Bioenergie - ein Gewinn für jede Kommune

Bild: Dieter Haugk / pixelio.de© 

Um die Klimaschutzziele Deutschlands und der EU zu erreichen, sind in ganz besonderem Maße die Mitwirkung und das Engagement von Städten und Gemeinden auf regionaler und lokaler Ebene notwendig. Der Ersatz fossiler durch erneuerbare Energieträger wie Biomasse vermindert die Emission klimarelevanter Gase.

Jede Kommune besitzt Potenziale an Biomasse, die zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden können - seien es Holz, Energiepflanzen, Grünschnitt oder organische Rest- und Abfallstoffe.

Viele gute Gründe für Bioenergie

Eine Kommune, die Strom und Wärme aus Biomasse erzeugt,

  • … leistet einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz.
  • … kann eigene Liegenschaften mit Wärme versorgen, die – insbesondere bei effizienter Kraft-Wärme-Kopplung – bereits heute meist preisgünstiger ist als fossile Wärme.
  • … spart Entsorgungskosten, wenn sie kommunale
    Reststoffe wie Bioabfall oder Grünpflegeschnitt energetisch verwertet.
  • … schont Ressourcen und reduziert Abfall, wenn sie organische Reststoffe der ortsansässigen Industrie nutzt.
  • … fördert die Land- und Forstwirtschaft, wenn sie regionale nachwachsende Rohstoffe verwendet.
  • … stärkt die Region, da die dezentrale Energieerzeugung die regionale Wertschöpfung erhöht.
  • … schafft und sichert Arbeitsplätze in der Region, weil die Produktion von Rohstoffen sowie der Betrieb und die Wartung der Anlagen regional erfolgen können.
  • … kann mit dem Bezug kostengünstiger und ökologischer Wärme als Standortvorteil werben.
  • … wird unabhängiger vom globalen Energiemarkt und steigenden Erdöl- und Erdgaspreisen.
  • … gewährleistet ihren Bürgerinnen und Bürgern eine sichere, nachhaltige und zumeist kostengünstige Energieversorgung.
  • … geht mit gutem Beispiel voran und kann authentisch und überzeugend für mehr Klimaschutz werben.

Kontakt

Copyright: Andreas Kochloeffel

Robert Spreter
Leiter Kommunaler Umweltschutz
E-Mail: spreter@duh.de

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