Brückenumbau

Brücke bei Berga

An der Brücke bei Berga am Pöltschbach an der Kreisstraße 209 im Landkreis Greiz bestand für den Fischotter ein hohes Gefährdungspotenzial. Der bei Niedrigwasser teilweise verfügbare Uferrand war deutlich zu flach und schon bei Mittelwasser vollständig überflutet. Daher wurden auf beiden Uferseiten Bermen aus gesetzten Wasserbausteinen mit einer oberen Breite von 0,5 m angebracht. Die Berme in Fließrichtung links liegt 0,6 m über der Gewässersohle und ist noch bei einem Mittleren Hochwasserabfluss (MHQ) begehbar und zum Fließgewässer hin stark geneigt. Die rechte Berme hingegen ist mit 0,3 m Höhe in den Uferbereichen und 0,45 m Höhe in der Mitte niedriger, aber immer noch bei einem Mittleren Abfluss (MQ) begehbar und fällt zum Gewässer hin senkrecht nach unten. Durch die unterschiedliche Höhe der Bermen können verschiedene Tierarten bei Mittelwasser und einem einjährigen Hochwasser die Brücke ungehindert durchqueren.

Vorher - nachher

© (C)-STEPHAN-GUNKEL

Die Brücke vor und nach dem Umbau. Auf dem zweiten Bild sind deutlich die neuen Bermen zu erkennen. Und wie das dritte Bild zeigt, wird dieses Hilfsmittel inzwischen auch genutzt.

Kontakt

Copyright: Steffen Holzmann

Sabrina Schulz
Projektmanagerin Naturschutz
E-Mail: Mail schreiben

Copyright:

Sabine Stolzenberg
Projektmanagerin Fischotterschutz
Tel.: 0361 3025 4911
Tel.: 0170 5641322
E-Mail: Mail schreiben

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