Beispiel

Stimmen zur CO2-Technik

© RhönEnergie Fulda GmbH

Es gibt bereits mehrere Verkehrsbetriebe, die Busse mit CO2-Klimaanlagentechnik betreiben. Die RhönEnergie Bus GmbH gehört hierbei zu den Vorreitern und besitzt den größten Fuhrpark von Fahrzeugen mit dieser Technik. Thomas Lang, Geschäftsführer des Unternehmens, stand uns freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung.

1. September 2015

Herr Lang, über wie viele CO2-klimatisierte Busse verfügt die RhönEnergie Bus GmbH aktuell?

Bei der RhönEnergie Bus GmbH werden derzeit 23 klimatisierte Linienbusse mit dem umweltschonenden Kältemittel CO2 in Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt.

Warum hat sich Ihr Unternehmen für diese Klimaanlagentechnik entschieden?

Ganz klar: Bei dem Einsatz von konventionellen Kältemitteln – so genannten Fluorkohlenwasserstoffen wie R134a – entsteht eine Schädigung der Umwelt durch das erhebliche Potential als Treibhausgas. Kohlendioxid (CO2) ist ein essenzieller Bestandteil der Natur und eignet sich als Alternative. Es wirkt nicht ozonschädigend und als Kältemittel ist sein Beitrag zum Treibhauseffekt 1.400- mal geringer als bei R134a. Ein weiterer Nutzen liegt im Bereich Service und Wartung, da sich mit CO2 eine erhebliche Kosten- und Zeitersparnis im Zuge von Wartungs- und Reparaturarbeiten ergibt.

Wie sind Ihre Erfahrungen im Hinblick auf die Zuverlässigkeit der Anlagen?

Die Erfahrungen im Betrieb der Anlagen sind positiv. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichen Kältemitteln sind keine häufigeren Werkstattaufenthalte zu verzeichnen.

Plant ihr Unternehmen den Einsatz weiterer Busse mit CO2-Klimatechnik?

Derzeit sind vier weitere Stadtlinienbusse für den Stadtverkehr Fulda mit CO2-Klimaanlagen in Beschaffung. Die Auslieferung erfolgt im November 2015.

Die Fragen stellte Patrick Huth.

Kontakt

Copyright: DUH / Heidi Scherm

Dorothee Saar
Leiterin Verkehr & Luftreinhaltung
E-Mail: saar@duh.de

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