Mehrweg-Innovationspreis 2010

Die Deutsche Umwelthilfe und die Stiftung Initiative Mehrweg haben erneut den Mehrweg-Innovationspreis für herausragende Neuentwicklungen im Bereich umweltfreundlicher Mehrwegsysteme verliehen. Auch in diesem Jahr lag der Fokus des Preises auf dem Traditions-Werkstoff Glas.

RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH und Co. KG

Innovativer Mehrweg-Mineralwasserkasten und mehrwegorientiertes Produktlinienkonzept ausgezeichnet

Seit September 2009 bietet die RheinfelsQuelle Ihr Premium-Mineralwasser der Exklusivmarke Rheinfels Urquell im Mehrwegkasten der neuen Generation an. Der Rheinfels Mehrwegkasten ist für die beliebte 0,7 Liter Glas-Mehrweg-Perlenflasche konzipiert. Der Kasten aus dunkelblauem Kunststoff ist auf den Außenflächen rundum von „Inmould-Labels“ umgeben. Vor allem die originelle Integration von Wassereffekten macht den neuen Kasten zu einem Blickfang. Große Sichtfenster in allen Flächen lassen einen fast vollständigen Blick auf die stilvollen Mehrweg-Glasflaschen und deren Inhalt zu. Durch einen Mittelgriff ermöglicht der Kasten einen hohen Tragekomfort. Der Rheinfels Mehrweg-Mineralwasserkasten ist einzigartig, ein natürlicher Blickfang und setzt Kauf impulse für Mehrwegprodukte am Point of Sale. Zusätzlich wurden 2009 die Produktlinien des RheinfelsQuellen Mineralbrunnens neu konzipiert, so dass nun erfolgreich die Exklusivmarke Urquell ausschließlich in Glas-Mehrweg angeboten wird.

O-I Sales & Distribution Germany GmbH

O-I Design für Saft-Mehrweggebinde aus Glas ausgezeichnet

Die neue Weißglasflasche von O-I im „Wave-Design“ könnte ein Comeback von Mehrwegflaschen bei den in Deutschland sehr beliebten Fruchtsäften bringen. Die Taillierung im oberen Drittel der Flasche erinnert an eine stilisierte Welle. So wirkt der Glasbehälter schlank, modern und gleichzeitig griffig. Durch die dezente Etikettenfläche wird die Aufmerksamkeit auf das Wichtigste – den Saft gelenkt. Die Wave-Design Mehrwegflaschen sind gewichtsoptimiert und werden in fünf verschiedenen Größen von 200 ml bis ein Liter angeboten. Während gängige 1 Liter Saftflaschen aus Glas rund 600g wiegen, ist die neue 1 Liter Flasche von O-I 60g leichter und kann dennoch Fruchtsaft-schorlen beinhalten. Durch die Gewichtsoptimierung kann mehr Transportgut pro Ladung bei gleichzeitiger CO2-Reduzierung transportiert werden.

Saint-Gobain Oberland AG

Auszeichnung für den Entwurf eines innovativen Saft-Mehrweggebindes

Die von der Saint-Gobain Oberland AG entwickelte neue 1 Liter VdF Fruchtsaftflasche aus Weißglas könnte zukünftig für einen Aufschwung von Mehrwegprodukten im Saftsegment sorgen. Das neue Design hebt sich von der Form der klassischen VdF Flasche klar ab, bietet aber gleichzeitig einen hohen Wiedererkennungswert. Dabei besticht die Flasche von Saint-Gobain durch Ihre moderne Optik, hervorragende Handlichkeit und Ihre optimale Form für einen leichten Transport. Von besonderem Vorteil ist die deutliche Gewichtseinsparung gegenüber der bisherigen VdF-Flasche um fünfzehn Prozent. Dies bedeutet eine signifikante Verbesserung der Ökobilanz und Logistikkosten. Die hervorragenden Marktchancen des neuen Gebindes belegt die vom VdF in Auftrag gegebene Studie der IWD market research GmbH eindrucksvoll.

Herr Prof. Günter Kupetz

Ehrenpreis für die Gestaltung der „Glas-Perlenflasche“

Die Normbrunnenflasche für Mineralwasser (umgangssprachlich Perlenflasche) ist eine 0,7-Liter-Mehrwegflasche aus Klarglas mit Schraubverschluss für kohlesäurehaltiges Mineralwasser und Limonaden. Seit über 40 Jahren gehört diese Flasche zum Alltag der Deutschen und bleibt gleichzeitig Zukunft. Als Vorreiter schuf Prof. Kupetz 1969 mit der Perlenflasche ein Wassergebinde, das auch heute noch elegant, praktisch und umwelt-freundlich zugleich ist. Insgesamt wurden seit 1971 bis heute mehr als 5 Milliarden Perlen-flaschen hergestellt, was diese zur erfolgreichsten Mehrwegverpackung Deutschlands macht. Durch die rund 50-malige Wiederbefüllung trägt die Perlenflasche durch Ressourcen- und Energieeinsparung erheblich zum Klimaschutz bei.

Kontakt

Copyright: Heidi Scherm

Thomas Fischer
Leiter Kreislaufwirtschaft
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