Grenzwerte werden häufig nur auf dem Papier eingehalten

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2014 überprüfte der TÜV NORD im Auftrag der DUH mehrere Kettensägen, Motorsensen und Freischneider. Alle Geräte stammen aus dem freien Verkauf in Baumärkten, Fachhandel und Discountern. Besonderes Augenmerk lag auf den Emissionen für die gesetzlich limitierten Schadstoffe CO, HC und NOx. Sechs der elf geprüften Geräte überschritten teilweise erheblich die entsprechenden Grenzwerte. Fünf Maschinen stellten, zum Teil auch sehr deutlich, unter Beweis, dass es möglich ist, die Abgasnormen zu erfüllen.

Die DUH konfrontierte die Inverkehrbringer der Geräte mit diesen Ergebnissen und forderte sie auf, das rechts- und wettbewerbswidrige Einführen dieser Produkte in den europäischen Markt zu unterlassen. Vom Handel verlangte sie einen sofortigen Verkaufsstopp.

Die Testergebnisse 2014 im Überblick

Der TÜV Nord hat im Auftrag der DUH bislang 2 Abgas-Untersuchungen an mehrere Kettensägen, Motorsensen und Freischneider durchgeführt. Die ersten Tests fanden Ende 2013 statt und wurden 2014 veröffentlicht. 8 von 12 getesteten Geräten überschritten den Grenzwert um das bis zu 8,5-fache. Ende 2014 hat der TÜV einen zweiten Test durchgeführt. Die Ergebnisse wurden Anfang 2015 veröffentlicht. Hier schnitten 6 von 11 Geräten schlecht ab.

Im Frühjahr 2016 wird die DUH Messergebnisse einer dritten Testreihe veröffentlichen.

DUH_Hintergrundpapier_MobileMaschinen_2015.pdf

Ausführliches Hintergrundpapier mit den genauen Bezeichnungen der getesteten Geräte

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