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		<title>DUH-Presse</title>
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			<title>DUH-Presse</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 16 Jul 2010 10:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Deutsche Bahn AG verweigert Auskunft über die Einhaltung ökologischer Standards bei Aufträgen für Stuttgart 21</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2353&#38;cHash=a713867a69</link>
			<description>Deutsche Bahn AG missachtet offenbar Gesundheits- und Klimaschutzvorgaben beim Milliardenprojekt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Stuttgart, 16. Juli 2010:</u> Die Deutsche Bahn AG verstößt beim Milliardenprojekt Stuttgart 21 offenbar gegen Gesundheits- und Klimaschutzauflagen zur Minimierung von Feinstaubemissionen, haben Recherchen der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) ergeben. Die DUH hat daher die Deutsche Bahn AG förmlich um Offenlegung der Ausschreibungskriterien für Bauaufträge auf der Großbaustelle gebeten. Die Deutsche Bahn AG lehnt jedoch jede Art der transparenten Kommunikation ab und verweigert die Offenlegung ihrer Vergabepraxis von Millionenaufträgen. Laut Umweltinformationsgesetz (UIG) ist nach Ansicht der DUH die Deutsche Bahn AG jedoch verpflichtet, umweltrelevante Informationen zu veröffentlichen. Die DUH wird die Offenlegung der Vergabekriterien daher vor Gericht einklagen, sollte die Deutsche Bahn AG bei ihrer Verweigerungshaltung bleiben. Als <em>„einen weiteren Skandal in der skandalreichen Geschichte von Stuttgart 21“</em> bezeichnete DUH-Bundesgeschäftsführer <u>Jürgen Resch</u>, dass die Bahn AG Baufahrzeuge und Maschinen anscheinend ohne Dieselrußpartikelfilter einsetzen will und so offenbar wissentlich die Gesundheit von Arbeitnehmern auf der Baustelle gefährde.&nbsp; </p>
<p><em>„Die Deutsche Bahn AG spart auf Kosten der Gesundheit von Menschen auf der Baustelle, auf Kosten der Bewohner Stuttgarts und auf Kosten des Klimas“</em>, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die DB AG ist laut Planfeststellungsbeschluss verpflichtet, ausschließlich schadstoffarme Baufahrzeuge und Maschinen nach dem Stand der Technik beim Großprojekt Stuttgart 21 zuzulassen. Der Planfeststellungsbeschluss für das Bauvorhaben schreibt der Deutschen Bahn AG eindeutig vor, <em>„im Rahmen der Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen sicherzustellen, dass nur schadstoffarme Fahrzeuge und Maschinen nach dem Stand der Technik zum Einsatz kommen.“</em> Genau diese Anforderung fehlt jedoch scheinbar in den Ausschreibungen für Auftragnehmer. Unter den allgemein zugänglichen Zuschlagskriterien für Bauunternehmen unter DB-Bekanntmachungen im Internet fordert die DB AG jedenfalls keinerlei ökologische Anforderungen wie z.B. Rußpartikelfilter zur Luftreinhaltung, sondern nennt nur das „wirtschaftlich günstigste Angebot“ als ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG (<a href="http://www.das-neue-herz-europas.de/bekanntmachungen/default.aspx" target="_blank" >www.das-neue-herz-europas.de/bekanntmachungen/default.aspx</a>)</p>
<p><em>„Die Dieselrußemissionen der Baumaschinen und Baustellenfahrzeuge werden die Luftqualität in Stuttgart mit noch mehr Dieselruß und Feinstaub verschlechtern und damit das Klima sowie die Gesundheit der Bürger belasten“</em>, sagte <u>Dr. Axel Friedrich</u>, Verkehrsexperte und Berater der Deutschen Umwelthilfe e.V. Die Luftqualität in Stuttgart sei bereits schlecht, wie die immer wieder kehrenden Überschreitungen der Grenzwerte für Luftschadstoffe zeigen. Bis Montag dieser Woche (12. Juli 2010) wurden die EU-Grenzwerte für besonders feinen Feinstaub (PM10) bereits 68 Mal überschritten. Der Wert von 50 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) darf jedoch höchstens an 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Die Feinstaubgrenzwerte an der Messstelle Neckartor in unmittelbarer Nähe der geplanten Baustelle wurden im vergangenen Jahr 112 Mal überschritten – so oft wie an keiner anderen Messstelle in Deutschland.</p>
<p>Friedrich forderte eine <em>„radikale Verminderung der Dieselrußemissionen“</em> und erinnerte daran, dass führende Klimaforscher wie James Hansen vom NASA Goddard Institute for Space Studies die Rußpartikelemissionen aus Dieselmotoren, Kaminen und Feuerstellen für 20 bis 50 Prozent des Temperaturerhöhungen vor allem in der Arktis verantwortlich mache. Die Bevölkerung in Stuttgart leide nachweislich unter den hohen Feinstaub- und Rußpartikelkonzentrationen in der Atemluft. Die Rußpartikel aus unvollständig verbranntem Dieselkraftstoff treiben jedoch auch den Klimawandel voran. Die feinen Rußpartikel werden von den Luftströmungen der Nordhalbkugel insbesondere in die Arktis und auf die Gletscher der Hochgebirge getragen, gehen dort auf den Schnee- und Eismassen nieder und verhindern die natürliche Abstrahlung der Sonnenstrahlen von den eigentlich weißen Eisfeldern (sogenannter Albedo-Effekt). Die Dieselrußemissionen aus dem Auto- und Nutzfahrzeugeverkehr in Europa sind daher direkt für die Gletscherschmelze in der Arktis und im Hochgebirge verantwortlich.</p>
<p>Feinstaub sei jedoch nicht nur klimarelevant, sondern habe vor allem auch negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Professor Dr. Dr. Erich Wichmann vom Institut für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum München habe die Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Menschen erforscht und die Wirkung von Partikeln auf Lunge und Herzkreislaufsystem nachgewiesen. Die Klein- und Kleinstpartikel lösen beim Menschen verstärkt Allergien, Asthmaanfälle und Bronchitis aus. Außerdem steigt das Risiko für Herzinfarkt und Krebs bei höherer Feinstaubbelastung an. Professor Wichmann habe schon vor Jahren gezeigt, dass das Lungenkrebsrisiko bei Fahrern von Erdbewegungs- und Baumaschinen um das 2-3-fache erhöht ist. </p>
<p><em>„Die Deutsche Bahn AG handelt völlig unverantwortlich, wenn sie Baumaschinen ohne Rußfilter einsetzt und so die Dieselrußbelastungen in Stuttgart noch erhöht“</em>, sagte <u>Dr. Axel Friedrich</u>. Er forderte die Bahn auf, dafür zu sorgen, dass auf der geplanten Baustelle Stuttgart 21 ausschließlich Baumaschinen mit Partikelfilter zum Einsatz kommen, um die klimatischen Folgen und gesundheitlichen Belastungen zu verringern. Denn: <em>„Baumaschinen sind wegen der langen Laufzeiten, hohen Belastungen und großem Dieselverbrauch für rund 30 Prozent der innerstädtischen Rußemissionen verantwortlich.“</em></p>
<h3>Hintergrund: „Rußfrei fürs Klima!“</h3>
<p>Die Kampagne „Rußfrei fürs Klima!“ setzt sich für eine drastische Verringerung der Dieselruß-Emissionen ein. Im Bündnis „Rußfrei fürs Klima!“ arbeiten die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zusammen, um die Rußpartikel aus Dieselmotoren zu reduzieren und den Klimaschutz voranzutreiben. Denn insbesondere Rußpartikel sind eine wesentliche Ursache für das Abschmelzen der Hochgebirgsgletscher in Europa, Asien und Amerika und für das Schmelzen der Arktis. Rußpartikel entstehen in Europa vornehmlich aus der unvollständigen Verbrennung von Dieselkraftstoff, in weiten Teilen Asiens ist zudem die Verbrennung von Holz und das Abfackeln landwirtschaftlicher Flächen eine bedeutende Rußquelle. </p>
<p>Eine Studie der EHZ Zürich zeigt, dass die Schweizer Gletscher seit den 1990er Jahren um zwölf Prozent geschrumpft sind, ähnlich ist die Situation im Himalaya, vor allem in Nepal. Die Gletscherschmelze habe insbesondere in Asien ernste Konsequenzen für die Menschen. Das tibetische Eisplateau zusammen mit dem Himalaya, dem Hindukusch und den umliegenden Bergregionen stellt das wichtigste Wasserreservoir für Asien dar. Die Gletscher speisen nicht nur den Gelben Fluss, sondern ebenso Jangtse, Mekong sowie die Flusssysteme Ganges und Indus mit davon abzweigenden Satlej, Yamuna, Ghaghara und Brahmaputra. Durch die starke Gletscherschmelze steigen die Wasserpegel der Seen und Flüsse in der Region, was zu katastrophalen Überschwemmungen führt, auf die Dürren folgen. Dadurch werden die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen in der Region zerstört sowie die Ökosysteme wie Fluss- und Waldlandschaften vernichtet. Die Klimawirkung von Black Carbon hat inzwischen Einzug in die internationale Klimadiskussion gehalten. Die UN-Kyoto-Nachfolgekonferenz und auch das UN-Umweltprogramm (UNEP) befassen sich mit den kurzlebigen klimaschädigenden Stoffen.</p>
<h3>Hintergrundinformationen</h3>
<p>zu „(Ruß-)Emissionen bei Baumaschinen“ können Sie unter <a href="http://www.russfrei-fuersklima.de/fileadmin/user_upload/PDFs/HiGrund_BauMasch_091105.pdf" target="_blank" >http://www.russfrei-fuersklima.de/fileadmin/user_upload/PDFs/HiGrund_BauMasch_091105.pdf</a> herunterladen. </p>
<h3>Für Rückfragen:</h3>
<p><u>Jürgen Resch</u><br />Bundesgeschäftsführer, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867-0, Mobil.: 0171 3649170, <a href="mailto:resch@duh.de" >resch@duh.de</a>&nbsp; </p>
<p><u>Dr. Axel Friedrich</u><br />Internationaler Verkehrsberater<br />Mobil: 0152 294 83857, <a href="mailto:axel.friedrich.berlin@gmail.de" >axel.friedrich.berlin@gmail.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken</u><br />Sprecherin Politik und Presse, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867-86,&nbsp; 0151 - 550 17 009, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Verkehr</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Luftreinhaltung</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.duh.de/uploads/media/Ablehnung_Bahn_Informationsbegehren.pdf" length ="149903" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DUH: Keine Haushaltssanierung zu Lasten der Sicherheit in Atomkraftwerken</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2350&#38;cHash=bc0c9dc5c3</link>
			<description>Deutsche Umwelthilfe weist Versteigerungsideen von AKW-Laufzeiten als „unanständig“ zurück –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 13. Juli 2010:</u> Als ein<em> „unanständiges Geschäft mit der Sicherheit“</em> bezeichnete DUH-Bundesgeschäftsführer <u>Rainer Baake</u> die Überlegungen von FDP- und CDU-Politikern, verlängerte Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland zu versteigern. Habe der Staat erst einmal Geld für eine Laufzeitverlängerung kassiert, werde der Druck auf die für die nukleare Sicherheit verantwortlichen Behörden, die Reaktoren auch bei Sicherheitsmängeln weiter laufen zu lassen, ins Unermessliche steigen.</p>
<p>Baake bezeichnete es als unverantwortlich, die ältesten, gegen terroristische Angriffe völlig unzureichend geschützten Reaktoren gegen Geld weiter am Netz zu lassen.<em> „Diese Atomkraftwerke braucht niemand - ihre Stromproduktion in den letzten Jahren entspricht in etwa dem Exportüberschuss“</em>, sagte <u>Rainer Baake</u>, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V (DUH). Für die Stromversorgung in Deutschland seien diese Reaktoren völlig irrelevant.<em> „Ich bin gespannt, welcher Abgeordnete allen Ernstes eine Laufzeitverlängerung für die ältesten, gegen einen terroristischen Angriff aus der Luft ungeschützten Reaktoren mit dem Argument von Stromexporten rechtfertigen wird“</em>, sagte Baake. Es werde immer offensichtlicher, dass es der Koalition bei der Laufzeitverlängerung nicht um die Stromversorgung gehe, sondern um die Extragewinne der vier Atomkonzerne und um nun auch um die Sanierung des Bundeshaushalts.</p>
<p>Der derzeit hinter den Kulissen ausgetragene Streit um notwendige Nachrüstungen zeige, welch niedrigen Stellenwert die nukleare Sicherheit in der Regierungskoalition habe. Während der eigentlich zuständige Bundesumweltminister Norbert Röttgen im Falle einer Laufzeitverlängerung von notwendigen Nachrüstungsinvestitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro ausgehe, wollen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, die Fraktionsspitzen von Union und FDP und die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern die Billigvarianten mit Kosten von nur 10 Milliarden Euro&nbsp; durchsetzen. <em>„Man mag sich gar nicht vorstellen wie diese Debatte ausgeht, wenn jede Nachrüstungsinvestition den Wert der Laufzeitverlängerungslizenzen mindert und damit voll auf den Bundeshaushalt durchschlägt“</em>, sagte Baake. Wenn es, so wie die Befürworter der Versteigerung argumentieren, einen Wert der Laufzeitverlängerung gibt, den nur die Konzerne kennen, dann wird jede Milliarde, die die AKW-Betreiber in die Sicherheit ihrer Reaktoren investieren müssen, diesen Wert und damit die Versteigerungserlöse für den Bundeshaushalt mindern. </p>
<p>Umweltminister Röttgen hatte zwar noch in der Frankfurter Rundschau vom 20.2.2010 betont, dass „nicht einmal der Verdacht aufkommen darf, dass der Staat in einen Konflikt geraten könnte zwischen dem Interesse Gewinn zu erzielen, und jenem, Sicherheit zu gewährleisten. <em>“Diese Aussage wirke vor dem Hintergrund der Debatte in der Koalition über eine Atomstrom-Auktion ’wie blanker Hohn’“</em>, sagte Baake.</p>
<h3>Für Rückfragen:</h3>
<p><u>Rainer Baake</u><br />Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867-15, 0151 55016943,&nbsp; <a href="mailto:baake@duh.de" >baake@duh.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken<br /></u>Sprecherin Politik &amp; Presse, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867-86, 0151 55017009, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Umweltpolitik</category>
			<category>Energie</category>
			<category>Atomkraft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche Umwelthilfe sucht die „Bundeshauptstadt der Biodiversität“</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2344&#38;cHash=38041c8ce8</link>
			<description>Stiftung „Lebendige Stadt“ vergibt Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro – Sonderpreise für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Stuttgart/Radolfzell, 08. Juli 2010:</u> Aus Anlass des Internationalen Jahres der Biodiversität zeichnet die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im Schutz und der Förderung der lokalen biologischen Vielfalt aus. Bis zum 31. Oktober 2010 können sich Kommunen um den Titel „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ bewerben. Die Schirmherrschaft hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen übernommen. Der Auftakt zum Wettbewerb findet am 08. Juli 2010 im Rathaus Stuttgart statt. „<em>Im derzeitigen Internationalen Jahr der Biodiversität erfährt dieses Thema in der Bevölkerung einen immensen Bedeutungszuwachs</em>“, stellt <u>Robert Spreter</u>, Leiter des Bereichs Kommunaler Umweltschutz bei der DUH, fest. „<em>Es gibt schon jetzt in vielen großen und kleinen Kommunen innovative Ansätze und kluge Projekte, um die biologische Vielfalt vor Ort zu fördern – und das trotz oftmals dramatischer Kassenlage</em>“. Der Stuttgarter Baubürgermeister <u>Matthias Hahn</u> fügt an: „<em>Rund 39 Prozent der Fläche unseres Stadtgebietes sind Landschafts- und Naturschutzgebiete. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist ihrer besonderen Naturausstattung verpflichtet und betrachtet deren Erhaltung als eine vorrangige kommunale Aufgabe. Gerne unterstützen wir deshalb als Gastgeber und Kooperationspartner die Kampagne der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung „Lebendige Stadt“ und hoffen auf eine breite Resonan</em>z.“</p>
<p>Der Begriff der Biodiversität, oder auch biologische Vielfalt, beschreibt neben der Artenvielfalt auch die genetische Vielfalt von Arten sowie die Vielfalt der ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Um dem weltweit anhaltenden Verlust der Biodiversität entgegenzutreten, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen.</p>
<p>ie Stiftung „Lebendige Stadt“ ist Förderer des Wettbewerbs „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ und hat für die Gewinnerkommunen ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro ausgelobt. Dieses soll&nbsp; zweckgebunden für kommunale Projekte zum Schutz der Biodiversität eingesetzt werden. „<em>Eine hohe Biodiversität trägt maßgeblich zu einer hohen Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger in Städten bei</em>“, führt Prof. Dr. <u>Dittmar Machule</u>, Vorstandsmitglied der Stiftung „Lebendige Stadt“ und Mitglied der projektbegleitenden Arbeitsgruppe des Wettbewerbs, an. „<em>Ganz im Sinne unseres Stiftungsgedankens von „Best-practice“ soll der Wettbewerb innovative Ansätze und nachahmenswerte Ideen bekannt machen und Städte und Gemeinden für ihre zukünftigen Maßnahmen motivieren und inspirieren</em>“.</p>
<p>Die DUH bewertet anhand eines Fragebogens das Engagement der Kommunen in den Bereichen „Natur in der Stadt“, Umweltbildung und Umweltgerechtigkeit, Arten- und Biotopschutz, Nachhaltige Nutzung von Biodiversität sowie Konzeption, Kommunikation und Kooperation. Dazu kommt ein Monitoringsystem, das über einen längeren Zeitraum die Entwicklung der biologischen Vielfalt vor Ort sichtbar macht. Einen besonderen Schwerpunkt legt die DUH auf innerstädtische Natur sowie Umweltbildung und Umweltgerechtigkeit. In vielen Kommunen profitieren nicht alle Stadtviertel und&nbsp; Bevölkerungsgruppen gleichermaßen von Aktivitäten für die Biodiversität. Für innovative Projekte, die Grün in der Stadt fördern und dabei auch neue Zielgruppen in der Bevölkerung einbeziehen, vergibt die DUH daher in diesem Jahr zwei Sonderpreise.</p>
<p>Nach Abschluss des Wettbewerbs werden nachahmenswerte Konzepte in einer Broschüre und in regionalen Workshops bundesweit bekannt gemacht. Zusätzlich werden alle ausgezeichneten Kommunen im Rahmen einer festlichen Auszeichnungsfeier im April 2011 in Stuttgart besonders geehrt.</p>
<p>Der Wettbewerb ist in ein europäisches Projekt eingebettet: Unter der Koordination der DUH werden 2010 und 2011 auch die Hauptstädte der Biodiversität in Frankreich, Spanien, Ungarn und der Slowakei gesucht. Im Rahmen dieses Projektes werden herausragende Projekte aus allen Ländern auf europäischer Ebene dargestellt.</p>
<p>Zusätzlich zur finanziellen Förderung durch die Stiftung „Lebendige Stadt“ und das europäische Umweltförderprogramm LIFE+ unterstützen folgende Organisationen den Wettbewerb „Bundeshauptstadt der Biodiversität“: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB), GRÜNE LIGA, Kompetenznetzwerk Stadtökologie – CONTUREC, Naturschutzbund Deutschland (NABU).</p>
<p>Weitere Informationen im Internet unter <a href="http://www.biodiversitaetskommune.de" target="_blank" >www.biodiversitaetskommune.de</a> bzw. <a href="http://www.capital-biodiversity.eu" target="_blank" >www.capital-biodiversity.eu</a></p>
<p><a href="http://www.capital-biodiversity.eu/" target="_blank" >http://www.capital-biodiversity.eu/</a></p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p><u>Robert Spreter<br /></u>Leiter Kommunaler Umweltschutz<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Fritz-Reichle-Ring 4<br />78315 Radolfzell<br />Tel:07732 9995-30; Fax: 07732 9995-77, <a href="mailto:spreter@duh.de" >spreter@duh.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken<br /></u>Sprecherin Politik und Presse<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Mobil: 0151 55017009, Tel.: 030 2400867-86, Fax: 030 2400867-19, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a></p>
<p><u>Rando Aust<br /></u>Pressesprecher<br />Stiftung „Lebendige Stadt“<br />Tel. 040-60876166, <a href="mailto:info@lebendige-stadt.de" >info@lebendige-stadt.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Wettbewerb</category>
			<category>Kommunal</category>
			<category>Artenschutz &amp; Biodiversität</category>
			<category>Aktiv</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche Umwelthilfe will Wirtschaftsminister Brüderle mit juristischen Schritten zur Offenlegung seiner Industrieabsprachen zwingen  </title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2343&#38;cHash=1ed2108991</link>
			<description>Wirtschaftsministerium verweigert der Deutschen Umwelthilfe e.V. die Herausgabe von klima- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 7. Juli 2010:</u> Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat heute rechtliche Schritte gegen das Bundeswirtschaftsministerium eingeleitet, das die Herausgabe von Eckpunkten zur Entstehung und zu den Inhalten der angekündigten Novelle der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung seit Wochen verweigert. Die DUH als eingetragener Umwelt- und klageberechtigter Verbraucherschutzverband stützt ihre Forderung nach Herausgabe der Eckpunkte auf das Umweltinformationsgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz. Die DUH begründet ihren gesetzlichen Anspruch auf Akteneinsicht insbesondere damit, dass die Automobilindustrie bereits bei der Festlegung der Eckpunkte für die neue Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung in die Erarbeitung dieser Regelung miteinbezogen wurde und es sich offensichtlich bei den Eckpunkten nicht mehr um eine interne Mitteilung des Ministeriums handele. In einer Pressemitteilung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle vom 3. Mai 2010 heißt es wörtlich, dass die neue Energieverbrauchskennzeichnung „auch von den deutschen Automobilherstellern mitgetragen wird.“</p>
<p>„<em>Wirtschaftsminister Brüderle hat den deutschen Automobilherstellern die Möglichkeit gegeben, eine Verbraucherschutzrichtlinie außerhalb des demokratischen Prozesses sozusagen auf dem ‚kleinen Dienstweg’ mitzugestalten und regierungsintern abzustimmen. Parlament, Umwelt- und Verbraucherverbände die mit dieser Regelung den Bürgern eine bessere Orientierung verschaffen wollen, wurden und werden dabei konsequent herausgehalten</em>.“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer <u>Jürgen Resch</u>. „<em>Die Kumpanei zwischen Automobilindustrie und dem Wirtschaftsministerium hat unter Rainer Brüderle eine neue Qualität erreicht. Zwei Monate nach Bekanntmachung der gemeinsamen Position zwischen Industrie und dem von ihr gesteuerten Bundesminister werden der DUH jegliche Informationen über diesen Deal mit der Automobilindustrie verweigert</em>“</p>
<p>Laut Ministeriums-Pressemitteilung habe sich Brüderle mit der Industrie geeinigt, eine sehr spezielle gewichtsbezogene Einstufung der Pkw in Effizienzklassen vorzunehmen. Das Wirtschaftsministerium weigert sich jedoch, Informationen über die äußerst ungewöhnliche Ausarbeitung einer Regelung mit der Industrie herauszugeben, die eigentlich mit dem Gesetz kontrolliert werden soll. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte nicht erklären, wie die Einordnung der Fahrzeuge zustande kommt und ob vor allem Autos aus deutscher Produktion besonders gut wegkommen.</p>
<p>„<em>Die Energieverbrauchskennzeichnung soll den Autokäufern die Möglichkeit geben, ein spritarmes Auto auf einen Blick zu erkennen, damit die Kaufentscheidung für ein effizientes und umweltfreundliches Auto zu erleichtern und so den Erdölverbrauch und den CO2-Ausstoß zu verringern</em>“, sagte <u>Resch</u>. „<em>Wirtschaftsminister Brüderle ist offensichtlich jedoch erneut den Lobbyinteressen deutscher Großkonzerne erlegen. Sollten zwei Tonnen schwere Spritfresser mit mehr als 10 Litern Spritverbrauch pro 100 Kilometer zukünftig mit einem grünen Effizienzlabel ausgezeichnet werden, besonders leichte Mittelklasse-Pkws und Kleinwagen mit 5 Litern Verbrauch aber mit einem gelb-roten Warnlabel versehen werden, würde die Autoindustrie ihre übermotorisierten Klimakiller mit Ministersegen grün waschen“,</em> sagte <u>Resch</u><em>. „Wenn Brüderle im nunmehr anhängigen Widerspruchsverfahren die Akten nicht offenlegt, werden wir unseren Informationsanspruch vor Gericht weiter verfolgen</em>.“</p>
<p>Die Rechtsanwältin und Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, Dr. Cornelia Ziehm erinnerte daran, dass Sinn und Zweck des Umweltinformationsgesetzes (UIG) gerade darin bestehen, ein Informationsgleichgewicht zwischen Umweltnutzern und Umweltschützern herzustellen. „<em>Werden umweltrelevante Informationen ausschließlich den Umweltnutzern wie der Autoindustrie zur Verfügung gestellt und Umwelt- und Verbraucherschützern wie der Deutschen Umwelthilfe verweigert, werden Sinn und Zweck des UIG konterkariert. Mit der gezielten Informationsweitergabe an die Autoindustrie hat das Wirtschaftsministerium seine Behauptung gegenüber der DUH, es handele sich um interne Mitteilungen, selbst widerlegt</em> “, sagte <u>Ziehm</u>. </p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p><u>Jürgen Resch<br /></u>Bundesgeschäftsführer<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Mobil: 0171 3649170, <a href="mailto:resch@duh.de" >resch@duh.de</a></p>
<p><u>Dr. Cornelia Ziehm<br /></u>Leiterin Klimaschutz und Energiewende<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Tel. 030 2400867-0, 0160 94182496, <a href="mailto:ziehm@duh.de" >ziehm@duh.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken<br /></u>Sprecherin Politik &amp; Presse<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Tel. 030 2400867-86, 0151 55017009, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Verkehr</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Umweltpolitik</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Verbraucher</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klimaschutzgesetz und Priorität für Erneuerbare Energien sind richtige Antworten von Rot-Grün auf zentrale Zukunftsfragen </title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2342&#38;cHash=bd733b1761</link>
			<description>Umwelt- Naturschutz- und Entwicklungsverbände begrüßen Ergebnisse im Energie- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Düsseldorf, 6. Juli 2010:</u> Als ein erfreulich klares Bekenntnis zu einer anspruchsvollen Klimaschutzpolitik und einer grundlegenden Modernisierung der Energiewirtschaft in NRW bewerten die Verbände Deutsche Umwelthilfe, BUND Nordrhein-Westfalen, NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch, Campact und Klima-Allianz das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen. Während Union und FDP in Berlin mit ihrem Einsatz für Atom und Kohle dafür kämpfen, überholte Strukturen zu konservieren, setze NRW nun auf den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p>
<p>„<em>Mit dem verabredeten Klimaschutzgesetz und den verbindlichen Zielen schafft NRW in vorbildlicher Weise den Übergang vom Reden zum Handeln</em>“, lobte <u>Rainer Baake</u>, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) den Koalitionsvertrag. Die Orientierung auf Erneuerbare Energien stelle sicher, dass NRW von wichtigen Zukunftsmärkten nicht abgehängt werde und sichere damit Arbeitsplätze und ökonomische Chancen.</p>
<p>Zufrieden zeigten sich die Verbände auch über die Wiedereinführung des so genannten Klimaschutzparagrafen in das Gesetz zur Landesentwicklung und die Rücknahme des schwarz-gelben Entwurfs für das Energiekapitel des Landesentwicklungsplans. „<em>Mit der Rücknahme der Lex E.ON ist jetzt hoffentlich ein rechtsstaatliches Verfahren für das Kohlekraftwerk Datteln garantiert</em>“ sagte <u>Dirk Jansen</u>, NRW-Geschäftsleiter des BUND. „<em>Die Rechtsbeugung für den Kraftwerksschwarzbau wird beendet</em>.“</p>
<p>„<em>Die im Koalitionsvertrag festgehaltenen, mit Augenmaß gesteckten Ziele sorgen für den notwendigen Rückenwind, um in Nordrhein-Westfalen ein ambitioniertes Landesklimaschutzgesetz und damit eine zukunftsfähige Energie- und Klimaschutzpolitik auf den Weg zu bringen</em>“, begrüßte <u>Josef Tumbrinck</u>, Vorsitzender des NABU Landesverbandes Nordrhein-Westfalen die Ergebnisse der Verhandlungen. Dies sei bundesweit einmalig und schaffe einen verlässlichen Rahmen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p>
<p>Für Germanwatch erklärte deren Vorstandsvorsitzender <u>Klaus Milke</u>: „<em>NRW als wirtschafts- und bevölkerungsstärkste Region in Deutschland kann so auch international eine Vorbildrolle übernehmen, um glaubwürdig für einen Weg in eine Energieversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2050 zu werben. Nur wenn die große Transformation bei uns mit Entschiedenheit angegangen wird, werden sich auch die Schwellenländer hin zu klimafreundlichen Gesellschaften entwickeln</em>.“</p>
<p>„<em>Die Koalitionäre haben erkannt, dass ein effektives Klimaschutzgesetz dem Willen einer breiten Mehrheit der Bevölkerung im Land entspricht“, </em>so <u>Ferdinand Dürr</u> vom Kampagnen-Netzwerk Campact. <em>„Schon vor der Wahl hatten sich drei Viertel der Menschen in NRW in Umfragen für ein Klimaschutzgesetz ausgesprochen und über 12.000 dafür unterschrieben. Deren Erwartungen müssen jetzt zügig erfüllt werden</em>.“</p>
<p>Der systematische Ausbau einer klimafreundlichen Energieversorgung bietet große Chancen für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort bzw. für den industriepolitischen Modernisierungsprozess in NRW. „<em>Wir freuen uns, dass damit ein wichtiger Schritt in eine zukunftsfähige Entwicklung in unserem Land getan wurde. Zu hoffen ist, dass nun auch im Energiekonzept der Bundesregierung Klimaschutz und risikoarme Energieversorgung groß geschrieben werden</em>,“ so Pfarrer <u>Klaus Breyer</u>, Sprecher der Klima-Allianz und Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen.</p>
<p>Die Umwelt-, Naturschutz- und Entwicklungsverbände richteten an die erstmals im Landtag vertretene Fraktion der Linken die Erwartung, die Neuorientierung in der Klima- und Energiepolitik des Landes zu unterstützen. NRW werde in Zukunft von einer Minderheitsregierung regiert. In dieser Situation trage auch die Opposition ein hohes Maß an Verantwortung.</p>
<p>Die Verbände forderten CDU und FDP auf, in NRW nicht länger für eine falsche Energiepolitik zu kämpfen, mit denen die offiziellen Klimaziele der Bundesregierung unterlaufen würden.</p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p><u>Rainer Baake<br /></u>Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Mobil: 0151 55016943, Tel.: 030 2400867-0, Fax: 030 2400867-19, E-Mail: <a href="mailto:baake@duh.de" >baake@duh.de</a></p>
<p><u>Dirk Jansen<br /></u>Geschäftsleiter BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.<br />Merowingerstr. 88<br />40225 Düsseldorf<br />Mobil: 0172 2929733, Tel.: 0211 302005-22, Fax: 0211 302005-26, E-Mail: <a href="mailto:dirk.jansen@bund.net" >dirk.jansen@bund.net</a></p>
<p><u>Josef Tumbrinck<br /></u>Landesvorsitzender NABU Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. <br />Merowingerstraße. 88<br />40225 Düsseldorf<br />Mobil: 0171 3867379, Fax: 0211 15925115, E-Mail: <a href="mailto:j.tumbrinck@nabu-nrw.de" >j.tumbrinck@nabu-nrw.de</a></p>
<p><u>Ferdinand Dürr<br /></u>Leiter Klima-Kampagne Campact e.V.<br />Artilleriestraße 6<br />27283 Verden<br />Mobil: 0176 21719335, Tel.: 04231 957442, Fax: 04231 957499, E-Mail: <a href="mailto:fduerr@campact.de" >fduerr@campact.de</a></p>
<p><u>Klaus Milke</u><br />Vorstandsvorsitzender Germanwatch e.V.<br />Kaiserstr. 201<br />53113 Bonn<br />Mobil: 0172 4072837, Tel.: 040 79143121, Fax: 040 7923590, E-Mail: <a href="mailto:milke@germanwatch.org" >milke@germanwatch.org</a></p>
<p><u>Pfarrer Klaus Breyer<br /></u>Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen<br />Iserlohner Str. 25<br />58239 Schwerte<br />Mobil: 0175 2413100, Tel.: 02304 755-300, Fax: 02304 755-318, E-Mail: <a href="mailto:k.breyer@kircheundgesellschaft.de" >k.breyer@kircheundgesellschaft.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken</u><br />Sprecherin Politik und Presse Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Mobil: 0151 55017009, Tel.: 030 2400867-86, Fax: 030 2400867-19, E-Mail: <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Umweltpolitik</category>
			<category>Erneuerbare Energien</category>
			<category>Energie</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>für Verbände</category>
			<category>Kohlekraftwerke</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsame Pressemitteilung: Finger weg: Billige Raumklimageräte belasten Stromrechnung und Umwelt</title>
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			<description>Umwelt- und Verbraucherschützer warnen vor stromfressenden Raumklimageräten – Klimageräte kosten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 6. Juli 2010:</u> Wenn die Sommerhitze in die Wohnung dringt, versprechen Raumklimageräte schnelle und einfache Kühlung. Sie werden derzeit von vielen Bau- und Elektromärkten zu niedrigem Preis angeboten. Doch Klimageräte sind wahre Stromfresser und belasten die Haushaltskasse erheblich. Bis zu 300 Euro im Jahr kann ein Klimagerät die Stromkosten nach oben treiben – und die private Ökobilanz entsprechend verschlechtern.</p>
<p>Insbesondere mobile Kompakt-Klimageräte verbrauchen viel Energie für wenig Leistung. Wenn sie die warme Raumluft mit einem Schlauch durch das geöffnete Fenster leiten, strömt warme Außenluft zurück – das macht die Geräte ineffizient und leistungsschwach. Selbst ein Kompakt-Klimagerät der Effizienzklasse A benötigt durchschnittlich 460 Kilowattstunden in den heißen Wochen, kostet den Verbraucher damit rund 100 Euro im Jahr und belastet das Klima mit 287 Kilogramm CO2. Auch Kompaktgeräte mit dem doppelten jährlichen Stromverbrauch sind keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass Kompressor und Lüfter Betriebsgeräusche von bis zu 60 Dezibel entwickeln. Das ist so laut wie ein Rasenmäher in zehn Metern Entfernung.</p>
<p>Die Kampagne „energieeffizienz – jetzt!“ der führenden Umweltverbände fordert daher, dass diese Klimageräte aus den Regalen von Bau- und Elektromärkten verschwinden – durch zukunftsorientierte Effizienzmindeststandards der EU. Verbraucher sollten Klimageräte nur von Fachbetrieben und nach eingehender Energieberatung installieren lassen, wenn zwingend Bedarf besteht. Klimafreundlicher und billiger sind in der Regel das bewährte Lüften und Schatten spendende Gardinen und Rollos. „<em>Die etwa 25 Hitzetage in Deutschland im Jahr können auch ohne Klimageräte durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen überstanden werden</em>“, betont der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR), <u>Helmut Röscheisen</u>.</p>
<p>Wer seine Räume unbedingt mit Strom kühlen will, sollte ein so genanntes Split-Gerät von einem ausgebildeten Fachhandwerker installieren lassen. Split-Geräte bestehen aus zwei Elementen, die innerhalb und außerhalb des Gebäudes angebracht werden. Aber auch ein Split-Gerät der Effizienzklasse A braucht 540 Kilowattstunden pro Jahr und verursacht damit 337 Kilogramm CO2. Mit steigenden Temperaturen und zunehmender Verbreitung von Klimageräten, schafft sich der Klimawandel seinen eigenen Stromverbrauch. Das Klima leidet unter dieser Entwicklung sogar doppelt: Die Apparate enthalten häufig die extrem klimaschädliche Chemikalie Tetrafluorethan (R134a), die insbesondere durch die oft unsachgemäße Installation und Wartung entweicht.</p>
<p>Die Kampagne „energieeffizienz – jetzt!“ empfiehlt Verbrauchern in den heißen Wochen die in Mitteleuropa bewährten Kühltechniken für Wohnraum und Büro:</p><ol><li>Es gibt für Mieter wie Hauseigentümer viele Möglichkeiten, Wohnräume nachhaltig vor zu viel sommerlicher Wärme zu schützen: Eine gute Gebäudedämmung und eine moderne Verglasung halten im Winter die Wärme drinnen und im Sommer draußen. Auch eine Fassadenbegrünung kann wohltuenden Schatten spenden. Langfristig sind solche Maßnahmen kostengünstiger als mobile Klimageräte und verbessern das Raumklima ohne zur globalen Klimaerwärmung beizutragen.</li><li>Ziehen Sie versteckten Wärmequellen den Stecker! Dazu zählen u. a. ungenutzte Kaffeemaschinen und Netzteile sowie alle Geräte im Standby-Betrieb.</li><li>Schatten spenden: Die von der Sonne beschienenen Fenster mit Vorhängen, Jalousien, Markisen oder Rollos abschatten. In den heißen Stunden über Mittag die Fenster schließen, damit die heiße Luft nicht in die Räume drückt.</li><li>In den kühlen Stunden lüften: Morgens und nachts kräftig lüften und dafür sorgen, dass die warme Luft nach draußen strömt.</li><li>Ventilatoren sind besser als Klimageräte: Wenn die Luft doch mal dick wird, sorgen Stand- oder Deckenventilatoren für Erfrischung. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als ein Klimagerät.</li></ol><p><u>Christian Noll</u>, Experte für Energieeffizienz vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sagt: „<em>In einem heißen Sommer verbraucht ein Klimagerät mehr Strom als ein Kühlschrank im ganzen Jahr. Mobile Klimageräte sollten wie andere ineffiziente Elektrogeräte nicht mehr in den Handel gelangen. Mit dem seit diesem Monat geltenden Verbot stromfressender Kühlschränke hat die EU einen Schritt in die richtige Richtung gemacht</em>“.</p>
<p>Laut EU-Recht müssen Raumklimageräte mit dem rot-gelb-grünen Effizienzlabel und der entsprechenden Effizienzklasse gekennzeichnet sein. Bekannt sind die Label und Effizienzklassen von A (effizient) bis G (völlig ineffizient) von Waschmaschinen, Kühlschränken und Energiesparlampen. Verantwortlich für die Kennzeichnung ist der Einzelhandel. Dabei müssen Effizienzlabel so angebracht sein, dass Verbraucher auf einen Blick den Energieverbrauch und die Effizienzklasse erkennen können.</p>
<p><u>Agnes Sauter</u>, Leiterin Verbraucherschutz der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH): „<em>Leider stellen wir noch heute, mehr als 10 Jahre nach Inkrafttreten der Kennzeichnungspflicht, große Defizite fest – viele Handelsunternehmen kennzeichnen schlecht bis gar nicht und die für den Vollzug der Verordnung verantwortlichen Behörden kontrollieren nur sehr lasch</em>“. Die DUH führt seit einigen Jahren stichprobenartig bundesweite Kontrollen in verschiedenen Handelsunternehmen wie Bau- und Elektromärkten durch, um Verbrauchern zu ihrem Recht und der Umwelt und dem Klima zu effizienteren Geräten zu verhelfen.</p>
<p><u>Dr. Dietlinde Quack</u>, Leiterin der Verbraucher-Informationskampagne EcoTopTen, sagt: „<em>Bauliche Maßnahmen zur Außenabschattung und Wärmedämmung sowie die Nutzung von Nachtkühlung stellen die energieeffizienteste Wahl für den Schutz vor zu viel sommerlicher Hitze in Gebäuden dar. Wo das nicht möglich ist oder nicht ausreicht, empfiehlt sich die Fachberatung und ggf. die Wahl eines energieeffizienten Klimageräts</em>.“</p>
<p><u>Dieter Brübach</u>, Vorstandsmitglied beim Umweltverband der Wirtschaft B.A.U.M. e.V., sagt: „<em>In Büros und Betrieben sind mobile Klimageräte umweltschädliche Kostentreiber. Hocheffiziente, zentral gesteuerte Klima- und Lüftungsanlagen, die von einem betrieblichen Energiemanager betreut werden, schützen das Welt- und Unternehmensklima. Bei Klimatechnik sollten sich Beschaffer wie bei allen Elektrogeräten an der Energie-Kennzeichnung orientieren. Darüber hinaus empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit Fachbetrieben, um richtig ausgelegte, effiziente Anlagen zu planen, installieren und warten zu lassen</em>.“</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Der effiziente Einsatz von Energie ist der Schlüssel für den Schutz von Klima und Rohstoffen. Weniger Energieverbrauch ist aber nicht nur mehr Klimaschutz, ein geringerer Verbrauch von Strom und Wärme entlastet auch entscheidend die Ausgaben – ob in Unternehmen oder in privaten Haushalten. Und viele kleine Effizienzsteigerungen führen zu den Veränderungen, die das Land gegen die Auswirkungen von wirtschaftlichen Krisen und Umweltveränderungen wappnen: Wenn Deutschland effizient beleuchtet würde, könnten drei Kraftwerke abgeschaltet werden. Doch Energiesparlampen sind nur ein Baustein für eine energieeffiziente Zukunft.</p>
<p>Um die langjährigen Erfahrungen und das gesammelte Wissen von Umweltschutzverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzuführen, führen der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) mit dem Öko-Institut und dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M) die Kampagne energieeffizienz – jetzt! durch. Gemeinsam im Ziel, arbeiten die Kampagnenmitglieder unabhängig voneinander an der umwelt- und klimaschonenden Nutzung von Energie in Haushalten und Unternehmen und tragen so gemeinsam zur gesamtgesellschaftlichen Anstrengung für mehr Energieeffizienz bei.</p>
<p>Die Kampagne wird aus Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.</p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p><u>Klemens Gieles</u><br />Projektkoordinator<br />Deutscher Naturschutzring e.V.<br />Koblenzer Str. 65<br />53173 Bonn<br />Tel.: 0228 359005, <a href="mailto:klemens.gieles@dnr.de" >klemens.gieles@dnr.de</a></p>
<p><u>Christian Noll<br /></u>Projekt Energieeffizienz<br />BUND<br />Am Köllnischen Park 1<br />10179 Berlin<br />Tel.: 030 27586-436, <a href="mailto:christian.noll@bund.net" >christian.noll@bund.net</a></p>
<p><u>Agnes Sauter<br /></u>Leiterin Verbraucherschutz<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Fritz-Reichle-Ring 4<br />78315 Radolfzell<br />Tel.: 07732 9995 11, <a href="mailto:sauter@duh.de" >sauter@duh.de</a></p>
<p><u>Dr. Dietlinde Quack<br /></u>Leiterin der Verbraucher-Informationskampagne EcoTopTen<br />Öko-Institut e.V.<br />Tel.: 030 405085378, <a href="mailto:d.quack@oeko.de" >d.quack@oeko.de</a>, <a href="http://www.ecotopten.de" target="_blank" >www.ecotopten.de</a>, <a href="http://www.oeko.de" target="_blank" >www.oeko.de</a></p>
<p><u>Dieter Brübach<br /></u>Mitglied des Vorstands<br />B.A.U.M. e.V.<br />Tel.: 0511 1650021, <a href="mailto:Dieter.Bruebach@BAUMeV.de" >Dieter.Bruebach@BAUMeV.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Verbraucher</category>
			<category>Verbrauchertipps</category>
			<category>Energieeffizienz Verbraucher</category>
			<category>für Verbände</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nichtstun mit System: Bund und Länder  vernachlässigen die Kontrolle von Klimaschutzgesetzen  </title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2340&#38;cHash=7dd0aaafb5</link>
			<description>Klimaschutzgesetze werden vielfach nicht oder mangelhaft umgesetzt, eine Kontrolle durch den Staat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 5. Juli 2010:</u> Eine erschreckende Vernachlässigung der Umsetzung und Kontrolle von Klimaschutzgesetzen hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) bei einer Umfrage in den Bundesländern festgestellt. Entscheidende gesetzliche Vorgaben z.B. für den Klimaschutz im Gebäudebereich werden in den Bundesländern zum Teil&nbsp; entweder gar nicht umgesetzt oder aber ihre Einhaltung wird so gut wie nicht überwacht. So sind für das seit anderthalb Jahren geltende Gesetz zur Förderung Erneuerbarer&nbsp; Energien im Wärmebereich (EEWärmG) vielfach noch immer keine Vollzugsbehörden benannt worden. Und die Einhaltung der Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) wird nicht einmal stichprobenhaft kontrolliert, obwohl bekannt ist, dass diese Vorgaben in der Praxis häufig umgangen werden. Unbeirrt misst jedoch die Bundesregierung beiden Gesetzen eine maßgebliche Bedeutung für die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele bei.</p>
<p>„<em>Die mangelnde Kontrolle hat System und dieses System trägt maßgeblich dazu bei, dass Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen wird</em>“, sagte <u>Jürgen Resch</u>, Bundesgeschäftsführer der DUH. „<em>Der Staat kümmert sich nicht um die Einhaltung der Klimaschutzgesetze und schafft so den Freiraum für Betrug, Schlamperei und Schlendrian, den Teile von Industrie und Gesellschaft nutzen, um Klima- und Umweltschutz auszuhebeln. Jedes Jahr kommen so viele Millionen Tonnen zusätzlicher Klimagasemissionen hinzu, die in keiner Statistik auftauchen</em>,“ sagte <u>Resch</u>. Der Personalabbau in den unteren Vollzugsbehörden habe daher einen hohen Preis, da die Folgen des Klimawandels deutlich teurer seien. „<em>Wenn am Fuße der staatlichen Hierarchieleiter keine Menschen mehr arbeiten, die die Gesetze in die Praxis umsetzen, dann können Regierung und Parlament sich lange mit wohlfeilen Gesetzestexten rühmen, sich für Klima und Umwelt einzusetzen</em>“, sagte <u>Resch</u>.</p>
<p>Um eine globale Erwärmung von mehr als zwei Grad Celsius noch zu verhindern, müssen die Industrienationen ihre Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent bis 2050 reduzieren. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hat sich dementsprechend im Koalitionsvertrag zu einer Minderung der deutschen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent verpflichtet. „<em>Dieses Ziel wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch und gerade wegen bestehender Vollzugsdefizite im Bereich des Klimaschutzrechts deutlich verfehlt werden</em>“, sagte <u>Dr. Cornelia Ziehm</u>, Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH. „<em>In den Ländern sind vielfach massive Vollzugsdefizite und ein Desinteresse an der Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Vollzugs zu konstatieren, so dass immense Energieeinsparpotenziale verschenkt werden. Der Bund schaut dabei zum Teil seit Jahren tatenlos zu</em>“, sagte <u>Ziehm</u>, die die Umfrage zur Umsetzung von Energieeinspargesetzen im Gebäudebereich in den 16 Bundesländern durchgeführt hat.</p>
<p>Einen mangelhaften Vollzug von Gesetzen zum Klimaschutz stellt die DUH ebenfalls seit Jahren bei stichprobenartigen Kontrollen der Effizienzkennzeichnung von Pkw und bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken fest. Kühlgeräte werden schlecht oder gar nicht mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Energieverbrauchslabel gekennzeichnet. Außerdem werden die darin enthaltenen klimaschädlichen FCKW nicht ordnungsgemäß entsorgt, haben DUH-Recherchen bei den Umweltministerien der Länder ergeben. Da vier von fünf alten Kühlgeräten noch immer FCKW enthalten, ist die mangelhafte Entsorgung der Treibhausgase klimarelevant: Deutschland entlässt dadurch jährlich 5,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in die Atmosphäre.</p>
<p>„<em>Der Staat darf sich der Überwachung der Einhaltung seiner Gesetze und Verordnungen nicht entziehen</em>“, sagte <u>Ziehm</u>. Unterlassen die Bundesländer dennoch die Umsetzung, kann und muss der Bund laut Grundgesetz Art. 84 Abs. 3 Einfluss nehmen. Denn danach übt die Bundesregierung die Aufsicht darüber aus, dass die Länder die Bundesgesetze dem geltenden Recht gemäß ausführen. Machen sie das nicht, eröffnet Art. 84 Abs. 4 GG dem Bund die Möglichkeit der Mängelrüge. „<em>Vor diesem Hintergrund ist der seitens des Bundes gerne wiederholte Hinweis auf die Verwaltungshoheit der Länder zwar richtig, entschuldigt aber eine Tatenlosigkeit des Bundes spätestens dann nicht mehr, wenn Bundesgesetze in den Ländern jahrelang nicht vollzogen werden</em>“, sagte <u>Ziehm</u>.&nbsp; Auch ein pauschaler Verweis auf die angespannte Haushaltslage in Bund, Ländern und Kommunen und die damit verbundenen Personaleinsparungen sei schwerlich zur Rechtfertigung von Vollzugsdefiziten geeignet. Denn würden die Länder die Einhaltung von Klimaschutzgesetzen kontrollieren und bei festgestellten Verstößen Bußgelder verhängen, wäre das mit entsprechenden Einnahmen für den Staat verbunden, aus denen sich die Kontrolle wie in anderen Industriestaaten üblich finanzieren ließen.</p>
<p>Ziehm forderte zudem, den Bereich der Energieeffizienz insgesamt dem BMU zu übertragen. Denn insbesondere das bislang für Effizienzsteigerung bei Pkw und Haushaltsgeräten zuständige Bundeswirtschaftsministerium werde dieser Aufgabe seit Jahren nicht gerecht. So habe Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erst kürzlich wieder EU-Vorhaben zur Effizienzsteigerung bei leichten Nutzfahrzeugen torpediert.</p>
<p>Die Antworten der Bundesländer zum Stand der Umsetzung von EEWärmG und EnEV, ein Ranking der Länder sowie die DUH-Untersuchung zum FCKW-Recycling in Deutschland finden Sie unter <a href="pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=2340" target="_top" >http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=2340</a></p>
<p><br /><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p><u>Jürgen Resch<br /></u>Bundesgeschäftsführer<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Mobil: 0171 3649170, <a href="mailto:resch@duh.de" >resch@duh.de</a></p>
<p><u>Dr. Cornelia Ziehm<br /></u>Leiterin Klimaschutz und Energiewende<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867-0, 0160 941 824 96, <a href="mailto:ziehm@duh.de" >ziehm@duh.de</a></p>
<p><u>Ulrike Fokken<br /></u>Sprecherin Politik &amp; Presse<br />Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />Hackescher Markt 4<br />10178 Berlin<br />Tel.: 030 2400867- 86, 0151 55017009, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Umweltpolitik</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Elektrogeräte</category>
			<category>CO2-Minderung Verkehr</category>
			<category>Energieeffizienz Verbraucher</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:02:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.duh.de/uploads/media/Umfrage_EE-WaermeG_u_EnEV_300610.pdf" length ="1190205" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.duh.de/uploads/media/Ergebnisse_Laenderanfragen_EnVKV_01.pdf" length ="26180" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.duh.de/uploads/media/100705_PK-Hintergrundinformation_Kuehlgeraete_050710.pdf" length ="172607" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Die klimafreundliche Kühlung: Berliner Verkehrsbetriebe fahren mit umweltschonenden CO2-Klimaanlagen</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2339&#38;cHash=5ffe5f1b76</link>
			<description>Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rüsten Busse mit umweltfreundlichen Klimaanlagen aus – Die BVG ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 2. Juli 2010:</u> Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) demonstrieren einmal mehr ihre besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Nachdem die BVG bereits vor Jahren, als Pionier im Bereich der Abgasreinigung, ihre Busse mit Dieselrußfiltern ausrüstete, setzt sie heute mit Fahrzeugklimaanlagen neue Maßstäbe. Sieben Linienbusse kühlen jetzt mit dem natürlichen Kältemittel CO2. Es sorgt für angenehme Temperaturen in den Berliner Bussen und ersetzt das klimaschädliche Kältemittel R134a, das bisher in den Klimaanlagen verwendet wurde. Dieses chemische Kältemittel ist mitverantwortlich für den Klimawandel. In Europa ist es deswegen ab Januar 2011 für Klimaanlagen in neuen Pkw-Typen verboten. Unter den schwierigen Verkehrsbedingungen in der Hauptstadt erproben die sieben Busse, wie belastbar die umweltfreundlichen CO2-Klimaanlagen sind. Sind die Ergebnisse positiv, könnten Linienbusse zukünftig generell mit dieser Technik ausgestattet werden. </p>
<p><u>Henrik Falk</u>, Finanzvorstand der BVG führt aus:<em> „Aufgrund der positiven Erfahrungen mit einem Fahrzeug während eines gemeinsamen Testes mit der Firma Konvekta, wurden im Mai 2010 sechs weitere Fahrzeuge mit CO2-Klimaanlagen ausgestattet, so dass die BVG nunmehr über sieben &quot;LowEntry&quot; Fahrzeuge des Modells Citaro verfügt. Mit dem Einsatz dieser Klimaanlagen trägt die BVG einen wichtigen Teil zum Beweis der Serientauglichkeit dieser Technologie bei und wird dem Ruf eines umweltfreundlichen, technologisch fortschrittlichen Unternehmens gerecht. Die Fahrzeuge werden auf unterschiedlichen Linien eingesetzt, wie z. B. auf den Linien 164 (Köpenick), 160 (Schöneweide) und 162 (Adlershof).“</em></p>
<p>Das Umweltbundesamt (UBA) lobte die BVG, die freiwillig auf das natürliche Kältemittel CO2 setzt. Anders als bei Pkw gibt es für Busklimaanlagen von der EU bislang noch keine Regelungen, die Kältemittel mit hohem Treibhauseffekt verbieten.<em> „Für Busse gibt es noch keine direkte gesetzliche Regelung. Daher finde ich es besonders bemerkenswert, dass die BVG&nbsp; trotzdem schon jetzt die Entscheidung für das zukunftsfähige, natürliche Kältemittel CO2 getroffen haben. Das Unternehmen beweist damit Weitblick“</em>, so <u>Jochen Flasbarth</u>, Präsident des Umweltbundesamtes. Das UBA betreibe selbst seit über einem Jahr ein Dienstfahrzeug mit einer CO2-Klimaanlage und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. </p>
<p>Zwei Drittel aller neuen Stadtbusse haben schon heute eine Klimaanlage, die zu steigenden Emissionen von klimaschädlichen Kältemitteln führt. Mit der Wahl des natürlichen Kältemittels CO2 kann dieser Trend aufgehalten werden.<em> „Die Busfahrzeughersteller sollten CO2-Klimaanlagen möglichst bald als Standard anbieten“</em>, erklärte der UBA-Präsident. </p>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) sieht einmal mehr die Berliner BVG als Trendsetter der Automobilindustrie. Als vor zehn Jahren die Automobilindustrie grundsätzlich gegen den Partikelfilter ankämpfte rüsteten die Berliner Verkehrsbetriebe alle Busse mit ebensolchen nach.<em> „Das Beispiel BVG zeigt, dass natürliche Kältemittel nicht nur in stationären Kühlgeräten und Versuchslaboren sondern auch in der Praxis funktionieren. Wir wünschen uns, dass sich die deutschen Bushersteller die im harten Buseinsatz gesammelten Ergebnisse genau ansehen und zukünftig alle Linien- und Reisebusse damit ausstatten“</em>, sagte <u>Jürgen Resch</u>, Bundesgeschäftsführer der DUH heute in Berlin <em>„Das natürliche Kältemittel CO2 ist die einzige Alternative zu den chemischen Treibhausgasen in Fahrzeugklimaanlagen “.</em> Er appellierte an die deutsche Automobilindustrie, diese Technik auch bei Pkw-Neufahrzeugen standardmäßig einzusetzen.<em> „Der öffentliche Nahverkehr kann mit dem Einsatz der innovativen Technik Maßstäbe im Klimaschutz setzen und damit den Vorsprung im Umweltschutz weiter ausbauen“</em>, sagte Resch. </p>
<h3>Hintergrund Treibhausgase in Klimaanlagen</h3>
<p>Ein Klimakiller in Autos, Lastern, Bahnen und Bussen sitzt als Kältemittel in der Klimaanlage. Bislang wird das chemische Kältemittel R134a (Tetrafluorethan) eingesetzt. Es zählt zu den im Kyoto-Protokoll aufgeführten Treibhausgasen, die reduziert werden müssen. R134a hat ein klimaschädliches Treibhauspotential, das um den Faktor 1.430mal höher ist als das von CO2. Die Klimaschädlichkeit eines Stoffes wird als GWP-Wert (Global Warming Potential) angegeben. Die EU hat R134a ab Januar 2011 für neu zugelassene Fahrzeugtypen bei Pkw und kleineren Nutzfahrzeugen verboten. Die neuen Kältemittel dürfen den GWP-Wert von 150 dann nicht mehr überschreiten. </p>
<p>Neue Reisebusse sind zu 100% klimatisiert. Bei Stadtbussen waren in Deutschland im Jahr 1993 nur 5% aller neuen Stadtbusse klimatisiert, im Jahr 2008 bereits 64%. Da Fahrzeugklimaanlagen keine hermetisch geschlossenen Systeme sind, entweicht während der gesamten Lebensdauer eines Fahrzeugs permanent Kältemittel und erhöht so den Treibhauseffekt. Die durchschnittliche Leckagerate von R134a bei neuen Bussen beträgt 13,3% Kältemittel pro Jahr für Reisebusse und 13,7% für Linienbusse. Aus Bussen emittierten im Jahr 2008 deutschlandweit fast 100 Tonnen Kältemittel R134a. Die freigesetzte Menge an Kältemittel aus Bussen entspricht 140.000 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 90.000 sparsamen Kleinwagen bei durchschnittlicher Fahrweise.</p>
<h3>Für Rückfragen:</h3>
<p><u>Jürgen Resch</u><br />Bundesgeschäftsführer DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; <br />Mobil: 0171 3649170, <a href="mailto:resch@duh.de" >resch@duh.de</a></p>
<p><u>Eva Lauer</u><br />Projektleiterin DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; <br />Tel.: 030 2400867 -76, <a href="mailto:lauer@duh.de" >lauer@duh.de</a>&nbsp;&nbsp; </p>
<p><u>Ulrike Fokken</u><br />Sprecherin Politik &amp; Presse DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; <br />Tel.: 030 2400867 - 86, Mobil: 0151 55017009, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a>&nbsp; </p>
<p><u>Martin Ittershagen</u><br />Pressesprecher Umweltbundesamt (UBA), Postfach 1406, 06813 Dessau-Roßlau<br />Tel.: 0340 2103-2122, <a href="mailto:pressestelle@uba.de" >pressestelle@uba.de</a>, <a href="http://www.umweltbundesamt.de/" target="_blank" >www.umweltbundesamt.de</a></p>
<p><u>Klaus Wazlak</u><br />Pressesprecher Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin<br />Tel.: 030 256 27901, <a href="mailto:pressestelle@bvg.de" >pressestelle@bvg.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Verkehr</category>
			<category>Fahrzeugkühlung</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Wirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewegung für lebendige Flüsse – die Sternradtour 2010 zwischen Elbe und Rhein</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2336&#38;cHash=9e18caee5e</link>
			<description>Von Werraquelle, Weser, Fulda, Elbe, Ilmenau und Rhein führt die diesjährige Sternradtour bis ins...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u>Berlin, 1. Juli 2010:</u> „Bewegung für lebendige Flüsse“ lautet das Motto einer Sternradtour, zu der die Naturschützer von den lebendigen Flüssen alle Radlerinnen und Radler im Juli 2010 einladen. Startpunkte der Mehrtagestouren zwischen dem 17. und 23. Juli sind Bremen (Weser), Guxhagen (Fulda), Eisfeld (Werra), Lüneburg (Ilmenau), Magdeburg (Elbe) und Essen (Ruhr). Gemeinsames Ziel aller Routen ist das länderübergreifende Brückenfest vom 23. bis 25. Juli in Beverungen/Lauenförde.</p>
<p>Die Initiatoren der Sternradtour vom Verein „Lebendige Weser e.V“ wollen gemeinsam mit ihren Partnern vor allem die Freude an den großen Naturschätzen an den Flüssen wecken. Auf den sechs Radrouten sollen die Teilnehmer die Funktion und Vielfalt der Flusslandschaften erleben und genießen. Dazu werden an zahlreichen Zwischenstopps und im Verlauf des Brückenfestes entsprechende Angebote unterbreitet. „<em>Naturnahe Flussauen beherbergen eine Vielzahl an faszinierenden Pflanzen- und Tierarten und sind damit die artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas</em>“, sagt <u>Christian Schneider</u> vom Verein „Lebendige Weser“.&nbsp; <br /><br />Der Verein&nbsp; gehört dem bundesweiten Netzwerk „Lebendige Flüsse“ an, das sich für naturnahe Flüsse einsetzt. In den vergangenen Jahren haben die Naturschützer der „Lebendigen Weser“ bereits einen 450 Kilometer langen Wesermarathon und eine Weserfloßfahrt über 350 Kilometer mit veranstaltet. Das Netzwerk „Lebendige Flüsse“ hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gegründet. DUH-Leiter Naturschutz Ulrich Stöcker hebt die Bedeutung der Flussauen als Rückzugsareale für bedrohte und seltene Tierarten wie den farbenprächtigen Eisvogel, den Schwarz- und Weißstorch, Biber oder Fischotter und als Biotopverbundsysteme hervor. „<em>Unverbaute Flussauen sind auch als natürliche Überflutungsflächen für den nachhaltigen Hochwasserschutz, vor allem in Zeiten des Klimawandels, unverzichtbar. Zudem filtern sie das Wasser und tragen somit zur Versorgung mit reinem Trinkwasser bei</em>“, sagte <u>Stöcker</u>.</p>
<p>An der Sternradtour 2010 beteiligen sich weitere Flussprojekte wie die „Lebendige Elbe“, die „Lebendige Ilmenau“ oder die „Lebendige Werra“. Als Zeichen des gemeinsamen Engagements für den Schutz und die Entwicklung naturnaher Flüsse und ihrer Auen werden im Verlauf der Sternradtour aus jedem Flussgebiet Flaschen mit Flusswasser an das gemeinsame Ziel, das Brückenfest an der Oberweser gebracht. Dort soll ein Auenbaum gepflanzt und mit dem „Startwasser“ angegossen werden. </p>
<p>Alle Routen, Aktionen und Anmeldemöglichkeiten zum Mitmachen finden Sie unter <a href="http://www.sternradtour.de/" target="_blank" >www.sternradtour.de</a>.</p><ul><li>Werraroute: Start am 17.7. in Eisfeld&nbsp; über Themar, Meiningen, Wasungen, Bad Salzungen, Vacha, Gerstungen, Eisenach, Mihla, Wanfried, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen, Reinhardshagen</li><li>Weserroute: Start am 18.7. in Bremen über Langwedel, Dörverden, Nienburg, Stolzenau, Minden, Bad Oeynhausen, Rinteln, Hameln, Bodenwerder, Holzminden, Höxter</li><li>Elbe-Weser-Route: Start am 18.07. in Magdeburg über Flechtingen, Wolfsburg, Braunschweig, Peine, Hannover-Laatzen, Bodenwerder</li><li>Ruhr-Diemel-Route: Start am 19.7. in Essen über Herdecke, Arnsberg, Olsberg, Marsberg, Warburg</li><li>Ilmenau-Leine-Route: Start am 19.7. in Lüneburg über Uelzen, Celle, Hannover-Laatzen, Bodenwerder</li><li>Fuldaroute: Start am 22.7. in Guxhagen über Kassel, Reinhardshagen</li></ul><p><strong>Für Rückfragen</strong></p>
<p><br /><u>Christian Schneider<br /></u>Lebendige Weser e.V. <br />Konrad-Zuse-Str.3<br />37671 Höxter<br />Tel: 05271 490-723 <br />Fax 05271 490-724 <br /><a href="mailto:info@lebendige-weser.de" >info@lebendige-weser.de</a><br /><a href="http://www.lebendige-weser.de/" target="_blank" >www.lebendige-weser.de</a></p>
<p><u>Ines Wittig<br /></u>DUH-Projektbüro Lebendige Elbe<br />Poststr. 7 <br />06366 Köthen<br />Tel. 03496 21 00 09<br />Fax 03496 21 00 08 <br /><a href="mailto:lebendigeelbe@duh.de" >lebendigeelbe@duh.de</a></p>
<p><u>Michael Loch</u><br />Projektbüro Lebendige Ilmenau <br />Bardowicker Wasserweg 54 <br />21339 Lüneburg <br />Tel: 04131 26 - 1264 <br />Fax: 04131 262264<br />Mobil: 0160 5983863<br /><a href="mailto:lebendigeilmenau@duh.de" >lebendigeilmenau@duh.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Wasser</category>
			<category>Naturschutz</category>
			<category>für Verbände</category>
			<category>Natur erleben</category>
			<category>Artenschutz &amp; Biodiversität</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) starten in das Zeitalter umweltfreundlicher Klimaanlagen</title>
			<link>http://www.duh.de/pressemitteilung.0.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2332&#38;cHash=03e81d89c7</link>
			<description>Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz mit Fototermin und Probefahrt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Fahrten mit dem Linienbus werden noch umweltfreundlicher. Als weltweit erstes Verkehrsunternehmen bringen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jetzt sieben Busse mit umweltfreundlichen Klimaanlagen auf die Straße. Dabei geht es um die realistische Erprobung der neuen Umwelttechnik unter den harten Berliner Verkehrsbedingungen und die Möglichkeit, Linienbusse zukünftig mit umweltfreundlicher CO2-Klimatechnik „Made in Germany“ auszustatten. Umweltbundesamt (UBA) und Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) begrüßen die Entscheidung der BVG und fordern von anderen Verkehrsunternehmen und Busherstellern, dem Beispiel zu folgen. Natürliche Kältemittel sind unter Klimaschutzgesichtspunkten konkurrenzlos, auch ökonomisch rechnet sich ihr Einsatz. Im UBA ist bereits seit einem Jahr ein Dienst-Pkw mit einer CO2-Klimaanlage im Einsatz. </p>
<p>Anlässlich unserer Pressekonferenz präsentieren wir die ersten BVG-Linienbusse mit der CO2-Klimatechnik und berichten über die Erfahrungen des Umweltbundesamtes. Außerdem wollen wir Ihnen Hintergründe über die Kehrtwende der deutschen Automobilindustrie gegen den von ihr selbst angekündigten Umstieg auf natürliche Kältemittel in Pkw erläutern. <br />Im Anschluss an die Pressekonferenz findet gegen 12:15 Uhr direkt auf dem Betriebshof ein Fototermin mit Probefahrt statt. Auch dazu laden wir Sie herzlich ein.</p>
<p>Datum:&nbsp;&nbsp;Freitag, <strong>2. Juli 2010</strong> um <strong>11:30 Uhr</strong> <br />Ort:&nbsp;<strong>Betriebshof der BVG</strong>, <strong>Müllerstr. 79</strong>, <strong>13349 Berlin</strong></p>
<h3>Teilnehmer:</h3><ul><li><u>Jochen Flasbarth</u>, Präsident Umweltbundesamt (UBA)</li><li><u>Henrik Falk</u>, Vorstandsmitglied Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)</li><li><u>Jürgen Resch</u>, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V.</li></ul><p><u>Carl-Heinrich Schmitt</u>, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Konvekta AG und Träger des Deutschen Umweltpreises 2007 wird bei der Pressekonferenz ebenfalls anwesend sein.</p>
<p>Wir bitten Sie um Rückmeldung auf beigefügtem Antwortbogen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ulrike Fokken</p>
<h3>Für Rückfragen: </h3>
<p><u>Ulrike Fokken<br /></u>Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin<br />Mobil: 0151 55017009, Tel. 030 2400867-0, Fax. 030 2400867-99, <a href="mailto:fokken@duh.de" >fokken@duh.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Verkehr</category>
			<category>Fahrzeugkühlung</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Umweltpolitik</category>
			<category>Kommunal</category>
			<category>Klimaschutz</category>
			<category>Termin</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 10:49:00 +0200</pubDate>
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