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Urteil: Saubere Luft!

Liebe Freunde und Förderer der DUH,

gestern war ein großer Tag für „Saubere Luft“ in Deutschland. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Deutschen Umwelthilfe in allen Punkten Recht gegeben und Diesel-Fahrverbote für rechtlich zulässig erklärt. Das Recht der Bürger auf Gesundheit sei höher zu werten. Und die den Dieselfahrverboten entgegenstehenden nationalen Gesetze seien, so das Gericht, schlichtweg "nicht anzuwenden", weil sie gegen das Europarecht verstoßen. Die Leipziger Richter haben den Schutz des Lebens und der Gesundheit für prioritär erklärt und erstmals wirkungsvolle Maßnahmen für "Saubere Luft" in unseren Städten freigegeben.

Der gestrige Paukenschlag aus Leipzig ist eine schallende Ohrfeige für Bundeskanzlerin Angela Merkel und die "Schwarze Null" Alexander Dobrindt. Doch außer heißer Luft hören wir immer noch keine Antwort auf die Frage, wie den Städten konkret bei der Finanzierung der Busnachrüstung und -modernisierung geholfen werden soll. Die Vorstandsvorsitzenden von BMW, Daimler und VW weigern sich weiterhin, die zwischenzeitlich selbst vom ADAC für technisch möglich erklärte Nachrüstung aller neun Millionen Betrugsdiesel zuzusagen. Die Bundesregierung deckt weiterhin das kriminelle Verhalten von BMW, Daimler und VW. Wir fordern, dass die Kosten komplett von der Industrie und nicht durch den Steuerzahler übernommen werden.

Wegen unseres Erfolgs lässt die Automobilindustrie nichts aus, uns zu diskreditieren. Und verstärkt aktuell die Kampagne zur Diffamierung und Schädigung der DUH sowie zur Abschreckung mancher langjähriger Sponsoren. Aktuell fehlen uns im Vergleich zum Vorjahr mehrere hunderttausend Euro Einnahmen. Wir wollen und müssen unsere Finanzierung noch stärker auf Privatspenden und Fördermitgliedschaften umstellen. Nur so können wir die Emissionstests, die Untersuchungen zur Aufdeckung weiterer Abschalteinrichtungen (wie zuletzt bei BMW), unsere NO2-Luftmessstationen und schließlich unseren juristischen Kampf in 62 deutschen Städten für die Saubere Luft finanzieren!

Die Gegenseite schreckt nicht davor zurück, falsche Behauptungen in die Welt zu setzen (die wir durch Androhung juristischer Schritte stoppen konnten) und diskreditiert selbst die Finanzierung unserer Projektarbeit durch die EU, Bundes- und Landesministerien. Ich bin ehrlich gesagt fassungslos, mit welchem Hass wir verfolgt werden, nur weil wir über die Gerichte Industrie und Regierung zwingen, Recht und Gesetz zu achten.

Ich bitte Sie heute persönlich um Hilfe!

Unterstützen Sie uns in dieser finanziell schwierigen Phase, damit wir unseren Einsatz für lebenswerte Städte, für eine ehrliche Verkehrswende, mehr kollektive Verkehre und weniger Individualverkehr fortsetzen können! Und bitte fragen Sie auch Freunde und Bekannte, von denen Sie wissen, dass sie unsere Arbeit schätzen, ob sie uns unterstützen möchten. 

Stärken Sie uns den Rücken! Unterstützen Sie unsere Arbeit durch eine Spende und werden Sie Fördermitglied!

Ich danke Ihnen herzlich.
Ihr Jürgen Resch
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