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Literatur und Links zu sozialen Aspekten



Titel: Die soziale Verteilung von Umweltbelastungen und gesundheitlichen Folgen an industriellen Belastungsschwerpunkten in Nordrhein-Westfalen. Abschlussbericht

Datum: 18.9.2006

Autor: Bita kolahgar

Inhalt: Die im Auftrag des Landesumweltamtes NRW und im Rahmen des „Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen (APUG NRW)“ erstellte Hot Spot-Studie, untersuchte die soziale Verteilung von Umweltbelastungen und gesundheitlichen Folgen an industriellen Belastungsschwerpunkten in Nordrhein-Westfalen. Die Untersuchungen zeigten deutlich, dass die Belastungen in den sozial benachteiligten Gruppen höher lagen als in den sozial besser gestellten. 

Titel: Umweltgerechtigkeit – Die soziale Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen. Dokumentation der Fachtagung vom 27. bis 28. Oktober 2008 in Berlin

Datum: 2009

Autorinnen: Claudia Hornberg, Andrea Pauli (Hrsg.)

Inhalt: Ergebnisse der Fachtagung „Umweltgerechtigkeit – die soziale Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen“ (27./28.10. Berlin). Die Tagung hatte den Anspruch, die Erkenntnisse bezüglich der sozialen Ungleichheit in der Umweltqualität und in der umweltbezogenen Gesundheit zu bündeln und zugleich den interdisziplinären Dialog und Erfahrungsaustauch zu fördern. Neben einer umfassenden Tagungsdokumentation enthält der Tagungsband eine abschließende Betrachtung sowie einen Ausblick. 

Titel: Die soziale und räumliche Ungleichverteilung von Umweltbelastungen im Kontext von Kinderarmut in Deutschland. Kinderarmut – „neue“ Verteilungsdisparitäten in Deutschland

Datum: 2006

Autorinnen: Claudia Hornberg, Andrea Pauli

Inhalt: In Deutschland ist ein kontinuierlicher Anstieg der Kinderarmutszahlen zu verzeichnen. Diese sozial benachteiligten Kinder sind vielerlei Aspekten schlechter gestellt als ihre sozial weniger benachteiligten Altersgenossen. Es ist davon auszugehen, dass diese sozial benachteiligten Kinder in vielerlei Aspekten – städtebauliche und infrastrukturelle Mängel, Umweltbelastungen im Wohnumfeld, Mängel in der Bausubstanz und in der Wohnungsausstattung sowie Gesundheitsverhalten – schlechter gestellt sind als ihre weniger benachteiligten Altersgenossen.  

Titel: Soziale und geschlechtsbezogene Ungleichheiten im Bereich Umwelt und Gesundheit. Konferenzbericht zur fünften Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit

Datum: 22.1.2010

Autor: Weltgesundheitsorganisation (Hrsg.)

Inhalt: Das Grundsatzpapier des WHO-Sekretariats ist das Ergebnis dreier Fachtagungen zum Thema soziale Ungleichheiten und umweltbedingte Risiken. Hier zeigt sich erneut, dass Ungleichheiten bezüglich der Expositionen durch Umweltfaktoren nicht nur zwischen oder innerhalb von Ländern bestehen, sondern auch innerhalb einzelner Bevölkerungsgruppen und dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen umweltbedingten Risikofaktoren in ungleich höherem Maße ausgesetzt sind. So sind niedriges Einkommen und Armut die stärksten Determinanten für ein erhöhtes Risiko. 

Titel: Strategien für mehr Umweltgerechtigkeit – Handlungsfelder für Forschung, Politik und Praxis

Datum: 2011

Autorinnen: Claudia Hornberg, Christiane Bunge, Andrea Pauli

Inhalt: Die Veröffentlichung erscheint im Rahmen eines durch BMU und UBA geförderten Forschungsprojektes. Soziale und räumliche Unterschiede in der Verteilung von Umweltnutzen und -lasten sowie damit einhergehende Verteilungskonflikte, Gesundheitsbelastungen und gesundheitliche Ungleichheiten bilden den Kern des Gesamtvorhabens.

Titel: Sind sozial benachteiligte Menschen auch gegenüber schädlichen Umwelteinwirkungen benachteiligt?

Datum: 10.11.2008

Autorin: Christiane Bunge

Herausgeber: Umweltbundesamt (UBA)

Inhalt: Auf der Fachtagung „Umweltgerechtigkeit – die soziale Verteilung von gesundheitsrelevanten Umweltbelastungen“ (27./28.10. Berlin) diskutierten Experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis unter Einbeziehung internationaler Expertinnen und Experten, welche sozialen Ungleichverteilungen bei Umweltbelastungen in Deutschland vorliegen und wie sich diese reduzieren und vermeiden lassen. Die wichtigsten Ergebnisse sind in diesem Papier zusammengefasst. 

Titel: Umwelt, Gesundheit und soziale Lage – Studien zur sozialen Ungleichheit gesundheitsrelevanter Umweltbelastungen in Deutschland

Datum: Mai 2009

Autorinnen: Christiane Bunge, Antje Katzschner

Herausgeber: Umweltbundesamt (UBA)

Inhalt: Studien weisen darauf hin, dass in Deutschland gesundheitliche Belastungen als Folge von Umweltproblemen ungleich verteilt sind. So scheint der soziale Status mit darüber zu entscheiden, ob und in welchem Umfang Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Umweltschadstoffe belastet sind. Sozioökonomische Faktoren wie Bildung und Einkommen, aber auch andere Faktoren wie Migrationshintergrund und Geschlecht, beeinflussen die Wohnbedingungen, Lebensstile sowie die damit verbundenen Gesundheitsrisiken der Menschen. 



Links



Umweltbundesamt - Daten zur Umwelt. Soziale Verteilung von Umweltbelastungen und deren gesundheitliche Folgen

www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do;jsessionid=F8561B571118342833544A0AD573B536

Umweltbundesamt - Kinder-Umwelt-Survey 2003/06 (KUS)

http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/survey/us03/uprog.htm

Forum Gesundheitspolitik - Artikel zum Thema Gesundheit im Zusammenhang mit sozialer Lage, Armut und sozialer Ungleichheit

http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?rubrik=6020