Steckbrief

Länge

EZG in km²

Ursprung

Mündung

Zuflüsse

Bundesländer im EZG

Nationen

Anzahl der Bewohner im EZG

Durchschnittliche Abflussmenge

Charakteristika (Flora, Fauna usw.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bedrohungen

 


Aktive Organisationen (Links)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besucherzentern (Links)

109 km

2.984 km²

bei Uelzen in der Lüneburger Heide

bei Hoopte in die Elbe

Gerdau, Stederau, Wipperau, Neetze, Luhe, Vierenbach

Niedersachsen

Deutschland

ca. 300.000

ca. 20 m³/s an der Mündung in die Elbe


Die Ilmenau, der typische Heidefluss, ist ein sommerkühles, nicht zufrierendes Gewässer mit relativ ausgeglichener Wasserführung. Überflutungen der Aue sind selten. Nach seiner Morphologie ist die Ilmenau ein Kiesgeprägtes Fließgewässer des Tieflandes, das zumeist geschlängelt bis mäandrierend, teilweise auch stark geschwungen verläuft. Während Gewässertiefe und -breite natürlicherweise nur mäßig variieren, weisen Strömung und Sohlenstruktur eine größere Diversität auf. Ausgeprägte Kies- und Schotterbänke, feste Sandbänke, vereinzelte größere Steine und Schlammablagerungen sowie Totholz sind typisch, werden heutzutage jedoch leider allzu oft durch eine (Treib-)Sandsohle überdeckt, die den Lebensraum Gewässersohle nahezu zerstört. Vielfältige Gewässerstrukturen bis hin zu harzähnlichen Mittelgebirgsbach-Ausprägungen sind im Einzugsgebiet der Ilmenau zu finden

Die Wasservegetation der Ilmenau ist den Gesellschaften des Fluthahnenfusses und des Igelkolbens zuzuordnen. Die Ilmenauaue wird von Grünland dominiert, das von Solitärbäumen und Baumreihen, sowie eingestreuten Sümpfen und kleinen Erlenau- und Bruchwäldern durchsetzt ist. Häufig finden sich am Ufer der Ilmenau unterbrochene Gehölzsäume aus Erlen und Weiden sowie angepflanzten Pappeln.
 
Die Ilmenau zeichnet sich durch eine sehr artenreiche Fischfauna aus. Einige der 30-40 Arten sind stark gefährdet. Dazu gehören auch Äsche, Elritze, Bitterling und Groppe. Auch Wirbellose finden sich reichlich, Allein 68 verschiedene Eintags-, Stein- und Köcherfliegenarten, davon 25 „Rote Liste“-Arten, konnten nachgewiesen werden. Weitere geschützte und zum Teil vom Aussterben bedrohte Arten, die in der Ilmenau vorkommen sind die Bachmuschel, die Grüne Keiljungfer (Libelle) und der Fischotter.

Eutrophierung durch Nährstoffeintrag, Schadstoffeintrag, Sedimenteintrag (Sand, Schlamm), Entwässerung der Auenflächen, Artenverarmung, Verdrängung gewässertypischer Arten durch Neophyten

Deutsche Umwelthilfe e.V.
Projektbüro "Lebendige Ilmenau"
Lüneburger Str. 7
21397 Barendorf

Tel +49 4137 813727
E-Mail

SCHUBZ- Schulbiologie- u. Umweltbildungszentrum
www.schubz.de

Naturmuseum Lüneburg
www.luene-info.de

Aktion Fischotterschutz
www.otterzentrum.de

Naturschutzakademie Schneverdingen
www.nna.de

BUND Lüneburg
www.bund-niedersachsen.de/kg/lueneburg/

BUND Uelzen
www.bund-niedersachsen.de/kg/uelzen/

NABU Lüneburg
www.nabu-lueneburg.de

NABU Uelzen
www.NABU-Uelzen.de

Heinrich-Böll-Haus
www.boell-haus-lueneburg.de

Universität Lüneburg
www.uni-lueneburg.de

Radio ZuSa
www.zusa.de

Watersketch - Strategies for a sustainable River Basin Management www.watersketch.net

SCHUBZ- Schulbiologie- u. Umweltbildungszentrum
www.schubz.de

Naturmuseum Lüneburg
www.luene-info.de

Aktion Fischotterschutz
www.otterzentrum.de

Heinrich-Böll-Haus
www.boell-haus-lueneburg.de

Naturschutzakademie Schneverdingen
www.nna.de

Impressionen zur Ilmenau

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