pageBG
Herausragende Leistungen rund um Natur & Umwelt

UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe

Mit dem UmweltMedienpreis würdigt die Deutsche Umwelthilfe seit über 20 Jahren herausragende Leistungen in Medien, die sich mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auseinandersetzen.

Der Preis will all jenen Ansporn und Förderung sein, die mit ihrem Wissen um die Chancen und Gefahren für die Zukunft der Erde das Interesse vieler Menschen wecken und sie für die Bewahrung der Natur begeistern. Gleichzeitig fordert die Auszeichnung die Verantwortlichen in den Medien und in der Politik zum Handeln auf.

UmweltMedienpreis 2017

© Robert Lehmann

Zum 22. Mal vergab die Deutsche Umwelthilfe am Abend des 22. November 2017 den UmweltMedienpreis im Rahmen einer Preisverleihungsgala im berühmten Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin. Die über 250 geladenen Gäste erwartete nicht nur spannende Preisträgerinnen und Preisträger sowie berührende und erheiternde Laudationen, sondern auch „Liedgut auf Leergut“ des GlasBlasSing Quintetts, das den Abend musikalisch begleitete. Durch den Abend führte die Moderatorin Janine Steeger.

Wie in jedem Jahr ehrt der UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe Journalisten und Autoren für herausragende Leistungen und die wirkungsvolle Präsentation von Natur- und Umweltthemen in den Medien. Die begehrte Auszeichnung adelt Beiträge der Themen Umwelt- und Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Deutschland.

„Es ist nicht leicht, grün zu sein.“

In der Kategorie Print zeichnet die Jury Miriam Opresnik aus. „Ich werde grün“, nahm sie sich 2016 für ihre Artikelserie im Hamburger Abendblatt vor. Vom Einkauf über den Energieverbrauch bis hin zum Urlaub stellte sie ihr Konsumverhalten auf den Prüfstand und merkte schnell: „Es ist nicht leicht, grün zu sein“. Ihr Experiment ist ein Ansporn für diejenigen, die ihr Leben ökologischer gestalten wollen, und eine Ermutigung für alle, die selbst schon feststellen mussten, dass es dazu manchmal mehr als einen Anlauf braucht. „Man liest nicht nur, sondern man macht mit“, so Claudia Schick, Moderatorin des Hessischen Rundfunks, in ihrer Laudatio.

Als Redakteur und Moderator des Formats „Der Tag“ (hr2-kultur) ist Florian Schwinn eine Institution im deutschen Hörfunk. Er verschafft aktuellen Umweltfragen Gehör und scheut dabei auch nicht die intensive, kritische Auseinandersetzung mit seinen Studiogästen – sein treues Publikum dankt es ihm. Für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz erhielt Florian Schwinn den UmweltMedienpreis 2017 in der Kategorie Hörfunk aus den Händen von Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft e. V., der ihn als „großartigen Wissensvermittler“ würdigte.

„Sprechen wir darüber"

Carel C. Mohn, Toralf Staud, Eva Freundorfer und Sven Egenter stehen hinter der Kommunikationsplattform klimafakten.de, die in der Kategorie Online ausgezeichnet wurden. Mit hoher fachlicher und journalistischer Qualität unterstützen sie alle, die heute Überzeugungsarbeit in Sachen Klimaschutz leisten müssen. Die Devise lautet: „Klima. Sprechen wir darüber.“ Mit seinen Faktenchecks und Argumentationshilfen gegen Klimaskeptiker liefert klimafakten.de das Rüstzeug dafür. Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, lobte das Team für seine Ausdauer, seinen Sachverstand und Tiefgang.

Plastikmüll in den Meeren ist eines der größten aktuellen Umweltprobleme. In der Kategorie Film überzeugte das Team um Craig Leeson und Tanya Streeter mit seiner aufrüttelnden Dokumentation „A Plastic Ocean“. Mit atemberaubenden Unterwasser-Szenen fesseln sie die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer für ihre Botschaft: Wir brauchen eine Welle der Veränderung! Auch dank solchen hervorragenden Filmen hat das Thema Plastikmüll es endlich auf die Agenda der internationalen Politik geschafft. Ulrich Bähr, Redaktionsleiter des „Meeresatlas 2017“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, appellierte an das Publikum: „Schauen Sie sich diesen Film an, empfehlen Sie ihn weiter!“

Sonderpreis 2017

Der Sonderpreis 2017 ging an Max Uthoff, Claus von Wagner und Dr. Dietrich Krauß für die ZDF-Politsatiresendung „Die Anstalt“. Ihre extrem mutige Sendung vom 7. März zum Diesel-Abgasskandal zeugt nicht nur von akribischer Recherchearbeit. Sie hat den Themenkomplex auch politisch durchdrungen und lässt keinen Zweifel daran, wer die Verantwortlichen und wer die Leidtragenden in diesem Skandal sind. Mit diesem Glanzstück zeigt das „Anstalt“-Team, dass ihm die Fußstapfen des unvergessenen Dieter Hildebrandt nicht zu groß sind. „Ihr lest das, was vorhanden ist, anders“, so Mely Kiyak, Publizistin und Kolumnistin von Zeit Online, in ihrer mitreißenden Laudatio.

„Don’t worry, be happy“ – mit dieser Botschaft des GlasBlasSing Quintetts endete die Preisverleihung und die Preisträger und Gäste ließen den Abend beschwingt im historischen Ambiente ausklingen.

Kontakt

Copyright: Andreas Kochloeffel

Erika Blank
Referentin UmweltMedienpreis
Tel.: 07732 9995-90
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: Andreas Kochloeffel

Philipp Turri
Referent UmweltMedienpreis
E-Mail: Mail schreiben

Gefördert durch:

Teilen auf:
DUH Newsletter – Bleiben Sie informiert!
Ja, halten Sie mich auf dem Laufenden
Mit unserem regelmäßigen Newsletter bleiben Sie stets auf dem Laufenden rund um die Themen Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.