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Bachpatenschaften

Im Hasepark (Foto: D. Kuczia)

Ein langfristig angelegtes Projekt des Schulnetzwerkes sind die „Bachpatenschaften für eine lebendige Hase“ – ein Modell praktischer Umweltbildung, das sich mit dem städtischen Anspruch einer verbesserten ökologischen Qualität und einer verstärkt positiven Wahrnehmung der Osnabrücker Fließgewässer verbindet. Es wird das gesamte Osnabrücker Gewässersystem in den Blick genommen und der pädagogischen Bearbeitung zugänglich gemacht.

Bachpaten können Schulen, Vereine oder andere Organisationen werden, die es sich zunächst zur Aufgabe machen, einen festgelegten Bereich der Hase oder eines ihrer Zuflussgewässer regelmäßig zu besuchen und zu beobachten. Einmal im Jahr kommt zu jedem Paten der „Grashüpfer“ – das rollende Umweltmobil des Osnabrücker Umweltbildungszentrums. Gemeinsam werden dann physikalische, chemische und biologische Daten erfasst. Diese können mit den anderen Ergebnissen ausgewertet und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Dabei wird überregional mit den Flussnetzwerken Nordrhein-Westfalens kooperiert. Weitere Aktivitäten der Bachpaten richten sich ganz nach dem individuellen Engagement und den vorhandenen Möglichkeiten.