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[Briefanrede,fallback=Liebe Leserinnen und Leser,]
wir laden Sie herzlich zu unserem Online-Live-Talk am 19.10.26 von 19:00 bis 20:30 Uhr zum Thema „Bürgerenergie unter Druck – bleibt die Energiewende in Bürgerhand?“ ein.
Über folgenden Link können Sie sich bereits jetzt anmelden: Die Energiewende lebt davon, dass Menschen selbst mitmachen können: mit Solarstrom vom eigenen Dach oder Balkon, im Mehrfamilienhaus, in Energiegenossenschaften oder gemeinsam in ihrer Kommune. Doch ausgerechnet diese bürgergetragene Energiewende droht zunehmend ausgebremst zu werden. Komplizierte Regeln, technische Vorgaben und bürokratische Hürden machen es vielerorts noch immer unnötig schwer, selbst aktiv zu werden.
Jetzt werden die Weichen neu gestellt: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verantwortet die aktuelle Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Ihr Ministerium spricht von einem „Paradigmenwechsel“ bei den Erneuerbaren. Damit stellt sich eine entscheidende Frage: Wird die Energiewende dadurch einfacher für die Menschen – oder geraten Bürgerenergie, kleine Anlagen und gemeinschaftliche Projekte weiter ins Hintertreffen?
Darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren. Mit dabei sind Anna Leidreiter, Vorständin von der BürgerEnergie Nord eG und Rupert Steigenberger, Bürgermeister von Berg. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven darauf mit, was Bürgerenergie heute braucht, welche Möglichkeiten Kommunen haben und wo politische Rahmenbedingungen die Energiewende vor Ort erleichtern – oder behindern.
Wie können Bürgerinnen und Bürger künftig weiterhin selbst Strom erzeugen, teilen und gemeinsam in erneuerbare Energien investieren? Was muss sich ändern, damit Engagement nicht an Bürokratie scheitert? Und welche Folgen haben die aktuellen politischen Entscheidungen für die Energiewende zum Selbermachen? Wir möchten Ihre Fragen aufgreifen und gemeinsam darüber sprechen, wie wir verhindern können, dass die Energiewende zu einem Projekt weniger großer Akteure wird – und wie Bürgerenergie stattdessen gestärkt werden kann.
Wir freuen uns auf Ihre Fragen und eine lebhafte Diskussion!
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Metz Bundesgeschäftsführerin
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