Newsletter abonnieren
logo
 
Danke für Ihr Interesse! Unsere aktuellen Themen:
#365EuroTicket: Starten Sie jetzt Ihre eigene Petition
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: Schluss mit der Plastikflut von Nestlé!
Öl ins Feuer: Biokraftstoffboom befeuert Klimakrise und Artenverlust
Methan-Leckagen: Nord Stream 2 muss überprüft werden!
Wichtige Erfolge für die Verkehrswende in NRW
Grundsatzurteil für die Saubere Luft in Reutlingen
 
 

#365EuroTicket: Starten Sie jetzt Ihre eigene Petition

Fast 70.000 Menschen haben sich seit Juli 2019 gemeinsam mit uns für einen kostengünstigen, attraktiven und gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr – kurz die generelle Einführung eines 365 Euro Tickets in Deutschland – stark gemacht.

Jetzt wollen wir gemeinsam mit euch einen Schritt weitergehen: Startet gemeinsam mit uns eine eigene Petition für ein 365-Euro-Ticket in eurer Stadt! Wir brauchen die Verkehrswende für weniger Autos und mehr Grünflächen, Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger und gesunde Luft! Grundvoraussetzung um weiterhin mobil sein zu können ist ein starker, moderner und gut ausgebauter Öffentlichen Nahverkehr in Stadt und Land.

Und das Beste: Um das Ticket zu finanzieren, braucht es keine zusätzlichen Gelder, öffentliches Geld muss nur anders ausgeben werden. Wir fordern von der Bundesregierung, den Ländern und den Kommunen mehr Geld in den Ausbau und die Attraktivitätssteigerung der kollektiven Verkehrsmittel zu stecken. Ein besseres und breiteres Angebot an Mobilität, das trotzdem kostengünstig und einfach verfügbar ist macht Bus und Bahn attraktiv und bringt mehr Menschen dazu umzusteigen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur halb so klimaschädlich wie mit dem PKW. 

Nach dem Erfolg in Wien haben endlich auch erste deutsche Städte das Ticket erfolgreich eingeführt. Darunter sind: Radolfzell, Reutlingen, Bonn, Paderborn und Görlitz.
Ihre Stadt ist noch nicht dabei? Dann starten Sie jetzt eine Petition vor Ort.
Jetzt Petition starten
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen: Schluss mit der Plastikflut von Nestlé!

Zusammen mit dem Schauspieler und Aktivisten Hannes Jaenicke haben wir Nestlé in Frankfurt am Main Ihre 138.710 Unterschriften gegen die Einweg-Plastikflaschenflut des Konzerns übergeben. Die Vittel-Mini-Einwegflaschen im 8er-Pack, die noch mal von Plastik umhüllt sind und von Frankreich nach Deutschland transportiert werden, sind ein ökologischer Super-GAU für Umwelt und Klima – das muss ein Ende haben.

Bereits letztes Jahr haben Sie die Vittel-Einwegflasche als unnötigste Plastikverpackung für den Negativpreis Goldener Geier ausgewählt. Die Übergabe der Unterschriften ist nun ein erster wichtiger Schritt und großer Erfolg, um ein deutliches Signal gegen Nestlés Plastikwahnsinn zu setzen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir lassen nicht locker: Helfen Sie uns dabei, den Druck auf Nestlé, Coca-Cola, Danone und Co. weiter zu erhöhen. Gemeinsam können wir etwas bewegen – fürs Klima, für die Umwelt und gegen eine ressourcenvergeudende Wegwerfkultur!
Jetzt unterstützen
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 

Öl ins Feuer: Biokraftstoffboom befeuert Klimakrise und Artenverlust

Von wegen „bio“: Für den Anbau von Biomasse wie Soja- oder Palmöl zur Verwendung als Biokraftstoff werden weltweit massiv Tropenwälder abgeholzt und einzigartige Ökosysteme unwiederbringlich zerstört. Damit sind Biokraftstoffe bis zu dreimal klimaschädlicher als fossile Treibstoffe. Ganze sieben Millionen Hektar Wald – das entspricht der Fläche Bayerns – könnten durch den Verbrauch von Biokraftstoffen bis 2030 zusätzlich gerodet werden. Dies würde zu zusätzlichen CO2-Emissionen von 11,5 Milliarden Tonnen führen, was in etwa den jährlichen Emissionen Chinas aus fossilen Energieträgern entspricht.

Der anhaltende Biokraftstoffboom hat weitreichende Folgen für unseren Planeten. Das zeigt unsere neue Studie, die wir gemeinsam mit der Rainforest Foundation Norway veröffentlicht haben. Wir fordern einen grundlegenden Kurswechsel: Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen und den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen wollen, müssen wir den Einsatz von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse so schnell wie möglich beenden. Die europäische Richtlinie zum Einsatz erneuerbarer Energien bietet politisch dazu die Möglichkeit und muss genutzt werden. Wir brauchen eine echte Mobilitätswende, kein Palmöl im Tank!
Zur Studie   Protestmail schreiben  
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 

Methan-Leckagen: Nord Stream 2 muss überprüft werden!

Die umstrittene Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 in der Ostsee war von Beginn an eine Wette gegen die Zukunft: Immerhin steht sie für 100 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Hinzu kommen die extrem klimaschädlichen Methan-Emissionen bei der Förderung des Erdgases – laut jüngsten Untersuchungen sind diese viel höher als von Gazprom im Genehmigungsverfahren angegeben. Schon ohne diese neuesten Erkenntnisse widersprach Nord Stream 2 allen Klimazielen. Weil die jüngsten Ergebnisse bei der Genehmigung vor zwei Jahren nicht berücksichtigt werden konnten, haben wir beim Bergamt Stralsund beantragt, die Genehmigung der Pipeline zu überprüfen und den Weiterbau dauerhaft zu stoppen.

Deutschland und Europa brauchen Nord Stream 2 nicht, um ihre Erdgasversorgung zu sichern. Im Gegenteil: Um die Klimaziele zu erreichen, müssen wir weniger Erdgas importieren! Statt unnötiger fossiler Mega-Projekte brauchen wir einen klaren Fokus auf Effizienz, den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und einen schnellen Einstieg in die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff.
Mehr Informationen zu Nord Stream 2
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 

Wichtige Erfolge für die Verkehrswende in NRW

Weitere wichtige Schritte für Saubere Luft und die Verkehrswende in Nordrhein-Westfalen sind getan: Wir konnten uns mit dem Land und den Städten Bielefeld, Bochum, Düren, Gelsenkirchen, Hagen, Oberhausen und Paderborn auf umfassende Maßnahmenpakete verständigen, die die Belastung der Atemluft mit dem Diesel-Abgasgift Stickstoffdioxid reduzieren werden. Dazu zählen unter anderem die Hardware-Nachrüstung aller geeigneten Kommunalfahrzeuge mit funktionierenden Abgasreinigungen, die Reduzierung des motorisierten Verkehrs auf besonders belasteten Straßenabschnitten sowie die Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs.

Diese für alle Seiten transparenten Vereinbarungen werden dauerhaft überwacht und auf ihre Wirksamkeit geprüft. Für den Fall, dass die Luftbelastung nach der Umsetzung der Maßnahmen noch immer zu hoch sein sollte, sind in beiden Städten weitere Stufen bis hin zu einem Schiedsverfahren vorgesehen, in dem kurzfristig weitere wirksame harte Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot beschlossen werden können. Neben den Maßnahmenpaketen werden auch die entsprechenden Prognosen in den Luftreinhalteplänen der Städte Bonn und Dortmund festgeschrieben: Somit ist eine unverzügliche Umsetzung garantiert.
Alle Infos und Maßnahmen
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 

Grundsatzurteil für die Saubere Luft in Reutlingen

Die DUH erzielte Ende Februar einen Grundsatzentscheid beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Dieses beendete nun höchstrichterlich die durch Bundesverkehrsminister Scheuer geforderte und von einer irrlichternden Umweltministerin Schulze so umgesetzte versuchte Aufweichung des Grenzwerts für das Dieselabgasgift NO2 auf 50 ug/m3. Ab sofort gilt wieder der EU-Grenzwert von 40 ug/m3 – mit der Folge, dass nicht nur der Luftreinhalteplan für Reutlingen um weitere konkrete Maßnahmen fortgeschrieben werden muss. Erstmals äußerte sich auch das BVerwG zur Nachvollziehbarkeit und Qualität der Luftreinhalteplanung selbst. Unrealistische Annahmen zur Minderungswirkung wie beispielsweise Fassadenfarben aus Titandioxid sind zukünftig nicht mehr zulässig.

Für die grün-schwarze Landesregierung bedeutet dieses Urteil, dass sie nicht länger die Augen vor der hohen Luftbelastung in Stuttgart, Ludwigsburg und Heilbronn verschließen dürfen. Der nun unzweifelhaft auch im "Ländle" geltende EU-Grenzwert bedeutet insbesondere für die Landeshauptstadt, dass kurzfristig das gesamte Stadtgebiet für alle Diesel-Fahrzeuge schlechter als Euro 6 gesperrt werden muss.
Zur Meldung
Faceebook-Icon Facebook
 
Faceebook-Icon Twittern
 
 
 
Newsletter abonnieren
Herausgeber:
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
D-78315 Radolfzell
info@duh.de - www.duh.de
 
Die Deutsche Umwelthilfe im Netz:
  www   www   www   www   www
DZI
 
Unterstützen Sie uns:
Spenden Sie online unter www.duh.de/spenden/
Oder direkt auf unser Spendenkonto:
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX
Wenn Sie unseren Newsletter nicht weiter erhalten möchten,
können Sie den Service hier jederzeit abbestellen.