Becherhelden - Stimmen für Mehrweg to go

© Tanja Ritter

Christian Rach

Fernsehkoch und Kochbuchautor

„Im Moment bin ich ja wieder brutal viel unterwegs für meine neue Sendung und teste drei, vier Restaurants am Tag. Im Auto trinke ich zwischendurch schon mal einen Kaffee. Ich hab‘ mich mal schlau gemacht: In Deutschland verbrauchen wir – und nun haltet Euch fest – 2,8 Milliarden Einwegbecher im Jahr. Mit den Bechern könnte man die Erde siebeneinhalb Mal umrunden, wenn man sie aufeinanderstellen würde. Ich habe deshalb immer eine Thermoskanne dabei, die hält im Sommer die Getränke kühl und im Winter den Kaffee oder den Tee heiß. – Also, macht’s wie ich, tut was für die Umwelt und nehmt Thermoskanne oder Mehrwegbecher mit!“

© Nadine Dilly

Kaya Yanar

Komiker und Fernsehmoderator

„Ich habe viele Länder bereist, doch der ,Planet Deutschland‘ fasziniert mich am meisten. Nicht nur in meinem neuen Live-Programm, sondern auch tagtäglich beschäftige ich mich mit den Eigenheiten des Landes. Warum steigt zum Beispiel das ökologische Bewusstsein und die Nachfrage an Biokaffee, wenngleich dieser in der Mittagspause in einem kurzlebigen Coffee-to-go-Becher konsumiert wird und sich der Deutsche damit einer riesigen Wegwerfgesellschaft anschließt? Die Kampagne ,Becherheld - Mehrweg-to-go‘ ist eine tolle Sache, die ich gerne unterstütze.“

© Carsten Sander

Hannes Jaenicke

Schauspieler und Dokumentarfilmer

„Den Kaffee billiger machen für diejenigen, die einen eigenen Becher mitbringen, und Pfand auf jeden Plastik- oder Pappbecher kassieren.“

© Johannes Haas

Ralph Caspers

Moderator und Autor

„Den Kaffee aus einem Wegwerfbecher zu trinken ist definitiv not my cup of tea.“

© Dirk Bartling

Inka Bause

Moderatorin und Sängerin

„Bei einer TV-Produktion in Frankreich wollte uns ein Mitarbeiter des Teams mal schnell einen Kaffee besorgen. Er kam verzweifelt nach einer halben Stunde ohne Kaffee zurück: ,Die haben hier keine To go Becher, man muss sich ins Kaffee setzen und den Kaffee dort trinken.‘ Letztendlich saßen wir gemütlich im Kaffee und nahmen uns einfach mal die Zeit!!!“

Gülcan Kamps

Fernsehmoderatorin und Schauspielerin

„Liebe Freunde der Umwelt, was für eine wunderbare Aktion! Seitdem ich, schon bereits einige Jahre, leidenschaftliche Kaffeetrinkerin bin und viel unterwegs bin, habe ich meinen eigenen ,To Go Becher‘. Mittlerweile gibt es richtig schöne Farben und Materialien, so dass der Kaffee/Espresso/Chaitee, sogar fast doppelt so gut schmeckt. Seid ein Vorbild und tankt bei den großen und kleineren Kaffeebuden mit dem eigenen Becher! Das ist gar kein Problem und sogar gerne gesehen!

Trust me, Big Kiss
Gülcan“

© Frank P. Wartenberg, GLAMPOOL

Sophie Schütt

Schauspielerin

„Kaffee ist eine meiner Leidenschaften. Und ein ,Coffee to go‘ für mich ein Highlight eines jeden Tages. So passierte es, dass ich eines Tages mal wieder einen leckeren Cafe Latte in einem bequemen Wegwerfbecher trank, als ich meiner kleinen Tochter zum wiederholten Male erklärte, wie wichtig es sei, auf unsere Mutter Erde zu achten. Um meinem sofortigen Schuldgefühl und dieser Doppelmoral ein schnelles Ende zu setzen, habe ich seither immer meinen Mehrwegbecher dabei. Ich habe auf diesem Wege nicht nur meiner Tochter imponiert, sondern auch viele andere Kaffeetrinker im Shop animiert, es mir gleich zu tun. ;-) Mögen meine Kinder und deren Kinder die Welt und ihre Natur so wundervoll und schützenswert empfinden wie ich. Wenn ich dennoch mal einen Wegwerfbecher in den Händen halte, bewahre ich diesen auf, bemale und beklebe ihn, vornehmlich mit meinen Kindern, und nutze den Becher als kleine Geschenkebox :-) denn Verpackungsindustrie ist ja noch mal so eine schlimme Sache... !!!!“

© Toni Kolbe

Guido Lux

Schauspieler

„Heutzutage sollte viel bewusster auf Mülltrennung und Recycling geachtet werden, damit die Umwelt entlastet wird. Die Idee der  Mehrwegbecher ist eine tolle Umsetzung und immerhin ein guter Anfang in die richtige Richtung. Es sollte mehr solcher Ideen geben, damit der Müll in Zukunft vielleicht sogar enorm reduziert werden kann.“

© Jenn Werner

Anna Hiltrop

Model

„Dadurch, dass ich immer viel unterwegs bin, bin ich darauf angewiesen mir meine Getränke ,to go‘ zu holen. Allerdings habe ich mir vor langer Zeit einen eigenen wiederverschliessbaren Kaffeebecher einer großen Kaffeehauskette zugelegt. So bleiben die Getränke nicht nur optimal heiß, sondern man kann sie auch gut - ohne Auslaufgefahr -  in die Tasche legen. Mein Becher schont nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie, denn mir werden bei jedem Getränk die Preise für die Papier Becher abgezogen. Niemand muss auf die Heißgetränke to go verzichten -  aber doch bitte auf die Becher!“

© Kristoffer Schwetje

Sarah Alles

Schauspielerin

„Weg von der Wegwerfgesellschaft! Ich finde es viel schöner, meinen eigenen, personalisierten Coffee-Mug dabei zu haben. Ich nehme ihn morgens voll mit und lass mir tagsüber unterwegs nen Refill geben. Und außerdem bleibt der Kaffee/Tee so auch länger heiß! PS: So ein Coffee-Mug ist auch ein super Weihnachtsgeschenk ;-)“

© Christian Könneke

Dr. Turgut Altug

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher für Natur- und Verbraucherschutz, Umwelt- und Naturbildung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Der Einweg-Wahnsinn muss ein Ende haben! Es ist ein Irrglaube, dass die Ressourcen der Natur unendlich sind und unsere Erde immer mehr Müll verträgt. Die Einweg-Konsum-Gesellschaft hat keine Zukunft und die Politik muss entsprechende Maßnahmen treffen und Rahmenbedingungen für umweltfreundliche Alternativen schaffen. Der eigene Mehrweg-Coffee-To-Go-Becher ist ein erster und wichtiger Schritt in die richtige Richtung!“

© Privat

Dirk Behrendt

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Nichts gegen einen starken Coffee-to-Go, die Kosten der verbrauchten Einwegbecher sollte aber der Kaffeetrinker tragen. Oder noch besser auf Mehrwegbecher umsteigen."

© SPD Spandau

Daniel Buchholz

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

„Ein Coffee-to-go-Becher ist erstmal sehr praktisch: mitnehmen, trinken, wegwerfen. Aber leider ist er auch Teil der Becherflut, die vielfach auf Berlins Straßen und Plätzen landet. Rund 200 Millionen Becher jedes Jahr in Berlin sind ein massives Abfall-Problem und verschwenden wertvolle Ressourcen. Kaffeetrinken geht besser! Darum unterstütze ich die Becherheld-Kampagne und wünsche mir, dass möglichst viele Coffee-Shops und Kantinen mitmachen. Mehrwegbecher haben schon nach wenigen Nutzungen eine bessere Ökobilanz als Einwegbecher. Den richtigen Genuss eines Kaffees gibt es nur aus einer ‚echten‘ Tasse. Zum guten Geschmack kommt der Moment der Ruhe – und das gute Gefühl, keinen unnötigen Müll zu produzieren.“

© Bütikofer, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/ _blank>Lizenz CC-BY 2.0</LINK>

Reinhard Bütikofer

Mitglied des Europäischen Parlaments und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei

„Im April dieses Jahres konnte mit der Annahme des neuen Gesetzes zur Reduzierung der Plastikeinwegtüte bereits ein grüner Erfolg im Kampf für mehr Abfallverminderung errungen werden. Bis 2019 soll der durchschnittliche Jahresverbrauch pro Person auf 90, bis 2025 auf 40 Tüten gesenkt werden. Nun heißt es aber nicht still zu stehen, sondern weiterhin für ressourcenschonende und umweltfreundliche Verpackungssysteme zu kämpfen. Daher unterstütze ich sehr gern die Kampagne ,Becherheld‘, für mehr umweltfreundliche Mehrwegbecher und gegen die kurzlebigen und umweltschädlichen Papp- und Plastikbecher! Sowohl die Politik, als auch jeder EU-Bürger müssen weiterhin für dieses Thema sensibilisiert werden.“

© SPD-Bundestagsfraktion (Susie Knoll, Florian Jänicke)

Marco Bülow

Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die SPD

„Jährlich werden in Deutschland unglaubliche 2,8 Milliarden Pappbecher in den Müll geworfen. Die Herstellung dieser Becher verbraucht 1,5 Milliarden Liter Wasser, 43.000 Bäume werden pro Jahr für sie gefällt. Auch ich trinke im stressigen Berliner Politik-Alltag - mit schlechtem Gewissen - mal einen ,Coffee to go‘. Aber ich habe mich entschlossen auf einen Mehrwegbecher umzusteigen und davon auch meine Kollegen zu überzeugen. So vermeidet man Müll und belastet weniger Klima und Umwelt. Werde auch du ein Becherheld!“

© Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

Mario Czaja

Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin

„Keine Zeit, das kenne ich gut. Aber die Umwelt sollte nicht darunter leiden. Deshalb: Coffee to go nur aus dem Mehrweg-Becher! So viel Becher muss sein.“

© Martin Delius, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ _blank>Lizenz CC BY 4.0</LINK>

Martin Delius

Vorsitzender der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

„Kaffee to go schmeckt umweltfreundlich besser. Als leidenschaftlicher Kaffeetrinker ist mir auch ,to-go‘ nicht nur die beste Bohne wichtig, sondern auch das richtige Gefäss. Unterwegs gilt nichts anderes als daheim: Kaffee aus Wegwerfbechern schmeckt einfach nicht so gut wie aus wiederverwendbaren Behältern. Das Gewissen trinkt eben mit. Deshalb: Verzichten sie auf den üblichen Becher. Nehmen Sie den eigenen und schaffen Sie Mehrwert durch Mehrweg!“

© Elisa Biscotti & Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Malu Dreyer

Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz

„Wer unterwegs gerne einen Kaffee trinken möchte, greift schnell auf Einwegbecher zurück. Das wirkt zwar praktisch, aber die weggeworfenen Becher verschmutzen und belasten die Umwelt. Ich unterstütze die Idee von ,Becherheld – Mehrweg to go‘, denn in einem Mehrwegbecher ist ein guter Cappuccino ein nachhaltiger Genuss!“

© Privat

Danny Freymark

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

„Der schnelle Kaffee zum Mitnehmen ist wie eine schlechte Angewohnheit, die sich viele Menschen in den letzten Jahren zugelegt haben. Durch die großen Mengen ist ein ganz neues Umweltproblem in den Städten entstanden. Nicht nur durch die Entsorgung selbst, sondern auch durch die schwierigen Recyclingprozesse, ist die vermehrte Nutzung von Coffee-to-go-Bechern kritisch zu hinterfragen. Ein Paradigmenwechsel ist manchmal schwer - umso mehr brauchen wir eine Kampagne, die sensibilisiert und Lösungswege aufzeigt.“

© Katharina-Franziska Kremkau, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/ _blank>Lizenz CC BY-NC-ND 2.0</LINK>

Silke Gebel

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„In Berlin quellen die öffentlichen Mülleimer oft von Coffee-To-Go-Bechern über. Das ist nicht nur unschön, sondern eine enorme Ressourcenverschwendung. Nach einer kurzen Nutzung landen die Rohstoffe, die im Becher stecken, einfach in der Verbrennung. Da ist ein Mehrwegbecher deutlich ökologischer. Toller Nebeneffekt: Er sieht auch noch besser aus. Deshalb bin ich gerne eine Becherheldin.“

© Humanistischer Verband Berlin

Stefan Gelbhaar

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verkehrspolitik, Medien- und Netzpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Der Mehrwegbecher schmeckt besser, sieht besser aus, ist ökologischer. Beim Einwegbecher landen die Rohstoffe, die im Becher stecken, schon nach einer einzigen Nutzung einfach in der Verbrennung. Umweltfreundliche Alternativen gibt es: Der eigene Mehrweg-Coffee-To-Go-Becher ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

© Bezirksamt Neukölln

Dr. Franziska Giffey

Bürgermeisterin des Bezirks Neukölln von Berlin

„Seit ich Neuköllner Bezirksbürgermeisterin bin, habe ich mich dem Thema ,Müll im öffentlichen Raum‘ als eines meiner politischen Schwerpunktthemen angenommen und die Kampagne ,Schön wie wir … so wollen wir unser Neukölln‘ ins Leben gerufen. Langfristig wollen wir ein Umdenken der Bürgerinnen und Bürger bei diesem Thema erwirken und sie vor allem dazu bewegen, zu einer sauberen und lebenswerteren Stadt ihren Beitrag zu leisten. Das Thema Coffee-to-Go-Becher ist dabei natürlich von großer Bedeutung. Jeder Berliner verbraucht im Jahr im Schnitt 49 Einwegbecher, bundesweit sind es 34. Allein in Berlin sind das pro Tag 460.000 Becher, das sind 2.400 Tonnen Müll im Jahr – das ist einfach viel zu viel. Daher mein Appell an alle: Denkt an unsere Umwelt und benutzt Mehrwegbecher!“

© L. Chaperon / B90Die Grünen

Katrin Göring-Eckardt

Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Eigentlich trinke ich meinen Tee oder Kaffee am liebsten im Sitzen, aber klar, das geht nicht immer. Meine Lösung für unterwegs ist ziemlich oldschool: Ich bin die mit der Thermoskanne. Da ist der Tee oder Kaffee übrigens auch nach einer Stunde noch heiß und sie hält ewig. Das ist nicht heldenhaft, sondern einfach nur praktisch.“

© Bianca Schueler

Dr. Monika Griefahn

Umweltministerin des Landes Niedersachsen a.D., Geschäftsführerin des Instituts für Medien Umwelt Kultur:

„Ich hänge an meiner Thermoskanne. Das liegt daran, dass sie mich über viele Stationen meines Berufslebens begleitet hat, aber auch daran, dass ich mit ihr keinen Müll mache. Es ist ein gutes Gefühl, meinen Tee to go ressourcenschonend zu trinken. Es gibt viele gute Wege: Gerade hat das Bahnhofscafé in meiner Heimatstadt Buchholz zum Beispiel ein Tauschbechersystem für alle Menschen ohne Thermoskannen eingeführt. Einweg ist vollkommener Blödsinn.“

© Michael Groß

Michael Groß

Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die SPD

„Becherheld sein – mit Kaffee nur aus Mehrweg: Es schmeckt nicht nur besser, es macht auch Spaß…!“

© Olaf Bathke

Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

„Müllberge ohne Ende, nur weil wir Kaffee unterwegs trinken? Wir brauchen dringend Konzepte für Takeaway und ToGo in den Städten, die einfach und praktisch sind. Den eigenen Kaffeebecher zu nutzen ist der stilvolle und saubere Anfang!“

© BA Mitte von Berlin

Dr. Christian Hanke

Bürgermeister des Bezirks Mitte von Berlin

„Täglich verbrauchen wir in Deutschland mehr als 7,5 Mio. Einwegbecher und tragen damit in erheblichem Maße zum Anwachsen des Müllaufkommens bei. Zudem ist die Produktion von Einwegbechern mit einem großen Einsatz von Ressourcen verbunden und das Recycling der Einwegbecher kaum möglich. Wie so oft ist es leicht zu sagen: „Ach, mein Coffee to go ab und zu wird schon nicht so schlimm sein…“ – Doch sind es nicht die vielen kleinen Beiträge, die dazu führen, dass Großes bewirkt wird? Genau dort setzt das Projekt Becherheld an und ermuntert uns alle, auf umweltfreundlichere Mehrwegbecher zurückzugreifen und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Diesen Beitrag können - und sollten - wir alle leisten.“

© ssw

Lars Harms

Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein, Vorsitzender der Fraktion des Südschleswigschen Wählerverbands (SSW)

„ ,Lass´uns eine Tasse Kaffee trinken gehen!‘  ist stilvoller und leckerer als ,Lass´ uns einen Pappbecher Kaffee holen!‘  Und wenn Geschmack und Stil schon nicht das Wichtigste für manch einen sein sollten, dann sollte man zumindest die Umwelt schonen wollen. Deshalb: Nehmt Euch Zeit, genießt leckeren Kaffee und lasst dabei vor allem die Pappbecher weg!“

© BMUB / Harald-Franzen

Dr. Barbara Hendricks

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

„Das Bundesumweltministerium tritt sehr nachdrücklich für ressourcenschonende und umweltverträgliche Verpackungssysteme ein. Einwegsysteme erfüllen diese Voraussetzung in den meisten Fällen leider nicht und wirken umweltbelastend. Umso bedauerlicher ist, dass eine ,Ex-und-hopp‘-Mentalität, die lange Zeit überwunden schien, zurückkehrt und sich breitmacht. Auch wenn wir in Deutschland ein gut funktionierendes System der Erfassung und Verwertung von Verpackungsabfällen haben, ist dies kein Grund, sorglos unnötige oder vermeidbare Abfälle zu produzieren. Ich begrüße daher Initiativen, deren Ziel es ist, Produzenten und Verbraucherinnen und Verbraucher zu umweltbewusstem Verhalten zu motivieren und nachhaltigen Konsum zu stärken.“

© Tina Hölzel

Clara Herrmann

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Haushaltspolitik, Entwicklungspolitik und für den Bereich Verfassungsschutz und Strategien gegen Rechtsextremismus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Schnelle Kaffeepausen gehen auch nachhaltig. An den Coffeemug zu denken, statt wieder Müll zu produzieren, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Zu Hause trinke ich ja auch nicht aus Pappbechern. Deshalb bin ich gern eine Becherheldin.“

© Stefan Kaminski

Dr. Anton Hofreiter

Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Bei Getränken bin ich ausnahmsweise konservativ. Espresso und Tee genieße ich in Ruhe aus der Tasse. Erfrischungsgetränke gehören für mich ins Glas. Das schmeckt einfach besser und spart Ressourcen.“

© Bezirksamt Treptow Köpenick

Oliver Igel

Bürgermeister des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin

„Treptow-Köpenick ist der grünste und wasserreichste Bezirk Berlins, nicht zuletzt deswegen unterstütze ich die Aktion ,Becherheld‘. Die Menschen strapazieren die Umwelt seit Jahren über, was uns nun vor große Herausforderungen stellt. Es wird Zeit, dass sich ein Umdenken in den Köpfen der Menschen vollzieht und ein sensibler Umgang mit der Natur selbstverständlich wird. Jeder und jede einzelne hat es in der Hand, rücksichtsvoll mit der Umwelt umzugehen. Hier wird Ihnen eine Möglichkeit aufgezeigt, wie auch Sie, eigentlich ganz simpel, einen Teil dazu beitragen können.“

© Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

Reinhold Jost

Minister für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

„Die Kaffeekultur hat sich unserer schnelllebigen und rastlosen Zeit angepasst. Aus Kaffeegenuss ist bei vielen Menschen hastiger, aufputschender Kaffeekonsum geworden. Der Coffee-to-go-Becher ist geradezu das Maskottchen einer Gesellschaft, die Verbraucher zum Wegwerfen animiert und die die Notwendigkeit maximaler Flexibilität suggeriert. Mehrere hunderttausend Coffee-to-go-Becher landen in Deutschland stündlich im Müll, 6,4 Milliarden im Jahr. Ich setze mich dafür ein, dass wir mit unseren Lebensmitteln wieder genussvoller und mit unserer Umwelt wieder bewusster umgehen. Dazu gehört in diesem Kontext fair gehandelter Kaffee – am besten aus schöner Keramik und im sitzen. Für unterwegs gibt es coole Thermobecher, an denen sich niemand die Finger verbrennt.   Und Kaffeekapseln? No-go! Sie sind mindestens genauso belastend für die Umwelt wie Papp- oder Plastikbecher, ganz abgesehen vom Preis. Allein in Deutschland verursachen Kaffeekapseln im Jahr unglaubliche 4 Millionen Kilogramm Aluminium- und Plastikmüll und einen enormen Ressourcenverbrauch. Übrigens: Unter Hipstern ist Filterkaffee gerade wieder richtig angesagt. Bei meinen Eltern war er nie aus der Mode.“

© Maria Kapek

Antje Kapek

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Ich bin Becherheldin, weil auch ich ganz persönlich Müll vermeiden will und einen Beitrag zu einem schonenderen Umgang mit unseren Ressourcen leisten möchte. Gerade auch in Berlin quellen die Mülleimer mit billigen Plastikkaffeebechern über und verunstalten U-Bahn-Stationen und Grünflächen. Mir schmeckt Kaffee in der Tasse oder im Mehrwegbecher außerdem eh besser. Also beim nächsten Coffee-to-go-Kauf bitte eigenen Becher benutzen!“

© Julian Krischan

Irene Köhne

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

„Bei mir gibt es keinen ,Coffee to go‘ im Becher! Meinen Kaffee für zwischendurch trinke ich lieber im Sitzen, als bewusster Genuss in der Pause. Für unterwegs habe ich eine Mehrwegflasche, die ich morgens zu Hause mit Tee fülle. Das ist ökologisch und billiger - damit weiß ich, was ich trinke.“

© Christiane Trabert

Matthias Köhne

Bürgermeister des Bezirks Pankow von Berlin

„Einen Kaffee für unterwegs zu holen, gehört für viele von uns inzwischen zum Alltag. Die wenigsten denken dabei jedoch an die Belastung unserer Umwelt. Durch Einwegbecher werden jährlich in Deutschland Milliarden Kaffeebecher zu Abfall. Sie belasten die Umwelt und kosten für die erneute Herstellung Unmengen an Ressourcen. Dabei gibt es einen einfachen Weg, dies zu vermeiden. Durch den Einsatz von umweltfreundlichen Mehrwegbechern kann die Umwelt spürbar geschont werden. Dafür möchte ich werben und bitte Sie dabei mitzuwirken.“

© Bezirksamt Marzahn Hellersdorf

Stefan Komoß

Bürgermeister des Bezirks Marzahn-Hellersdorf von Berlin

„Pappe statt Plastik! Der Verzicht auf nahezu unzerstörbare Plastikbecher beginnt beim täglichen Kaffee und er endet beim Verzicht auf Plastiktüten beim Einkauf noch lange nicht. Jede und jeder kann täglich seinen kleinen Beitrag leisten!“

© David Hartmann

Heidi Kosche

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecherin für öffentliche Grundversorgung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Es ist ja leider große Mode geworden beim Laufen an der frischen Luft immer ein Getränk dabei zu haben. Als leidenschaftliche Kaffee-Trinkerin finde ich es natürlich besser Kaffee in gemütlicher Atmosphäre statt auf der Straße zu trinken. Aber wenn es schon Kaffee zum Mitnehmen sein soll, ist für mich klar: Coffee to-go und Umweltschutz müssen kein Widerspruch sein. Deswegen bin ich der Meinung: Mehrweg- statt Wegwerfbecher müssen zum Standard werden – die Vorteile liegen auf der Hand: Der Kaffee bleibt länger warm, die Umwelt und unsere Städte werden vor überflüssigem Müll bewahrt und wertvolle Ressourcen geschont. Politische Initiativen zur Eindämmung der Becherflut – beispielsweise ein Pfand auf Einwegbecher oder die Verpflichtung, dass Märkte und Straßenfeste Mehrwegbecher nutzen – unterstütze ich.“

© photostudio d29 berlin

Maria Krautzberger

Präsidentin des Umweltbundesamtes

„Meinen Kaffee trinke ich am liebsten in meinem Büro, da steht nämlich eine gute Kaffeemaschine. Wenn es schnell gehen muss, darf es auch mal ,to go‘ sein – aber nur in meinem Porzellanbecher. An meinen Kaffee lasse ich nur Milch und Porzellan. Pappe oder Plastik entwerten das edle Getränk doch, das wir viel mehr schätzen sollten.“

© FDP-Landtagsfraktion

Wolfgang Kubicki

Vorsitzender der FDP-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag und stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP

„2,8 Millionen Wegwerf-Kaffeebecher – so viele Papp- und Plastikbecher landen jährlich in Deutschlands Müll. Dass das unserer Umwelt nicht gut tut, liegt auf der Hand. Wir alle sollten deshalb umdenken und umweltfreundliche Mehrwegbecher benutzen! Ein solches Umdenken beginnt aber im Kopf – das kann keine Strafsteuer, keine gesetzliche Regelung oder Bevormundung durch Politiker leisten. Ich appelliere deshalb an alle: Werdet Becherhelden und leistet Euren Beitrag!“

© Renate Künast / Laurence Chaperon

Renate Künast

Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags

„Ein häufig genutzter Mehrwegbecher passt besser zu einem modernen und auf Nachhaltigkeit bedachten Leben als viele kurzlebige Einwegbecher. Denn Einwegbecher verschwenden viele verschiedene Ressourcen und Energie. Sie sind schädlich für die Umwelt und ein Müllärgernis. Daher trinke ich Kaffee und meinen grünen Tee aus einem umweltfreundlichen Mehrwegbecher.“

© Joachim Krüger

Joachim Krüger

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher der CDU-Fraktion für Soziales und Bürgerschaftliches Engagement

„Der tägliche Kaffee schmeckt mir am besten aus dem eigenen Mehrwegbecher. So kann ich die Umwelt schonen und Energie sparen helfen!"

© SPD Fraktion Berlin, Gilbert Collét

Brigitte Lange

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

„Allein in Deutschland werden 2,8 Milliarden Einwegbecher achtlos weggeworfen (Quelle: Deutsche Umwelthilfe). Das ist eine unnötige Umweltbelastung. Eine Möglichkeit wäre eine Sonderabgabe pro Becher, die Umweltprojekten zugutekommt. Natürlich wären hier Einbußen in der Gastronomie und im Einzelhandel zu verzeichnen. Deshalb könnte ein Pfandsystem eine lohnenswerte Alternative sein. Dann ist eine Wiederverwendung der Becher möglich. Eine Voraussetzung wäre allerdings, dass ein einheitliches Rücknahmesystem geschaffen wird. Wie kompliziert das ist, sehen wir beim Dosenpfand. Deshalb ist die rechtzeitige Einbindung von handelnden Personen aus Wirtschaft und Politik von immenser Bedeutung, um die begangenen Fehler nicht zu wiederholen.“

© Steffi Lemke

Steffi Lemke

Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

"Ich bin eine Becherheldin, denn unsere Meere vermüllen, riesige Müllstrudel treiben im Meer, verschmutzen die schönsten Strände, Vögel verhungern mit Plastik im Magen, Fische sind vollgestopft mit Mikroplastik, mehr Müll können wir uns nicht erlauben! Einwegbecher belasten unsere Natur völlig unnötig. Mehrweg statt Einweg – da schmeckt der Kaffee gleich viel besser!“

© TRIALON / Thomas Kläber

Ralph Lenkert

Bundestagsabgeordneter und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

„Die Debatte zu Coffee-To-Go-Bechern ist begründet, aber unvollständig, denn das Problem ist größer und betrifft noch viele andere Einwegspeiseverpackungen. Eine Entsorgungsabgabe, die die Kosten der Entsorgung bei den Kommunen deckt und eine Ressourcenverbrauchsabgabe, deren Höhe nach ökologischen Kriterien erfolgt, muss jeder, der Einweggeschirr in Verkehr bringt, abführen, egal ob  für Coffee-To-Go-Becher, Suppenschalen, Burger-Kartons oder Einwegbestecke. Die Kopplung von Ressourcen- und Entsorgungsabgabe ergibt einen  Anreiz zur Nutzung von Mehrweggeschirr, unterstützt ökologischere Einwegvarianten und erhält gleichzeitig die Chance im Falle eines Falles trotzdem Einweggeschirr zu nutzen, etwa bei größeren Events. Eine isolierte Einzelabgabe für Becher ist unzureichend.“

© Büro Hiltrud Lotze

Hiltrud Lotze

Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die SPD

„300.000 Einwegbecher landen in Deutschland pro Stunde im Müll – das sind viel zu viele! Dagegen müssen wir etwas tun. Ich nutze einen Mehrwegbecher und unterstütze damit die Becherheld-Kampagne und schone die Umwelt.“

© Berthold Stadler, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/ _blank>Lizenz CC BY-NC-SA 2.0</LINK>

Philipp Magalski

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher für Umwelt, Natur- und Tierschutz der Piratenfraktion

„Die Flut an Einwegbechern ist analog zu denen der Plastiktüten riesig und belastet Natur und Umwelt übermäßig stark. Wenn es Ihnen wie mir wichtig ist, dass wir immer mehr Müll wie diesen vermeiden wollen, dann machen Sie mit und nehmen Sie sich auch eine kleine Thermoflasche zum Abfüllen Ihres ,Coffee-to-go‘ mit auf Ihren Weg. So ist er sicher, bleibt warm und schmeckt auch später noch gut. Ein kleiner Schritt, der viel bewegen kann. Besonders, wenn er Schule macht.“

© DUH

Peter Meiwald

Bundestagsabgeordneter, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Deutschland ist inzwischen Europameister im Produzieren von Verpackungen. Dazu trägt auch der Trend zum Coffee to go aus Einwegbechern bei. Deshalb finde ich die Becherhelden-Kampagne toll und wichtig! Handel, Verbraucher und Politik müssen lernen, nicht mehr so gedankenlos mit unseren Ressourcen umzugehen. Das geht sehr gut mit Mehrweg. Damit unsere Müllberge nicht noch weiter wachsen.“

© Büro Birgit Menz, MdB-Fraktion DIE LINKE.

Birgit Menz

Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die Fraktion DIE LINKE. sowie Obfrau des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung

„Ich benutze schon seit Jahren meinen persönlichen Mehrwegbecher. Übrigens eine gute Idee für das kommende Weihnachtsfest. Unterwegs ist er für mich zu einem treuen Begleiter geworden. Noch lieber aber nehme ich mir die Zeit, einen guten Kaffee im Sitzen zu trinken, um zu entschleunigen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. So ergeben sich gleich mehrere Erfolgserlebnisse: Hilfe für die Umwelt, mehr Ruhe und neue Bekanntschaften.“

© SPD Berlin

Birgit Monteiro

Bürgermeisterin des Bezirks Lichtenberg von Berlin

„Die Zukunft muss uns alle interessieren, denn wir werden uns den Rest unseres Lebens darin aufhalten. Indem wir uns als Verbraucher bewusst für Mehrwegbecher entscheiden, können wir die Abfallflut an Wegwerfbechern stoppen und unsere natürlichen Ressourcen schonen. Unser langfristiges Ziel sollte es sein, komplett auf Wegwerfbecher zu verzichten und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Übrigens: am sparsamsten für Natur und Geldbeutel ist es, sich seinen eigenen Kaffee vom Frühstückstisch in der Thermoskanne mitzunehmen. ;-)“

© Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW, Guido von Wiecken

Mehrdad Mostofizadeh

Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen

„Ich hatte es noch nie so mit den Pappkameraden… Meine Tasse Kaffee trinke ich sowieso lieber in Ruhe und aus der Tasse, als gehend aus dem Pappbecher. Mir ist allerdings auch wichtig, was in der Tasse drin ist; Nachhaltigkeit hört nicht beim Becher auf!“

© Ailura, <LINK http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ _blank>Lizenz CC-BY-SA 3.0</LINK>

Dr. Norbert Nieszery

Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

„Wachsende Müllberge will niemand. Dagegen kann jeder Einzelne etwas tun. Zum Beispiel beim Kaffeetrinken. Pappbecher sind out. Mehrwegbecher sind in. Daran erkennt man unterwegs den stilsicheren und umweltbewussten Trendsetter. Und der Kaffee schmeckt daraus auch viel besser ;-).“

© Büro Ulli Nissen

Ulli Nissen

Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die SPD

„Meinen Kaffee trinke ich aus meinem Keramikbecher ,Schwarzes Schaf war gestern‘. Denn, ich will kein ,schwarzes Schaf‘ sein und meinen Beitrag zur Müllvermeidung leisten, wo ich es kann!“

Cem Özdemir

Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

„Statt jeden Morgen zu bechern, ist eine Mehrweg Tasse die bessere Alternative. Schmeckt besser, ist deutlich günstiger und schont die Umwelt.“

© Hr. Grau

Jochen Partsch

Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt

„Ich finde die Kampagne ,Becherheld‘ toll, weil sie einen konkreten Ansatz liefert, wie wir alle im Alltag die Umwelt schützen können. Allein die furchtbare Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll zeigt, wie dringend nötig das ist.“

© Sandra Kaliga

Marion Platta

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

„Achtlos in der Landschaft herumliegende Einwegbecher sind ein vermeidbares Ärgernis und schaden der Umwelt. Längst gibt es Lösungen ohne auf den scheinbaren Komfort der Unterwegs-Trinkgelegenheit im Vorbeigehen oder beim Warten verzichten zu müssen. Automaten, die den mitgebrachten Becher über Sensoren erkennen, sind schon in die Stadt eingezogen. Mehrwegpfandbecher sind auch keine neue Erfindung. Die neue Kampagne der BecherheldInnen vermittelt Gewerbetreibenden und Konsumenten das Wissen, um unnötigen Abfall zu vermeiden und Ressourcen und Klima zukunftsgerecht zu schützen.“

© Berthold Stadler, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/ _blank>Lizenz CC BY-NC-SA 2.0</LINK>

Fabio Reinhardt

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher für Migration, Integration und Flüchtlingspolitik der Piratenfraktion

„Man denkt gar nicht, was so ein kleiner Becher an Schaden anrichten kann. Aber die Masse macht's. Es ist doch viel schöner, sich mal kurz hinzusetzen und einen Kaffee aus einer echten Tasse zu trinken. So schmeckt er gleich viel besser, ich kann mich einen Moment entspannen und die Umwelt wird auch geschont. Und für unterwegs gibt es Mehrwegbecher."

© Grüne-Fraktion-Berlin

Stefanie Remlinger

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bildung, berufliche Bildung und Haushaltspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Danke für die Kampagne, und wirklich: liebe Leute, warum tun wir uns so schwer, unsere Gewohnheiten zu ändern, auch wenn wir wissen, wir sollten? Auch mein Leben ist hektisch, der Coffee to go allzu oft eine Belohnung oder auch nur der Koffeinschock, den ich brauche, um durchzuhalten. Aber ich habe inzwischen mehrere richtige schicke Becher to go, einer ist immer griffbereit, und seither schmeckt mir mein Kaffee noch besser!“

© Dr. Hans-Ulrich Rülke

Dr. Hans-Ulrich Rülke

Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2016

„Kaffee gibt es bei mir grundsätzlich nur aus meiner treuen Stammtasse, weil viel zu viel Plastik und Pappe durch die Straßen fliegt – und weil echte Helden ihren Kaffee genießen! Kaffee ,to go‘ im Plastikbecher ist für mich ein klares ,no go‘!“

© Elisa Meyer

Dr. Maike Schaefer

Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft

„Bei mir kommt der Wegwerf-Becher nicht in die Hand, schließlich habe ich alle Tassen im Schrank."

© BMEL-Photothek

Christian Schmidt

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

„Unsere Konsum- ist auch eine Wegwerfgesellschaft. Als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft setze ich mich vor allem dafür ein, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Unnötiger Müll wird aber an vielen Stellen produziert. Wichtig ist deshalb die Sensibilisierung der Verbraucher.“

© Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag <LINK https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 _blank>Lizenz CC NC-ND 4.0</LINK>

Torge Schmidt

Vorsitzender der Piratenfraktion Schleswig-Holstein

„Um täglich unseren Kaffee zum Mitnehmen genießen zu können, werden jährlich rund 500.000 Bäume gefällt. Und nur mit einem Handgriff landet der Becher samt Plastikdeckel bedenkenlos im Abfalleimer. Die sich türmenden Abfallberge der rund 320.000 täglich weggeworfenen Kaffeebecher für unterwegs sind besorgniserregend. Es ist unsere Pflicht, verantwortungsvoll und generationengerecht mit unseren Ressourcen umzugehen. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten – denn heute bestimmen wir die Zukunft von morgen."

© Dr. Klaus-Peter Schulze

Dr. Klaus-Peter Schulze

Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags für die CDU-/CSU-Fraktion

„Auch ich bin ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker. Aber in den Pappbecher kommt mir der Kaffee nie. Nicht nur, dass Becher aus Pappe oder Plastik schlecht für unsere Umwelt sind, ein Kaffee schmeckt auch viel besser aus der Tasse. Und für den genussvollen Kaffee unterwegs gibt es mit Mehrwegbechern eine tolle Alternative zum Wegwerfbecher. Weniger Müll und mehr Genuss – da schmeckt der Kaffee gleich noch besser!“

© Tino Sieland

Anja Siegesmund

Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz des Landes Thüringen

"Was spricht dagegen, seinen Coffee to go aus der eigenen Kaffeetasse zu trinken? – Nichts. Mehrwegbecher oder eigene Tee- und Kaffeebecher sollten Vorfahrt bekommen bei Kaffeehausketten. Das schützt unsere Umwelt, spart Holz, Kunststoff und jede Menge Wasser. Gern unterstütze ich die Initiative der Deutschen Umwelthilfe gegen die Einwegbecherflut."

© Berthold Stadler, <LINK https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/ _blank>Lizenz CC BY-NC-SA 2.0</LINK>

Alexander Spies

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Vorsitzender der Piratenfraktion

„Es nervt nicht nur der ,Coffee to go‘. Auch in vielen Lifestyle-Cafés wird das heiße Getränk im Pappbecher serviert. Wenn keine Tassen im Schrank sind, hilft der eigene Becher. Egal ob ,take away‘ oder im Café, sei ein Held und lass dir den Becher füllen! Das tut nicht nur dir gut, das ist auch gut für uns alle.“

© Fotostudio Charlottenburg

Hakan Tas

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecher der Linksfraktion für Inneres, Partizipation und Flüchtlinge

„Es ist die Pflicht aller Menschen, die Natur mit aller Kraft zu schützen. Auch unsere Nachfahren haben das Recht auf eine saubere und unbeschädigte Umwelt. Kaffee am Morgen? Immer gerne - vorausgesetzt, er wird in ressourcenschonenden Mehrwegbechern serviert. Wegwerfbecher hingegen beschädigen die Umwelt nachhaltig. Deshalb würde ich mich freuen, wenn wir gemeinsam ein Zeichen gegen die umweltschädlichen Wegwerfbecher setzen und künftig nur noch aus wiederverwendbaren Behältern trinken. Das sind wir unseren Nachfahren schuldig!“

© Büro MdB Thews

Michael Thews

Bundestagsabgeordneter, Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags und zuständiger Berichterstatter der SPD-Fraktion für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz

„Mein Kaffeebecher hält jahrelang – ganz im Gegensatz zu einem Coffee to go-Becher. Denn der wird schon nach 15 Minuten zu Abfall, vermüllt die Umwelt und kostet schon bei der Produktion Unmengen an Ressourcen. Unterstützen Sie mit mir die Aktion ,Becherheld‘ der Deutschen Umwelthilfe.“

© Grüne Fraktion Berlin

Heiko Thomas

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, gesundheitspolitischer und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„Ich trinke leidenschaftlich gerne Kaffee. Schon allein deshalb unterstütze ich gerne die Aktion ,Becherheld‘. Als Verbraucherinnen und Verbraucher haben wir eine Verantwortung, denn mit jeder Kaufentscheidung haben wir Einfluss auf die Verringerung von Umweltverschmutzung, Ressourcenausbeutung und die Verbesserung der Produktionsbedingungen. Auch ich bin nicht immer 100% perfekt, aber indem ich zum Beispiel aus dem Mehrwegbecher trinke, sorge ich dafür, dass weniger Coffee to go-Becher im Müll landen. Eine kleine gute Tat mit großer Wirkung!“

© Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz

Sabine Toepfer-Kataw

Verbraucherschutzstaatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz

„Kaffee ist ein Genussmittel, Genuss braucht Zeit. Also gehen Coffee und to-go eigentlich nicht zusammen. Nehmen Sie sich wieder Zeit zum Genießen: In Porzellan oder Glas und vor allem: In Ruhe!“

© Umweltministerium Baden-Württemberg

Franz Untersteller MdL

Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg

„Bedenkt man, dass Einwegbecher nach Gebrauch sehr häufig über öffentliche Mülleimer entsorgt oder gar achtlos weggeworfen werden, wird klar, dass dieses Produkt eine zwar vermeintlich kleine, aber auf jeden Fall unnötige Belastung für die Allgemeinheit darstellt. Angesichts der bestehenden Alternative ,Mehrwegbecher‘, der in aller Regel auch die bessere Ökobilanz aufweist, ist daher der Gebrauch dieser Becher zu empfehlen.“

© Claudia Masur

Fréderic Verrycken

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die SPD, Vorsitzender des Hauptausschusses

„Der Coffee-to-go Becher hat sich grade in Berlin in den letzten Jahren von einem kleinen, zu einem Riesen-Müllberg und damit großem Problem entwickelt. Leider ist der Pappbecher-to-go auch in der Politik ein oft gesehenes Phänomen. In der Cafeteria gekauft, steht er auf den Tischen der Sitzungsräume oder begleitet uns zum nächsten Termin. Dieser Wegwerf-Lifestyle vergeudet wertvolle Ressourcen und belastet Umwelt und Klima. Umweltschutz fängt bei den kleinen Dingen im Alltag an. Deshalb unterstütze ich gerne die Initiative ,Becherheld‘ und nehme meinen Kaffee nun Mehrweg-to-go!“

© Büro Jasenka Villbrandt

Jasenka Villbrandt

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Sprecherin für Soziales, Politik für Menschen mit Behinderung, Alten- und Pflegepolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

„In Berlin gibt es wirklich guten Kaffee. Fair gehandelt - frisch aufgebrüht. Warum denken wir beim Becher nicht nachhaltig? Ich trinke meinen Kaffee ohnehin am liebsten - ohne to-go - entspannt aus einer Porzellantasse. Das schmeckt am besten und ich habe einen Moment für mich gewonnen.“

© DIG, Trialon

Kristina Vogt

Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. in der Bremischen Bürgerschaft

„Die To-Go-Kultur hat sich in den letzten Jahren zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt, insbesondere in Städten. Es ist richtig, dem normal gewordenen Gebrauch von Einweg-Bechern und -Tellern mit höherem Problembewusstsein zu begegnen. Um Ressourcenverschwendung auch auf Verbraucherseite entgegenzuwirken, kommt es darauf an, entsprechende Anreize zu setzen. Beispielsweise, indem To-Go-Getränke, die in mitgebrachten Mehrweg-Bechern serviert werden, günstiger über den Tresen gehen als die in Wegwerf-Bechern. Von den höheren Preisen für Einweggeschirr sollten dann Abgaben in öffentliche Haushalte fließen, um damit z.B. Entsorgungskosten zu tragen.“

© Bundesregierung / Steffen Kugler

Prof. Dr. Johanna Wanka

Bundesministerin für Bildung und Forschung

„Kaffee muss echt schmecken und nicht nach Pappe oder Kunststoff. Ich bevorzuge deshalb Tassen und Becher aus Porzellan und Glas. Plastik oder beschichtete Pappe gehören vor allem aber nicht in die Umwelt. Gerade Einwegbecher landen oft am Wegrand, in Flüssen und letztlich im Meer. Beim Treffen der G7-Forschungsminister im Oktober 2015 haben wir vereinbart, ein gemeinsames Vorgehen zu finden, dass nicht weiterhin so viel Plastik in die Meere gelangt. Dazu brauchen wir ein besseres Abfallmanagement und neue Recycling-Technologien, aber vor allem ein anderes Konsumverhalten. Auch für die Umwelt gilt: Einwegbecher sollte man sich sparen!“

© Kai Wegner

Kai Wegner

Bundestagsabgeordneter, Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags und Vorsitzender der Landesgruppe Berlin in der CDU/ CSU-Fraktion

„Als passionierter Kaffeetrinker schätze ich die Kaffeepause zwischendurch – meist im Büro und aus meiner Lieblingstasse. Bin ich unterwegs, reicht ein Espresso oder es kommt mein Edelstahlbecher-to-go zum Einsatz: stylisch und nachhaltig – eben keine heiße Pappe!“

© Barbara Spree

Tim-Christopher Zeelen

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für die CDU

„Die Kampagne klärt und weckt auf, schafft Bewusstsein und gibt Lösungsansätze. Dafür bin ich dankbar. Für viele von uns ist Kaffee in der Hand eine Selbstverständlichkeit auf die wir nicht mehr verzichten wollen. Seitdem ich meinen Mehrweg-Becher nutze, verbrenne ich mir weniger die Hände. Umstellen lohnt sich also auf vielfältige Weise.“