Heizen mit Holz

Heizen mit Holz: Ein Problem für Gesundheit und Klima

Holz kann als nachwachsender Brennstoff eine gute Alternative zu Wärme aus Erdöl, Gas und Kohle sein. Verbrennt man  Holz, werden allerdings auch große Mengen von gesundheitsschädlichen Ruß- und Feinstaubpartikeln freigesetzt. Falsche Bedienung und veraltete Ofentechnik verschärfen das Problem. Vor allem kleine Anlagen wie Kaminöfen tragen überproportional zur Feinstaubbelastung bei. Heizen mit Holz ist daher nur mit Anlagen sinnvoll, die einen ähnlich niedrigen Feinstaubausstoß wie andere Heizquellen aufweisen.

© Bilder: Paul Maguire; buderath / Fotolia

Rund 90 Prozent der Partikel, die bei der Holzverbrennung entstehen, sind sogar kleiner als 1 Mikrometer. Diese dringen besonders tief in die Lunge und den Blutkreislauf ein. Feinstaub und die darin enthaltenen Rußpartikel machen krank. Ruß gilt zudem nach CO2 als der zweitgrößte Klimatreiber. In Europa verursachen Feuerungsanlagen in Haushalten weit mehr Ruß als der Straßenverkehr.

© DUH, basierend auf Daten von IIASA (Gains-Modell 2014)

Clean Heat

Um den wachsenden Anteil gesundheits- und umweltschädlicher Partikel aus den Holzöfen und -kesseln privater Haushalte zu senken, haben DUH und der Danish Ecological Council  die europäische Kampagne „Clean Heat“ gestartet. Dazu informieren wir Verbraucher und beteiligen uns daran, technische und politische Lösungen voranzubringen.

Wir möchten:
    • Verbraucher und Politiker auf das Problem aufmerksam machen
    • Ambitionierte gesetzliche Vorgaben auf den Weg bringen
    • Emissionen durch Informationen zum richtigen Betrieb von Öfen senken
    • Alternativen zum Heizen mit Holz aufzeigen und fördern
    • Entwicklung von Anlagen mit geringeren Emissionen anstoßen
    • Aussagekräftige Label und Messverfahren voranbringen, die saubere Anlagen kennzeichnen

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    Kontakt

    Copyright: Steffen Holzmann

    Patrick Huth
    Projektmanager Verkehr & Lutreinhaltung
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