Haushalt & Elektronik

Achten Sie beim Kauf eines neuen Kühlschranks oder Backofens auf den Stromverbrauch des neuen Geräts. Denn Haushaltsgeräte sind Anschaffungen für eine lange Zeit. So beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Kühlschranks 10 bis 15 Jahre. Bei vielen angebotenen Geräten sind die Betriebskosten während ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Meist lohnt sich der Aufpreis für ein Modell der höchsten Effizienzklasse.

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Energielabel

Das bekannte Energielabel mit der farbigen Effizienzskala unterstützt Sie bei der Entscheidung für besonders sparsame Modelle. Sie finden es bei Großgeräten wie Geschirrspülern oder Waschmaschinen, aber auch bei Staubsaugern, Fernsehern, Lampen und Boilern.

Ökodesign-Mindestanforderungen

Energielabel für Waschmaschinen

Zusätzlich zum Energielabel sorgen Mindestanforderungen der Europäischen Union dafür, dass die ineffizientesten Geräte schrittweise vom EU-Markt ausgeschlossen und Umweltbelastungen bereits durch die Produktgestaltung verringert werden. So gilt für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler und Waschmaschinen, dass nur noch Modelle der Klassen A+ und besser neu auf den europäischen Markt kommen dürfen.

Durchblick im Label-Dschungel

Das Energielabel kann in seiner derzeitigen Form in die Irre führen. Beispielsweise zeigt es für Kühlgeräte, Geschirrspüler und Waschmaschinen noch die Effizienzklassen A bis D, die für neue Modelle gar nicht mehr zulässig sind. Dadurch erscheint ein Gerät der Klasse A+ sehr energiesparend, obwohl dies tatsächlich die schlechteste Klasse ist, die für neue Modelle noch erlaubt ist.

Hinzu kommt, dass je nach Produktgruppe unterschiedliche Bestklassen gelten (z. B. Kühlschränke: A+++, Fernseher: A++, Staubsauger: A). Die EU plant deshalb - wie von der DUH seit Jahren gefordert - eine Rückkehr zu einem einheitlichen Label von A bis G für alle Produktarten.