Das 100 Höfe-Programm des Berliner Bezirks Pankow

So wie in vielen Stadtvierteln aus der Gründerzeit herrscht auch in Teilen von Pankow (365.000 Einwohnerinnen und Einwohner) ein Mangel an Grün- und Freiflächen. Die Innenhöfe sind meist versiegelt und Parkplätzen vorbehalten. Damit mangelt es nicht nur an wohnungsnahem Erholungsraum für Anwohnerinnen und Anwohner, es fehlen auch die positiven Effekte von Grünflächen wie Luftfilterung und Klimaregulierung. Mit dem 100 Höfe-Programm unterstützt der Bezirk Pankow jährlich die Begrünung von bis zu 6 Innenhöfen. Das Programm stärkt privates Engagement und Interesse an der Verbesserung der Lebensqualität durch Aufwertung der privaten Freiräume. Beraten von der Grünen Liga und unterstützt durch die Sanierungsbeauftragte S.T.E.R.N., Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH, haben Anwohner und Eigentümer so bereits über 55 grüne Oasen mitten in Berlin geschaffen, und das im größten Gründerzeitviertel Europas.

„Im Rahmen des 100 Höfe-Programms ermöglichen wir es den Bürgerinnen und Bürgern ein Wohnumfeld zu schaffen, das für sie selbst attraktiv ist und von dem die Natur profitiert. Die Auswirkungen für die unmittelbaren Anwohner sind immens, nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Nachbarschaften, die durch die gemeinsame Arbeit entstehen und danach im einladend gestalteten Innenhof wachsen“, so Torsten Kühne, Bezirksstadtrat von Pankow in seiner Begrüßung vor Ort.

In Pankow ist zwar nur wenig Platz für grüne Nischen, doch das 100 Höfe-Programm nutzt die vorhandenen Potentiale aus und schafft so nach und nach ein Netz von wertvollen Grünstrukturen.

Auszeichnungsfeier in Leipzig am 25. September 2013

Foto: Stiftung "Lebendige Stadt"© Stefan Nöbel-Heise

Kurzportraet Berlin-Pankow.pdf

Laudatio zur Auszeichnungsfeier in Leipzig

Bilder vom Ortstermin in Pankow am 5. Dezember 2012

Unter Angabe der Quelle (DUH) können folgende Fotos frei verwendet werden.

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