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Berliner werden Becherhelden: Startschuss für Coffee to go-Mehrwegbecher

Freitag, 27.01.2017

Es ist eine Entscheidung für die Umwelt: Die Berliner Abgeordneten stimmten einem Antrag zur Einführung eines Coffee to go-Mehrwegsystems in der Hauptstadt zu. Damit geht Berlin im Kampf gegen die Einwegbecherflut als Vorbild für ganz Deutschland voran.

© Holzäpfel/DUH

Überall liegen sie herum, in Parks, auf Gehwegen, im Gleisbett. Allein in Berlin werden täglich 460.000 Einwegbecher verbraucht. Im ganzen Jahr macht das 170 Millionen. Auf diese Weise werden über 2.400 Tonnen Müll in der Stadt verteilt. Jetzt geht die neue Rot-Rot-Grüne Berliner Landesregierung gegen die Abfallflut durch Pappbecher vor.

Auf der gestrigen Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus wurde einem entsprechenden Antrag der Regierungskoalition zur Einführung eines umweltfreundlichen Mehrwegsystems zugestimmt. Diese Initiative ist richtungsweisend und eine klare Entscheidung für die Umwelt.

Wiederbefüllbare Becher mit Pfandsystem

Ähnlich wie bei bepfandeten Mehrwegflaschen, sollen Kaffeedurstige zukünftig die Möglichkeit haben, ihren Coffee to go in einem wiederbefüllbaren Becher mit Pfand zu bekommen. Ist der Becher wieder leer, können sie ihn bei allen teilnehmenden Filialen schnell und unkompliziert wieder abgeben.
Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe sind 85 Prozent der Berliner der Meinung, dass weggeworfene Kaffeebecher, die öffentlichen Papierkörbe überlasten und Plätze sowie Parks verschmutzen. Seit Jahren setzen wir uns deshalb mit unserer Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ für die Einführung eines Mehrwegsystems für Coffee to go-Becher in Berlin ein.

© Markus Bachmann
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