrometern Wandstärke – ein wichtiger Schritt zum Schutz von Ressourcen und Umwelt und ein großer Erfolg unserer jahrelangen Arbeit!

Doch das Verbot greift zu kurz: Denn dünne Einweg-Plastiktüten zum Einpacken von Obst und Gemüse, sogenannte Hemdchen- oder Knotenbeutel mit weniger als 15 Mikrometern Wandstärke, sind weiterhin erlaubt. Eine fatale Fehlentscheidung, denn pro Jahr werden davon in Deutschland rund 3,65 Milliarden Stück verbraucht – 44 pro Person – haben neue Statistiken diese Woche ergeben. Wir fordern deshalb von Umweltministerin Steffi Lemke auch den milliardenfachen Verbrauch von Plastiktüten für Obst und Gemüse zu beenden! Sie muss den im Koalitionsvertrag angekündigten Zielen zur Abfallvermeidung und Mehrwegförderung nun Taten folgen lassen und die Verbotsregelung schnell ausweiten.

Stattdessen müssen umweltfreundliche Mehrwegalternativen gestärkt werden: Verbraucher und Verbraucherinnen sollten nicht auf Papiertüten, sondern auf Mehrwegtaschen und -netze ausweichen, wie es sie schon lange gibt. Sie sind extrem robust, können hundertfach wiedereingesetzt werden und sparen bei jeder Wiederverwendung Müll, Energie und Ressourcen ein. Wieviel die Plastiktüte mit unserem Klima zu tun hat und weshalb die Papiertüte eben keine nachhaltige Lösung ist, das und mehr erfahren Sie hier.
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Danke für Ihre unglaubliche Unterstützung zum Jahreswechsel!

Allein in den letzten zwei Wochen haben sich über tausend Menschen dazu entschieden, Teil der DUH-Familie zu werden und uns mit Ihrer Fördermitgliedschaft, Patenschaft oder Spende zu unterstützen. Wir sind überwältigt von diesem Rückhalt und möchten uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit ganz herzlich bedanken.

Ihre Unterstützung ist von besonderer Bedeutung, denn gerade im ersten Jahr der neuen Ampelkoalition ist es entscheidend, dass wir weiter für ehrlichen Umwelt- und Klimaschutz eintreten. Sie geben uns die nötige Legitimation gegenüber der Politik. Dank Ihres Rückhalts können wir der Wirtschaftslobby die Stirn bieten. Mit Ihrer Hilfe werden wir uns auch in diesem Jahr voller Tatendrang dafür einsetzen, dass die neue Regierung die längst überfälligen Maßnahmen für eine echte Verkehrswende, für wirksamen Klima- und Naturschutz, gegen die Plastikkrise und vieles mehr auf den Weg bringt.

Wir geben Ihnen unser Wort, dass wir alles dafür tun werden, dass nicht wieder vier Jahre verloren gehen im Kampf gegen die Klimakrise. Und wir freuen uns, dass Sie dabei an unserer Seite stehen.
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