Grünflächen in der Sozialen Stadt

Fortbildungsreihe

"Grün. Sozial. Wertvoll. Natur ins urbane Quartier holen!"

Oktober / November 2016 auch in Ihrer Nähe

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© Karola Warsinsky / Fotolia
© QM Spandauer Neustadt, Berlin

Benachteiligte Quartiere im Fokus

Die meisten Städte haben bestimmte Ecken, Quartiere oder ganze Stadtteile, die lieber gemieden werden, die einen schlechten Ruf haben, als gefährlich oder schmutzig gelten. Meist sind die Wohnhäuser in diesen Gebieten in einem unsanierten Zustand und das Wohnumfeld, z.B. die Grünflächen und Spielplätze, sind mangelhaft gestaltet. Oft wohnen in diesen strukturschwachen und oft stigmatisierten Vierteln auch überdurchschnittlich viele Menschen unterschiedlicher Kulturen und haben in der Türkei, Kroatien oder zum Beispiel dem Irak familiäre Wurzeln. Es ist außerdem charakteristisch, dass hier, im Vergleich zum Rest der Stadt, viele Menschen arbeitslos sind. In den städtebaulich als auch wirtschaftlich benachteiligten Vierteln sind Lebensqualität und Umweltgerechtigkeit niedriger als in anderen Teilen der Stadt. Um diesem Gefälle entgegenzuwirken befasst sich die Deutsche Umwelthilfe im Projekt „Grünflächen in der Sozialen Stadt“ mit benachteiligten Quartieren. Anwohnerinnen und Anwohner sollen die Chance haben, die Entwicklung im eigenen Quartier mitzubestimmen und Projekte umzusetzen. Viele der guten Beispiele grün-sozialer Quartiersentwicklungen basieren auf der Förderung des Bund-Länder Städtebauförderprogramms Soziale Stadt, das eine nachhaltige Entwicklung benachteiligter Gebiete unterstützt.

 

 

Die Potentiale von Grünflächen nutzen

In der Quartiersentwicklung werden meist unterschiedliche Projekte geplant und umgesetzt. Der Freiraum zwischen den Häusern und Straßen wird jedoch selten zum Thema gemacht. Und das, obwohl von der Nutzung und Entwicklung der Grün- und Freiflächen viele Menschen profitieren könnten. Zum Beispiel können Kinder über die Natur lernen und mit Insekten auf der Blumenwiese spielen. Oder die Bewohnerinnen und Bewohner bauen ihr eigenes Gemüse an. Diese Art von Aktionen ist nicht alleine Freizeitbeschäftigung, sondern sie hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit, die Bildung, Integration und den sozialen Zusammenhalt der Beteiligten. Überdies hinaus wird das Wohnumfeld in Partizipation gestaltet und erhält Identität. Auch der Ruf des Stadtteils verbessert sich womöglich.

Zum Download:

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Hintergrund zum Projekt

366 K
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Eine Auswahl an Praxisbeispielen

1.2 M
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Hintergrund zum Programm Soziale Stadt

1.5 M
Kontakt

Beatrice Lange
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Tel.: 07732 / 99 95 - 373

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