Fischerei und Naturschutz im Dialog

Fischereidialog in Stralsund © DUH

Gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden

Anfang 2013 thematisierte die DUH in zwei Fischereidialogen an der Ostseeküste die dringend nötige Umstellung von herkömmlichen auf naturverträgliche Fangmethoden in der Ostseefischerei. Gemeinsam diskutierten die TeilnehmerInnen aus Fischerei, Naturschutz, Politik, Behörden und Wissenschaft Fragen rund um naturverträgliche Fangmethoden, wie z. B.:

  • Wie gelangen wir zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Fangpraxis?
  • Wie beschleunigen wir die Entwicklung und Erprobung alternativer Fangmethoden?
  • Wie können alternative Fangmethoden wirtschaftlich werden?
  • Wie können herkömmliche Fangmethoden noch naturverträglicher werden?
Gruppenarbeit beim Fischereidialog in Stralsund © DUH
Gruppenarbeit beim Fischereidialog in Eckernförde © DUH

Die Veranstaltungen bestätigten, dass nach wie vor großer Forschungsbedarf zu alternativen Fangmethoden besteht. Hierfür sind eine gute Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Fischern, sowie eine finanzielle Unterstützung seitens der Politik unerlässlich. Zudem wurde deutlich, dass Anreize geschaffen werden müssen, damit Fischer auf ökosystemgerechte Fangmethoden umsteigen.

Ulrike Rodust, Europaabgeordnete der SPD, und Dr. Ulf Kämpfer, Staatssekretär im MELUR, beim Fischereidialog in Eckernförde © DUH
Die Abgeordneten Dr. Ursula Karlowski (links), Werner Kuhn (mittig), Katharina Feike (rechts) und die Moderatorin Ulrike Fokken (mittig) beim Fischereidialog in Stralsund © DUH
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