Dresdner Elbwiesen und der Bau der Waldschlösschenbrücke

Seit der Aufnahme des Dresdner Elbtals auf die Welterbeliste 2004 ist eine Diskussion um die geplante Waldschlößchenbrücke zwischen Johannstadt und Radeberger Vorstadt, bei Stromkilometer 52,68 der Elbe, 2,5 Kilometer östlich des Stadtzentrums, entstanden. Es scheint heute, dass die Brücke zwar in dem bei der UNESCO eingerreichten Dossier einbegriffen war, aber als 5km vom Zentrum entfernt.

Das Welterbekomitee hat auf seiner Siztung in Vilnius im Juli 2006 beschlossen, das Dresdner Elbtal deshalb auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes zu setzen. Die Brücke würde, laut einem Gutachten des Aachener Stadtplaners Kunibert Wachten, wichtige Blickbeziehungen auf die Silhouette Dresdens wie auf das Elbtal verstellen und sich nicht in die Dresdner Brückenlandschaft einfügen. Um den Welterbestatus nicht zu verlieren, solle die Stadt Dresden die geplante Waldschlößchenbrücke nicht bauen, fordert das Komitee. 

Weitere Informationen zum Brückenbau und der Diskussion zum Welterbestatus finden Sie hier:

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