Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln
Dass es den Lebendigen Rhein mancherorts noch gibt, zeigt sich in Mündungsnähe, d.h. am Niederrhein: Zehntausende rastende Wildgänse auf den Uferwiesen im Winter, 27.000 Hektar Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung und 11.000 Hektar artenreiche Naturschutzgebiete. Von der Vision, etwas vom „Amazonien Deutschlands“ zurückzubringen, ließen sich die NABU-Fachleute leiten, als sie der Deutschen Umwelthilfe ihr Projekt „Lebendiger Rhein – Fluss der tausend Inseln“ vorschlugen.
Der Rhein, einer der großen Ströme Europas, stellt Naturschützer vor besondere Herausforderungen: Er ist durchgängig stark ausgebaut. Seine Schiffbarkeit soll beibehalten und gleichzeitig sollen naturnahe und abflussbremsende Strukturen geschaffen werden.
Revitalisierungsprojekte am Rhein sind aufgrund der Größe des Stroms, aufgrund von vielfältigen Nutzungsinteressen und unterschiedlichen Zuständigkeiten mit langwierigen Planungs- und Abstimmungsprozessen verbunden. Mit dem Rheinprogramm 2020 der IKSR wurden wichtige Grundlagen geschaffen zur Initiierung weitreichender Renaturierierungsmaßnahmen, insbesondere zur Revitalisierung begradigter Uferabschnitte mit hohem Naturschutzpotential.
Steckbrief
Lebendiger Rhein - Fluss der tausend Inseln
Ein Netzwerk-Projekt der NABU-Naturschutzstation Kranenburg und weiterer NABU-Institute am Rhein
NABU-Naturschutzstation Kranenburg
DUH-Auszeichnung Projekt des Monats: Modellvorhaben "Reaktivierung der Flutmulde Ölgangsinsel" bei Neuss
IKSR
Internationale Kommission zum Schutz des Rheins
Pressemitteilungen
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- 18.01.2012 - Michael Spielmann folgt Rainer Baake als Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe
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