Energieeffizienz schützt das Klima

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Energieeffizienz ist eine der günstigsten Möglichkeiten, die Emissionen von Treibhausgasen zu mindern.

2007 einigten sich die EU-Mitgliedsstaaten, ihren Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent zu verringern. In der Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie von 2012 – kurz EED (2012/27/EU) – legten sie verbindliche Einsparziele für alle Mitgliedsstaaten fest.

Die Diskussion um die Weiterentwicklung dieser Ziele über 2020 hinaus wird bereits im diesem Jahr erwartet. Als erstes Signal sind bereits die Beschlüsse für das europäische Energie- und Klimapaket bis 2030 zu werten: Letztes Jahr einigten sich die Mitgliedsstaaten auf eine Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 27%. Doch mit den Ergebnissen der Klimakonferenz von Paris im Rücken sollte die Debatte eine völlig neue Dynamik entwickeln.

In einem offenen Brief an den EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie Miguel Arias Cañete fordert die Deutsche Umwelthilfe zusammen mit einem breiten Verbändebündnis ambitionierte und verbindliche Energieeffizienzziele bis 2030.

Um auf die mangelhafte Umsetzung der EED in Deutschland aufmerksam zu machen, hat die DUH zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Sommer 2016 eine Beschwerde vor der Europäischen Kommission eingereicht. Die Verbände kritisieren darin, dass die derzeitigen Maßnahmen in Deutschland nicht ausreichen, um das in der EED festgeschriebene Ziel von 1,5 Prozent Energieeinsparung pro Jahr bis 2020 zu erfüllen.

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